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Home > Stars > Star-Archiv > Deutschland > Diane Kruger
Diane Heidkrüger (bekannt als Diane Kruger)
Geboren am 15. Juli 1976 in Algermissen (Deutschland)
Weitere Namen: Diane Heidkrüger, Diane Krueger
Im Jahr 2004 kam die Karriere der deutschen Schauspielerin Diane Kruger ins Rollen: Als Helena, die schönste Frau der Antike, gelangte sie in Wolfgang Petersens „Troja“ zu größerer Bekanntheit. Wenngleich die Kritiker mäkelig blieben, avancierte der mit Brad Pitt und Orlando Bloom prominent besetzte Historienfilm zum Publikumserfolg, so dass auch Hollywood auf die makellose Schönheit aufmerksam wurde. Im selben Jahr spielte Kruger neben Nicolas Cage die weibliche Hauptrolle im Blockbuster „Das Vermächtnis der Tempelritter“ und gewann folgerichtig einen Bambi in der Kategorie „Karriere“, nachdem sie bereits 2003 als „Weibliche Entdeckung“ in Cannes geehrt wurde. Nach diesen ersten Erfolgen hat sich Kruger zunehmend im internationalen Filmgeschäft etabliert.
Die Anfänge: Von Algermissen nach Paris
Geboren wurde Diane Kruger, die damals noch den Nachnamen Heidkrüger trug, am 15. Juli 1976 im niedersächsischen Algermissen. Im nahen Hildesheim besuchte sie bis zur Mittleren Reife ein katholisches Gymnasium und nahm Ballettunterricht. Im Alter von fünfzehn Jahren gewann Kruger den Modelwettbewerb „Gesicht des Jahres“ und zog nach Paris. Fortan war sie rund um den Globus als Model beschäftigt. Nach einem Intermezzo in New York war die junge Schönheit mit 22 Jahren des Laufstegs überdrüssig und nahm in Paris Schauspielunterricht. Erste Filmrollen folgten ab 2002 in dem Actionfilm „Brennende Seelen vergessen nie“ an der Seite von Dennis Hopper und Christopher Lambert, in der schwarzhumorigen Mediensatire „Bad, Bad Things“, für die sie ihren Nachnamen in Kruger änderte, und in dem Rennfahrerfilm „Michel Vaillant – Jeder Sieg hat seinen Preis“, zu dem Luc Besson das Drehbuch schrieb. Noch vor dem Drehstart von „Troja“ verkörperte die Deutsche im Thriller „Sehnsüchtig“ (2004) eine von drei Frauen, die in Josh Hartnett verliebt sind.
Die Kinorollen nach „Troja“
Auf Diane Krugers Rolle der Helena folgten einige Engagements in Hollywoodfilmen und größeren europäischen Produktionen: 2005 stand sie neben ihren deutschen Kollegen Benno Fürmann und Daniel Brühl als Opernsängerin im Kriegsdrama „Merry Christmas“ vor der Kamera und bestritt damit ihre erste deutschsprachige Rolle – Kruger spricht neben Deutsch übrigens fließend Englisch und Französisch und synchronisiert ihre Figuren meist selbst. Ein Jahr später verhalf sie in „Klang der Stille“ dem von Ed Harris gespielten Ludwig van Beethoven zur Vollendung seiner 9. Sinfonie, bevor sie 2007 in „Das Vermächtnis des geheimen Buches“ erneut die weibliche Hauptrolle übernahm, neben Richard Gere und Jesse Eisenberg im Thriller „The Hunting Party“ auftrat und im Apartheid-Drama „Goodbye Bafana“ die Ehefrau von Joseph Fiennes spielte. Ihre wohl wichtigste Rolle seit „Troja“ bestritt Diane Kruger 2009 als Bridget von Hammersmark in Quentin Tarantinos Meisterwerk „Inglourious Basterds“, für den sie die Goldene Kamera in der Kategorie „Beste Schauspielerin international“ sowie einige Nominierungen für andere Preise erhielt. Im selben Jahr folgte der Science-Fiction-Fantasyfilm „Mr. Nobody“, in dem Kruger unter anderem mit Jared Leto und Sarah Polley Teil eines Mosaiks in der Vorstellung eines neunjährigen Jungen wird, der vor der schwersten Entscheidung seines Lebens steht. Als illegale Einwanderin im Thriller „Unknown Identity“ mit Liam Neeson, in dem Actionabenteuer „Special Forces“ und neben Gérard Depardieu im französischen Historiendrama „Farewell, My Queen“ rückt die Schauspielerin auch 2011 nicht aus dem Blickfeld.
Abseits der Kinoleinwand
Noch bevor Diane Kruger im Zuge der Premiere von „Inglourious Basterds“ als Stargast über den roten Teppich in Cannes schritt, moderierte sie im Mai 2007 als erste Deutsche die Auftaktzeremonie sowie die Preisverleihung der 60. Ausgabe des ehrwürdigen A-Festivals – im Jahr darauf saß sie in der Wettbewerbsjury der 58. Berlinale. 2010 absolvierte Kruger einen Gastauftritt in der erfolgreichen US-Serie „Fringe - Grenzfälle des FBI“ und gab in dem Musikvideo „Somebody To Love Me“ von Mark Ronson & The Business Intl. den Kultsänger Boy George.
Nachdem Diane Krugers Ehe mit dem französischen Schauspieler und Regisseur Guillaume Canet („Kein Sterbenswort“) geschieden wurde, ist sie seit 2006 mit dem kanadischen Kollegen Joshua Jackson („Dawson's Creek“) liiert.
Demnächst im Kino in: Leb wohl, meine Königin!
Diane Kruger in Roman-Verfilmung "The Host" von "Twilight"-Autorin Stephenie Meyer
Hinzugefügt von Filmstarts am 23. Januar 2012
"Les Adieux à la reine" mit Diane Kruger eröffnet die Berlinale 2012
Hinzugefügt von Filmstarts am 4. Januar 2012
Hinzugefügt von Filmstarts am 4. Januar 2012
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