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    Spielt "Black Widow" während "Avengers 4: Endgame"? Das ist der Grund für diese Vermutung
    Von Björn Becher — 30.05.2019 um 08:23
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    In Norwegen haben gerade die Dreharbeiten zu „Black Widow“, dem ersten Soloabenteuer von Scarlett Johanssons MCU-Figur, begonnen. Und nach den ersten Set-Bildern und Videos haben Fans eine Vermutung...

    Walt Disney

    Bisher wurde aus Insiderquellen berichtet, dass der „Black Widow“-Solofilm mit Scarlett Johansson ein Prequel sein wird und uns die Anfänge der Agentin vor oder zum Start ihrer Zeit bei S.H.I.E.L.D. zeigen soll. Zuletzt wurde dann auch noch geteasert, dass wir endlich erfahren, was sich hinter dem Einsatz in Budapest verbirgt. Doch nun gibt es plötzlich Zweifel. Spielt „Black Widow“ doch viel später? Und zwar während „Avengers: Endgame“?

    Grund für diese Vermutungen vieler Fans sind die ersten Aufnahmen von den Dreharbeiten, die gerade in einem kleinen, am Fjord Hjørundfjord gelegenen Dorf in Norwegen begonnen haben. Zum Beispiel auf der norwegischen Nachrichtenwebseite NRK gibt es ein Video, auf dem Twitter-Kanal scarlettshines finden sich zahlreiche weitere Videos und auch Bilder. Viele Fans sind dabei überzeugt, dass Johansson auf diesen ersten Set-Aufnahmen dieselbe Frisur trägt wie in Phasen von „Avengers: Endgame“, sprich: längere rote Haare mit noch leicht blonden Spitzen von einer langsam verschwindenden Färbung. Zudem passe auch der Drehort Norwegen zur „Avengers: Infinity War“-Fortsetzung. Schließlich hat sich eine wichtige Figur nach Norwegen zurückgezogen, mit der Black Widow in Kontakt treten könnte. Daher vermuten sie: „Black Widow“ spielt während des großen Zeitsprungs in „Avengers: Endgame“, also zu einer Zeit als die Heldin mehr oder weniger versucht, etwas Ordnung in einer chaotischen Welt zu schaffen.

    Das ist unsere Einschätzung

    Es ist durchaus denkbar, dass Marvel in Zukunft noch die übersprungenen Jahre aus „Avengers: Endgame“ mit Filmen erkundet. Die Indizien reichen aber bei Weitem noch nicht aus, um sicher zu sagen, dass „Black Widow“ wirklich während dieser Zeit spielt. Der Drehort ist ohnehin ein ganz schlechter Hinweis. Marvel dreht selten dort, wo die Filme dann auch spielen. Der norwegische Ort in „Endgame“ steht so in Wirklichkeit in Schottland, wo damals die Aufnahmen stattfanden.

    Und auch die Haare sind ein schlechtes Indiz, denn wir wissen, dass Marvel die Frisur von Black Widow bereits eingesetzt hat, um Verwirrung zu stiften. So sahen die Haare von ihr in „Avengers: Endgame“-Trailern teilweise anders aus als später im Film in den entsprechenden Szenen. Damals wurde mit dem Computer getrickst, um zum Beispiel den großen Zeitsprung zu verschleiern. Zudem lässt gerade diese Frisur auch ganz andere Spekulationen zu. So vermuten andere Fans, dass die Haare eher zu der Zeit passen, in der Black Widow nach den Ereignissen von „Civil War“ im Untergrund lebt. Auch hier gibt es noch eine größere erzählerische Leerstelle, die bislang noch nicht gefüllt wurde. Interessanterweise verbringt Natasha Romanoff hier Zeit in Schottland. Könnte also Norwegen nun Schottland doubeln, nachdem vorher Schottland für Norwegen herhalten musste?

    Zeitsprünge?

    Ohnehin halten wir es für sehr wahrscheinlich, dass es im „Black Widow“-Film Zeitsprünge gibt, um uns mehr über die mysteriöse Vergangenheit der Figur zu erzählen. So könnte ein Teil der Handlung durchaus nach „Civil War“ oder während „Endgame“ spielen, im Vordergrund aber Rückblenden stehen, die ihre Anfänge zeigen.

    Bislang kann aber nur spekuliert werden. Von Marvel selbst gibt es dazu keine Aussage. Die Comic-Schmiede hat den Film bislang noch nicht einmal offiziell angekündigt, obwohl die Macher um Kevin Feige schon wiederholt darüber gesprochen haben. Wir wissen aber auch ohne offizielle Ankündigung bereits, dass Cate Shortland („Berlin Syndrome“) Regie führt und neben Scarlett Johansson unter anderem Florence Pugh („Fighting With My Family“) und „Stranger Things“-Star David Harbour mit an Bord sind. Auch Oscarpreisträgerin Rachel Weisz („The Favourite“, „Der ewige Gärtner“) sowie der aus „The Handmaid's Tale“ bekannte O-T Fagbenle werden für Parts gehandelt. Wir vermuten schon länger, dass „Black Widow“ im Laufe des Jahres 2020 in die Kinos kommen wird. Die nun laufenden Dreharbeiten sprechen zusätzlich dafür.

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