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    Quentin Tarantinos "Star Trek": Kult-Regisseur verspricht "Pulp Fiction" im Weltraum
    Von Christian Fußy — 18.07.2019 um 09:44
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    Sollte die „Star Trek“-Idee, die Quentin Tarantino bei Paramount vorgestellt hat, tatsächlich verfilmt werden, so verspricht der Regisseur, dass das Endergebnis stilistisch definitiv mehr zu seinem Gesamtwerk passen wird als zu anderen Trek-Filmen.

    Miramax Films / 2016 Paramount Pictures

    ‚Star Trek‘ von Quentin Tarantino“ klang bis vor ein paar Jahren noch ausschließlich wie die Prämisse eines „Saturday Night Life“-Sketches, könnte aber tatsächlich Realität werden: Der Ausnahmeregisseur, der derzeit seinen neunten Film „Once Upon A Time In… Hollywood“ promotet, hat vor nicht allzu langer Zeit eine Idee für ein Skript bei J.J. Abrams und dessen Kollegen bei Paramount eingereicht, das sich dort angeblich aktiv in Entwicklung befindet.

    „The Revenant“-Autor Mark L. Smith habe den ersten Drehbuchentwurf sogar bereits eingereicht. Kürzlich verriet Tarantino dann noch, dass er es sich sogar vorstellen könne, die Regie bei dem Projekt zu übernehmen und damit seine Karriere nach zehn Filmen mit einem „Star Trek“-Film zu beenden.

    Worum es in Tarantinos Version von „Star Trek“ gehen soll und ob die Besatzung der letzten drei, von J.J. Abrams produzierten Leinwandabenteuer, für den Ableger zurückkommen würden, ist noch nicht bekannt. Bei den Figuren soll es sich zumindest nach wie vor um Spock, Kirk, Pille und Co. handeln.

    "Pulp Fiction" im Weltraum

    Zumindest sollten sich Fans jedoch auch darauf vorbereiten, dass Tarantino seinen Stil nicht für das Franchise kompromittieren will. So richtete Tarantino in einem Interview mit Deadline bereits harsche Worte an seinen eventuellen Scotty-Darsteller und „Star Trek Beyond“-Autor Simon Pegg, da dieser die „Star Trek“-Fangemeinde in der Vergangenheit mit der Aussage zu beschwichtigen versuchte, „Star Trek“ würde sich nicht plötzlich in „‚Pulp Fiction‘ im Weltraum“ verwandeln, nur weil Tarantino am Steuer sitze.

    Pegg, zu dem Tarantino eigentlich seit Jahren ein freundschaftliches Verhältnis pflegt und der zusammen mit Edgar Wright und Nick Frost auch ein Segment zu Tarantinos und Robert Rodriguez‘ „Grindhouse“- Double-Feature beisteuerte, gehe dem Regisseur mit solchen Aussagen auf den Keks.

    „Simon Pegg nervt mich. Er hat keine Ahnung, was abgeht und er kommentiert alles, als wäre er über die Dinge im Bilde. In einem Kommentar hat er so was gesagt wie ‚Schaut her, es wird nicht ‚Pulp Fiction‘ im Weltraum sein‘ . Doch! [lacht] Wenn ich ihn mache, wird er genau das. Es wird ‚Pulp Fiction‘ im Weltraum. Diesen ‚Pulp Fiction‘-artigen Aspekt im Skript – ich habe noch nie [ein Drehbuch zu einem] Science-Fiction-Film gelesen, das diesen Scheiß hat. Es gibt keinen Science-Fiction-Film, der das hat. Und sie haben gesagt, das sei der Grund, warum sie es machen wollen würden. Es ist geringstenfalls in dieser Hinsicht einzigartig“, so Tarantino.

    Ob Quentin Tarantinos „Star Trek“ tatsächlich irgendwann in Produktion gehen wird, ist derzeit noch nicht bekannt. Tarantinos „Once Upon In… Hollywood“ startet hingegen sicher am 15. August 2019 in den deutschen Kinos.

    Die FILMSTARTS-Kritik zu "Once Upon A Time In... Hollywood"

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