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50 Prozent neu gedreht: Gründe für massive Terminverschiebung bei "X-Men: New Mutants" offenbar enthüllt
Von Julius Vietzen — 28.03.2018 um 10:00
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„New Mutants“ wurde unlängst zum bereits zweiten Mal um mehrere Monate verschoben, nun wissen wir auch wieso: Offenbar soll die Hälfte des Films neu gedreht werden. Auch „X-Men: Dark Phoenix“ wurde verschoben, aus weniger dramatischen Gründen.

20th Century Fox

Am gestrigen 27. März 2018 erreichte uns die Nachricht, dass „X-Men: Dark Phoenix“ und „X-Men: New Mutants“ jeweils um einige Monate verschoben werden: im Fall von „Dark Phoenix“ von November 2018 auf Februar 2019 und im Fall von „New Mutants“ von Februar 2019 auf August 2019. Bei den „New Mutants“ ist es bereits die zweite massive Verschiebung, nachdem das Mutanten-Abenteuer mit Horrorelementen ursprünglich im April 2018 starten sollte. Die Gründe für die erste Verschiebung sind hinlänglich bekannt: Offenbar sollte durch Nachdrehs für mehr Horror gesorgt werden, zudem wurde unlängst berichtet, dass eine komplett neue Figur in den Film eingegliedert werden soll. Ähnlich gestalten sich auch die Gründe für die erneute Verschiebung um ein halbes Jahr, wie Collider nun erfahren haben will.

Die Quellen der Kollegen hätten ihnen nämlich zugetragen, dass bis zu 50% des Films neu gedreht werden sollen und außerdem soll nicht nur eine Figur neu hinzugefügt werden, sondern noch eine oder zwei weitere Figuren, die zudem nicht nur in kurzen Cameo-Auftritten zu sehen sein sollen, sondern den ganzen Film über. Mit ein paar kleineren, für einen Film dieser Größenordnung ganz normalen Nachdrehs ist es bei „New Mutants“ also offenbar nicht getan. Grund für die massive Änderung des Films soll laut Collider sein, dass der Film bei Testvorführungen zwar gut angekommen sei, aber für nicht gruselig genug befunden wurde. Das war zwar bereits bekannt, doch offenbar will man bei Fox wirklich dafür sorgen, dass das Mutanten-Abenteuer vom Tonfall ebenso einzigartig wird, wie die jüngsten Erfolge „Deadpool“ und „Logan“. Gleichzeitig sollen aber auch Konflikte mit Regisseur Josh Boone eine Rolle spielen, der dem Vernehmen nach mit seiner ersten Schnittfassung zufrieden gewesen sein soll, nun gebe es jedoch „kreative Differenzen“ über die vorgeschlagenen Änderungen.

Auch Nachdrehs bei "X-Men: Dark Phoenix"

Wesentlich weniger dramatisch sind die Gründe für die Verschiebung von „Dark Phoenix“. Zwar sind der Januar und der Februar traditionell die Monate, in denen die US-Studios die Filme veröffentlichen, in die sie keine große Zuversicht haben, bei „Dark Phoenix“ war jedoch etwas Anderes ausschlaggebend: Simon Kinberg, der hier erstmals auch Regie führt, konnte zwar große Namen wie Jennifer Lawrence und Michael Fassbender für einen weiteren „X-Men“-Film gewinnen, obwohl ihre Verträge eigentlich ausgelaufen waren. Doch diese großen Namen sind nun laut Collider auch Schuld an der Verschiebung: Ein paar kleinere Nachdrehs seien auch für „Dark Phoenix“ notwendig, das habe eine Testvorführung ergeben, doch könne man die daran beteiligten Stars erst im August oder September 2018 wieder zusammentrommeln. So bleibt jedoch nicht genügend Zeit, um bis November dieses Jahres die visuellen Effekte fertigzustellen, daher entschied man sich bei Fox für die Verschiebung auf Februar 2019.

Die neuen deutschen Termine wurden noch nicht offiziell verkündet, jedoch startet „Dark Phoenix“ dann wohl am 14. Februar 2019, während „New Mutants“ am 1. August 2019 anläuft.

 

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