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    "Matrix 4" soll offenbar doch mit Beteiligung der Original-Regisseure entstehen
    Von Tobias Tißen — 10.05.2019 um 17:05
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    Immer wieder hört man, dass bei Warner Bros. an einem vierten „Matrix“-Film gearbeitet wird. Und auch die Wachowski-Geschwister sollen weiterhin beteiligt sein – das sagt nun zumindest „John Wick 3“-Regisseur Chad Stahelski.

    Warner Bros.

    Es war ja eigentlich nur eine Frage der Zeit, bis ein neuer „Matrix“-Film in die Kinos kommt. Und wie wir bereits 2017 erstmals berichteten, wird bei Warner Bros. auch schon daran getüftelt – „Ready Player One“- und „Marvel’s The Avengers“-Drehbuchautor Zak Penn soll damit beauftragt worden sein, das Film-Universum auszubauen, dass die Wachowski-Geschwister mit „Matrix“ (1999) und den beiden Fortsetzungen von 2003 begründeten.

    Und auch wenn nun schon länger nichts mehr zu einem vierten Teil zu hören war, scheint das Projekt trotzdem nicht ad acta gelegt worden zu sein – das ließ nun zumindest „John Wick: Kapitel 3“-Regisseur Chad Stahelski verlauten, der an der „Matrix“-Trilogie als Stund-Double von Hauptdarsteller Keanu Reeves beteiligt war. Und ihm zufolge sollen auch die Wachowskis an „Matrix 4“ mitarbeiten.

    „Ich bin super glücklich, dass die Wachowskis nicht nur einen vierten ‚Matrix‘-Film machen, sondern ausbauen, was wir alle geliebt haben“, erzählt Stahelski im Interview mit Yahoo Movies UK. Auf die Nachfrage, ob das tatsächlich bedeute, dass das Geschwisterpaar am kommenden „Matrix“-Film beteiligt sei, fügte der Regisseur noch hinzu: „Ja! Und wenn sie Hilfe brauchen, lege ich sofort alles andere nieder.“

    Das heißt jedoch nicht, dass Lana und Lilly Wachowski auch Regie führen werden. Darauf angesprochen antwortete Stahelski nämlich: „Ich weiß nicht über alles sicher Bescheid. Ich weiß nicht, ob Lana Regie führt.“ Diese Aussage hört sich aber so an, als würde zumindest Lilly Wachowski erneut auf dem Regiestuhl Platz nehmen. Und was ist eigentlich mit Keanu Reeves, der die Hauptrolle in Stahelskis „John Wick 3“ spielt?

    Ist Keanu Reeves in "Matrix 4" dabei?

    Nachdem vor rund zwei Jahren erstmals über einen neuen „Matrix“-Film gesprochen wurde, sagte der Darsteller von Neo in der Original-Trilogie, dass er nur an Bord kommen würde, wenn die Wachowskis wieder die Drehbücher schreiben und Regie führen würden. Jetzt, da die Geschwister tatsächlich am Projekt beteiligt sein sollen, sprach Yahoo Movies ihn erneut darauf an. Und seine Antwort klang schon ganz anders: „Das wäre ein Geschenk. Dazu würde ich sicher nicht ‚Nein‘ sagen.“

    Den Aussage von Zak Penn zufolge steht eine Rückkehr von Keanu Reeves aber wohl eher nicht zur Debatte. Der Film solle nämlich keine Fortsetzung und auch kein Reboot werden, sondern lediglich im selben Universum spielen. Dafür könnte aber ein anderer großer Hollywood-Star dabei sein: 2017 hieß es nämlich, dass Michael B. Jordan („Creed“, „Black Panther“) als Hauptdarsteller ins Auge gefasst worden sei. Ob das immer noch aktuell ist, ist allerdings nicht bekannt. Und auch nach den neuen Aussagen von Chad Stahelski ist weiterhin nicht wirklich klar, wie es überhaupt um den Status der Produktion steht und wann wir mit „Matrix 4“ rechnen können.

    Chad Stahelskis „John Wick: Kapitel 3“ mit Keanu Reeves in der Titelrolle läuft hierzulande ab dem 23. Mai 2019 in den Kinos.

     

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    Kommentare
    • Bruce Wayne
      Weil ein Film, der sich mehr traut und neue Gebiete erforschen will, niemals so gut bei allen Zuschauern ankommen wird. Ich denke außerdem, dass Die Verurteilten innerhalb von Gefängnis-Filmen durch seine Charaktere eine Ausnahme darstellt. Der Film trifft eine gute Balance zwischen den Emotionen. Macht ihn in meine Augen zwar nicht zum Meisterwerk, aber zu einem sehr guten Film.
    • HalJordan
      Ich verstehe die Aussage nicht. Ja, der Film ist gut. Ich würde ihn sogar als sehr gut bezeichnen. Ein Meisterwerk ist der Film nicht. Es gibt zahlreiche Streifen, die sehr gut und dabei massentauglich sind. Weshalb stellen Die Verurteilten hier eine Ausnahme oder gar Errungenschaft dar.
    • Bruce Wayne
      Geht mir ähnlich, aber der Film ist ziemlich gut und bleibt dabei massentauglich. Das ist schon eine gewisse Errungenschaft.
    • HalJordan
      Genauso sieht es aus. Der Film ist sehr gut gemacht. Aber in meinen Top 10, geschweige denn Top 5 würde der Film nicht landen.
    • HalJordan
      Finde ich den Film gut bzw. sehr gut? Ja, keine Frage. Wenn ich allerdings an die Platzierung auf IMDb denke, muss ich mich schwer wundern. Der Film ist für meine Begriffe zu vollgestopft mit Pathos und obwohl ich sowohl Robbins, als auch Freeman sehr schätze, haben beide schon bessere Leistungen in ihrer Karriere vollbracht. Robbins fand ich beispielsweise in Mystic River viel viel stärker.Die Veurteilten gehört bestimmt in eine Bestenliste. Für mich ist das jedoch ein Film, den ich nie in eine Top 20, Top 10 oder Top 5 packen würde. Spontan wüsste ich auf Anhieb zig Filme, die ich besser platzieren würde.
    • Sentenza93
      Auch so ein Kandidat. Ist ein toller Film. Und würde ich eine Top 100 meiner Favoriten erstellen, wäre er auch vielleicht dabei.Aber Platz 1 wäre er bei mir definitiv auch nicht.
    • Bruce Wayne
      Nicht der beste Filme aller Zeiten, aber durchaus ein sehr gutes Werk. Hast du spezielle Kritikpunkte, oder fandest du den Film schlichtweg nicht dermaßen gut wie alle Anderen?
    • HalJordan
      Da rennst du bei mir offene Türen ein. Ich sage nur Die Verurteilten. Wenn das der beste Film aller Zeiten sein soll, dann kehre ich ab sofort dem Medium Film meinen Rücken zu.....
    • Jonas H
      Nicht so toll ist da noch ein Euphemismus 😂
    • Bruce Wayne
      Dass Matrix durchaus philosophischen Anspruch besitzt, würde ich nie bestreiten. Das sind durchaus Konzepte, welche ihre Bedeutung besitzen. Ich hatte mal eine sehr ausführliche Diskussion über besagte Themen mit einem Freund aus Südafrika. Den Wachoskis sollte man diesen Aufwand schon anrechnen. Es ist mutig - gerade im Hollywoo-Kino.EDIT: Mit Meisterwerk habe ich eher den filmischen Teil gemeint. In der Hinsicht ist Matrix 2 leider nicht so toll.
    • Jonas H
      Siehe oben.
    • Jonas H
      Du sprichst einen interessanten Punkt an, aber ich wollte auf etwas anderes hinaus, das davon abhängt wie man philosophischer Film definiert. Das Drehbuch zu Matrix 2 greift nicht nur eine zum damaligen Zeitpunkt viel diskutierte Debatte auf, sondern ist komplett nach einer klassischen Argumentationsstruktur aufgebaut und hält auch keine Positionierung in der Debatte zurück. Den Wachoskis muss dass sogar sehr wichtig gewesen sein, denn das Drehbuch krank offensichtlich daran.Kurz umrissen ging es um das Verhältnis von Ethik und Determinismus. Ich breche es mal runter auf wenige Szenen, um zu zeigen, dass hinter dem FIlm tatsächlich einige Ideen stecken. Tatsächlich findet sich sogar noch mehr.Eine der ersten Prämissen die aufgegriffen werden findet sich in der Szene mit dem Merowinger. DIe Prämisse ist folgende: Wir müssen uns mit dem freien Willen auseinandersetzen, auch wenn die Möglichkeit besteht das alle Dinge deterministisch vorherbestimmt sind. Der verkorkste Monolog, den der Merowinger hält, ist ein reines Runterrattern von allen Thesen und Gedankenspielen die von Verfechtern des Determinismus immer wieder aufgewärmt werden. Neo und Kumpane reagieren darauf mit Gleichgültigkeit. Die Argumente spielen keine Rolle für sie, da sie sich immer noch verantwortlich für ihre Handlugen fühlen - ob der freie Wille eine Illusion ist oder nicht, hat keinen EInfluss darauf wie man ihn wahrnimmt.Der Film spart auch nicht daran, das subtil zu vertiefen. Wenn Computerprogramme eigentlich genau so frei handelnd erscheinen, wie Menschen in der echten Welt, wo ist dann der Unterschied zwischen den Menschen und den Programmen? Und wenn, wie der Architekt am Ende andeutet, sowieso alles unter der Kontrolle der Maschinen liegt, wieso sollte Neo dann handeln? Weil nicht handeln keine Option ist, und das nicht in einem platten Sinn, sondern in einem praktischen: Es ist unmöglich nicht zu handeln, handeln lässt sich ja nicht abstellen - genauso wenig wie denken. Also haben wir als Menschen keine Option, als dauerhaft zu handeln und darüber nachzudenken, wie wir richtig handeln - ein moorscher' Gedanke, wie er Mitte des 19. Jahrhunderts sehr populär wurde.Genauso, wie einige an der Debatte teilnehmenden Leute an diesen argumentativen Punkt kamen, verläuft auch die Charakterentwicklung Neos dahingehend, dass er das begreift. Schön zu sehen in der Szene mit dem alten Abgeordneten.In der Debatte kam allerdings daraufhin die Frage auf, ob man den Determinismus vielleicht doch in Überlegungen bezüglich des freien Willens einbeziehen kann. Wenn die Welt durch eine unendliche Kette von einander auslösenden Abläufen bestimmt ist, sind wir dann für die Konsequenzen unserer Taten verantwortlich? Das hieße nämlich, dass eine konsequenzialistische Ethik die richtige Handlungsanweisung darstellt, etwa der Utilitarismus oder das Maximin-Prinzip, und dass alle kantianischen Ethiken falsch liegen.Als Neo den Punkt erreicht, an dem er all den Schnu akzeptiert hat und handeln will, wird er plötzlich vom Architekten vor die Wahl gestellt, wie er denn eigentlich handeln möchte. Will er die neue Revolution starten, und somit möglichst viel gutes Tun? Oder will er ein Vorbild sein und seine Freundin retten? Er steht vor der Wahl zwischen Utilitarismus und Kant.Der FIlm bezieht deutlich Position: alle Neos vor ihm haben falsch gehandelt. Die Wachoskis bleiben nicht dialektisch, sondern sind eindeutig.Mir geht es darum, dass die Wachoskis ihren FIlm, mehr als irgendeinen anderen Actionfilm der mir bekannt ist, inhaltlich und strukturell daran anpassen, wie eine philosophische Debatte nunmal geführt wird. Das finde ich klasse. Der Film ist als ganzes nicht gerade der Hit, aber wenigstens das ist cool. Auf diese Weise ist er wirklich meisterhaft. Philosophisch meisterhaft, in dem SInne, dass er tatsächlich philosophiert. Sry für die lange Antwort, ich hatte Bock was zu schreiben.
    • icon_dc_comics
      Wenn dann bitte Prequel oder Sequel. Kein Bock auf reboot.
    • Micox
      Hahaha.. Wer gibt den beiden bitte noch Geld in die Hand..?
    • Arkanoid
      Anbieten würde es sich zwar Neo nach dem Ausgang in Revolution zu 'Reset'ten' aber wer würde sich mit einem Teil begnügen ?Drei Teile ging es gegen die Maschinen und jetzt eine nur 2 Std. rückkehr gegen wen bzw. was auch immer. Das ganze würde wieder in einer Trilogie enden und Finanziell wie Ruftechnisch ist das mit einem großen Risiko verbunden die reihe darauf auszurichten insbesondere wenn man mehr als einen Film auf einmal dreht. Mit den beiden Fortsetzungen waren viele Fans zurecht unzufrieden und der erfolg deshalb gefährdet. Unabhängig von Neo und den Ereignissen der drei teile könnte man darüber nachdenken eine neue eigene Geschichte zu erzählen zumal man diese nicht unbedingt als Mehrteiler anlegen braucht. Die Idee mit Animatrix ist hervorragend !Favorisieren würde ich das man die Hauptreihe ruhen lässt.
    • Mr. no oNe
      Naja wenn sie die Erste Matrix zeigen also der erste Auserwählte und wie alles entstanden ist, Mensch gegen Maschine. Vllt. Könnte das was werden. Die haben es ja mehrfach erwähnt, dass es nicht nur eine Matrix gab.
    • Mr. no oNe
      So in der Art wie Love death and Robots. Daran habe ich auch schon gedacht.
    • FilmFan 1.0
      Die Animatrix Collection aus dem Jahr 2003 wäre eine interessante Grundlage für den Aus-/Umbau des Matrix-Universums. Aber ehrlich gesagt, wer braucht's wirklich. Eigentlich wurde alles aus erzählt mit Matrix 2/Matrix 3.
    • Deliah C. Darhk
      Das ist auch mein größter Frust am Film.Es mag ja hin und wieder mal sinnvolle Remakes geben. Meistens aber haben wir es in der jüngeren Vergangenheit einfach nur mit Einfallslosigkeit zu tun.Kann doch eigentlich nicht soooo schwer sein, einfach mal einen interessanten originären Stoff auszusuchen und auf die Leinwand zu bringen.Hätte Marcel sich 2008 nicht auf das Wagnis Iron Man eingelassen, hätten die es nie geschafft elf Jahre und 22 Filme lang dieses Mrd-Franchise zu betreiben, und es geht ja weiter.Cinemascope Universell. Das war mal eine Innovation.Und jetzt dürfte Hollywood gerne mal einen richtig guten SciFi- oder Action- oder Herz-Schmerz-Streifen von der Kette lassen, Drama, Komödie, ... whatever.Hauptsache es unterhält und fühlt sich nicht an, wie schon viel zu oft gesehen.
    • Blue Calx
      Verstehe nicht ganz was eine Fortsetzung bringen soll, die Geschichte um Neo war auserzählt. Die Geschichten in Animatrix dagegen haben Potential für eine Fortsetzung, für mich persönlich war das der beste Matrix Film. Dort gab es interessante Storys auf die man aufbauen könnte.
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