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    Postal: Der Film
    Durchschnitts-Wertung
    1,9
    166 Wertungen - 88 Kritiken
    Verteilung von 88 Kritiken per note
    12 Kritiken
    12 Kritiken
    13 Kritiken
    7 Kritiken
    13 Kritiken
    31 Kritiken
    Deine Meinung zu Postal: Der Film ?

    88 User-Kritiken

    Telefonmann
    Telefonmann

    User folgen 34 Follower Lies die 231 Kritiken

    1,0
    Veröffentlicht am 2. August 2010
    Egal was man von Uwe Boll hält, er ist ein Phänomen. Es ist wirklich erstaunlich wie ein Mensch doch einen Film nach dem anderen abliefern kann, ohne sich dabei jemals zu verbessern. Eigentlich wollte ich mir schon nach "Alone in the Dark" keinen Bollfilm mehr ansehen, doch dann sah ich auch noch "Bloodrayne". Egal was für ein Film Uwe Boll dreht, es kommt nichts Gutes dabei heraus. "Postal" musste ich mir aber einfach angucken, weil ich das Spiel als sehr geil empfinde. Und wie ist "Postal - der Film" nun? Es mag ja erstaunlich klingen, doch er ist schlecht. Einfach nur schlecht! Schon in den ersten zehn Minuten kann man erahnen, dass das nichts mehr wird. So ist es dann auch. "Postal" ist einfach nur gähnende Langeweile. Da kann der Film noch so sehr versuchen einen auf provokant zu machen. Schon in der Anfangssequenz wird einigen das Lachen im Halse stecken bleiben. Zugegeben, es ist schon recht derb, was Boll hier zeigt, doch wo einige das skandalös finden werden, finde ich es einfach nur lächerlich. Ein billiger Versuch Aufsehen zu erregen. Man kann in den derben Szenen eigentlich schon ein Mittel zum Zweck sehen. Nämlich den Zweck, so derbe und provozierend zu sein, dass der Film dadurch für schlechte Schlagzeilen sorgt. Dies würde im Endeffekt eine gute Werbung sein für einen Film, der sonst wahrscheinlich gar keine Aufmerksamkeit bekommen würde. Anscheinend hat nicht mal das geklappt, denn ich habe nirgends gelesen, dass man hier Grenzen übertreten würde. Das allerdings ist nur meine Meinung. Auch sonst stimmt so gut wie nichts bei "Postal". Boll hat es inszenatorisch einfach nicht drauf. Es gibt keine Spannung und selbst die "Action" wirkt nicht wie welche. Das hat die ganz logische Folge, dass einem das Geschehen im Film so gut wie gar nicht interessiert. Man schweift irgendwann ab, und das lustige ist, selbst wenn das passiert, kann man der "Story" immer noch folgen. In der ersten halben Stunde lässt sich das alles noch ertragen, weil man sich über manch dilettantische Szene einfach lustig machen kann, doch danach ist selbst dies nicht mehr amüsant. Um es abzukürzen: "Postal" ist einfach langweilig und in allen Fällen belanglos. Hier könnte man jetzt Schluss machen, doch wofür sind dann die 25%? Das lässt sich leicht erklären. 5% gibt es für Zack Ward. Ich finde diesen Schauspieler einfach sympathisch und er passt gut in die Rolle des Dudes. Weitere 5% gibt es für eine Stellenweise recht gut gelungene Postalatmosphäre. Es sind wenige Szenen, aber an ein paar Stellen wurde das Computerspiel relativ gut umgesetzt. Noch mal 5% gibt es für die eine Szene mit Uwe Boll selbst. In der besagten Szene persifliert er sich selbst so gnadenlos, dass dies eine Stelle ist die für mich schon fast Kultfaktor besitzt. Hier zeigt Uwe Boll das einzig wirkliche Mal im Film, dass er doch weiß was Humor ist und sich selbst keineswegs ernst nimmt. Die restlichen 10% sind der Bierbonus. Nüchtern habe ich mir den Film nicht angetan und das ganze lässt sich noch etwas besser ertragen, wenn man schon etwas getrunken hat. Fazit: Trotz der 25% ist "Postal" ein schlechter Film. Ansatzweise kommt so was wie ein Unterhaltungswert auf und Lachen kann man, angetrunken zumindest, auch ein paar Mal. Trotzdem langweilt der Film nach recht kurzer Zeit. Also ist "Postal" im Endeffekt ein Film, den niemand gesehen haben muss, welcher auch nicht als Partyfilm funktioniert. Wenn ihr Spaß dran habt, Filme wegen ihrer Schlechtheit zu sehen, dann ist "Postal" der perfekte Trashfilm. Allen anderen rate ich ab und wenn es schon sein muss, dann besser nicht nüchtern.
    Konto gelöscht
    Konto gelöscht

    User folgen 1 Follower Lies die 5 Kritiken

    0,5
    Veröffentlicht am 1. Oktober 2011
    Uwe Bolls Postal ist ein perfides Outsourcing eines biblisch angehauchten Schulmädchenreports, ein philosophischer Potpourri aus nihilistischen Lebensweisheiten und der Leichtigkeit des Seins. Katzen als Schalldämpfer zu verwenden ist eine komplizierte Technik, protestantische Furcht mit sexuellen Schuldbekenntnissen zu vereinen. Bolls galante Kameraführung unterstreicht die handwerkliche Perfektion seiner verspielt-kranken Illusion selektiver Wahrnehmung. Virtuos wechselt Boll zwischen subtiler Tragik und kaum wahrnehmbarer Melodramatik. Dramaturgisch eloquent bewegt sich Boll zwischen destruktiver Frivolität und frivoler Destruktivität. Der weitgehend satanistische Grundton unterstreicht die versteckte Illuminati-Symbolik, und auch Blinden dürfte nicht verborgen bleiben, dass Boll hier auf seine eigene Vergangenheit als Mitbegründer der 'Freds and Bolls' anspielt. Ein vielfach missverstandenes Werk eines der grössten Regiewunderkinder unserer Zeit.
    Gringo93
    Gringo93

    User folgen 155 Follower Lies die 428 Kritiken

    3,5
    Veröffentlicht am 29. Oktober 2013
    Fazit: Böse, Unsinnig, total abgedreht, politisch mehr als unkorrekt und einfach nur ein derber, aber unterhalsamer Unfug mit satirischem Augenzwinkern.
    Put-Put
    Put-Put

    User folgen 2 Follower Lies die 15 Kritiken

    0,5
    Veröffentlicht am 12. März 2010
    Oh mein Gott. Ich habe mich so dermaßen auf diesen Film gefreut und war Anfangs sogar angetan. Allerdings war das die Rosa-Rote-Brille. Der eigentlich Obligatorische Amoklauf (der Titel sollte schon Programm sein) bleibt völlig aus. Dabei Arbeitet der Film wunderbar darauf zu. Da denkt man sich "Glech dreht er durch, gleich dreht er durch!" Aber eben diese Szenen ziehen sich durch den ganzen Film, ohne das er einmal wirklich durchdreht. Kein Gag will zünden, da die Pointe einfach ausbleibt oder aber viel zu spät kommt. Der Schnitt ist grausam und schafft es die große Schießerei am Ende langweilig auszusehen. Schwarzer Humor? Politisch Inkorrekt? beides zu 90% nicht vorhanden. Mal ehrlich das einzige was Politisch Inkorrekt sein könnte wäre die Beziehung zwischen George W Bush und Bin Laden und genau solche Gags hab ich schon bei Family Guy, American Dad, Freitag Nacht News und South Park gesehen. Sowas ist nicht mehr wirklich politisch Inkorrekt. Wer das behauptet lügt ganz einfach, denn sowas ist heutzutage Standart bei jeder Satire-serie. Also totale Fehlanzeige. Schwarzer Humor? Ok sie erschießen ausversehen das ein oder andere Kind, aber die Klasse von Scary Movie z.B. wird nie erreicht. Gutes Beispiel für Schwarzen Humor der Besser ist, Ingo Appelt, Freitag Nacht News, ach eigentlich fast jede Serie heutzutage hat mehr Schwarzen Humor. 1 Stern gibt es für den Anfang mit dem World Trade Center, das war wirklich In Ordnung und versprach sehr viel. Doch nachdem diese Szene vorbei ist ( Welche Übrigens auch der Trailer ist meines Wissens) geht es stetig Bergab. Also wenn ihr vorab diese Szene gesehen habt und desshalb den Film haben wollt, vergesst es, Ich fand diese Szene lustig, der Rest des Films war Mist.
    Lamya
    Lamya

    User folgen 505 Follower Lies die 801 Kritiken

    1,0
    Veröffentlicht am 12. März 2010
    Also mal ganz erlich: Solche Filme braucht die Welt nicht. Der war ja noch schlechter, als ich es erwartet habe. Ich dachte, dass er nach den so unterschiedlichen Kritiken bestimmt nicht so schlecht ist. Da lag ich allerdings falsch. Der Film ist schlecht, dumm und auf kaum keine Weise lustig. Nach 10 Minuten begreift man doch recht schnell, dass der Film Schrott ist. Kleiner Funken Hoffnung war in der ersten Minuten da, dieser ist aber relativ schnell erloschen. Außer die ganz nette Gegend gibts in dem Film sogut wie nix ansprechendes. Ist wohl nur was für Leute mit ganz komischen Humor... 2/10
    BrodiesFilmkritiken
    BrodiesFilmkritiken

    User folgen 4220 Follower Lies die 4 450 Kritiken

    3,0
    Veröffentlicht am 1. September 2017
    Ich weiß noch wie ich die Vorschau auf diesen Film sah und dachte es sei ein Witz: Witze rund um den 11. September, kleine Kinder die mit Brustschüssen weggefetzt werden, Saddam Hussein und George Bush die Händchenhaltend durch ein Feld laufen – aber es war kein Witz, den Film gibt’s hier. Eine grelle Videospielverfilmung und dabei eine hirnverbrannte Gewaltorgie die Spaß daran daß einem als Zuschauer fassungslos die Kinnlade runtersackt. Was anderes geht auch gar nicht bei dieser filmischen Abartigkeit in Filmlänge ... ist so gewollt, aber man muß sich ja nicht die Zeit nehmen den Scheiß zu gucken und den Quatsch mitzumachen. Fazit: Wiederwärtige Satire mit abartigen Szenen!
    AmabaX
    AmabaX

    User folgen 80 Follower Lies die 328 Kritiken

    2,5
    Veröffentlicht am 12. März 2010
    Ich fand der Film hat ein paar gute Lacher gehabt, war aber meistens zu bemüht damit, zu schocken, was ihm dann allerdings nicht gelang. Die Schauspieler war eher unteres Niveau. Trotzdem Bolls bester bis jetzt.
    Styer
    Styer

    User folgen Lies die 21 Kritiken

    0,5
    Veröffentlicht am 12. Mai 2010
    Was les' ich hier? Herrliche Satire? Köstlich, super? SCHWACHSINN Postal ist wohl die schlechteste Satire, die ich je gesehen habe. Der Film ist einfach nur unnötig, obszön und langweilig und die Witze wurden aus der untersten Schublade herausgekratzt. Der selbsternannte "Meister der Action" hat es wiedermal geschafft, selbst die wenigen Actionszenen sind richtig misslungen! Nebenbei auch noch schlechte Schauspieler.. Autsch, wenn ich noch weniger Sterne geben könnte, würd ich es machen!
    Squall
    Squall

    User folgen 1 Follower Lies die 2 Kritiken

    0,5
    Veröffentlicht am 12. März 2010
    Ich habe den Film im Original gesehen und muss sagen : leider habe ich ihn gesehen , denn es war verschwendete Zeit . Herr Dr.Uwe Boll hat es einfach nicht verlernt schlechte Filme zu drehen . Hier versucht er alles was ihm gerade mal so einfiel in den Dreck zu ziehen ... leider auf ziemlich geschmacklose Art und weise , "Gesellschaftskritik vom Allerfeinsten" meint Herr Boll .Wäre schön , wenn es funktionierte und nicht auf so eine abstoßende art und weise geschähe wie im Fall von Postal . Hier werden ethnische Minderheiten schamlos lächerlich gemacht und nicht ein einziger Gag zündet . So bleibt es dem Zuschauer nur kopfschüttelnd das Kino zu verlassen und nicht weiter über diesen Schund nach zu denken .Boll behauptet ,er habe versucht den Geist der Vorlage einzufangen , das dumme ist leider , dass er selbst gar keine Videospiele spielt ... also ist von diesem auch nichts mehr übrig . Mein Fazit : Hätte man den Stoff intelligent und mit feingefühl verarbeitet , wäre sicherlich ein klasse Film dabei herausgekommen . Hier wird mit dem Holzhammer auf alles eingedroschen , was bei 3 nicht auf den Bäumen war, was übrig bleibt ist ein Uwe Proll Film , der einfach in allen Belangen belanglos ist und bleibt . Ziel meilen weit verfehlt Uwe ... bitte lass das Filmemachen endlich sein .... das ist besser für alle .
    Curschti
    Curschti

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    1,0
    Veröffentlicht am 12. März 2010
    Wiedereinmal schafft es Uwe Boll den Zuschauer zu schocken. In seinem neusten Meisterwerk "Postal", welches wieder einmal eine Videospielverfilmung ist, zeigt er wie dumpf, langweilig, schlecht, asozial und geschmacklos eine "Satire" sein kann. Wieder schafft er es nicht, eine Geschichte zu erzählen und er Betrachter fragt sich bald, was die Szenen mit einander verbinden. Auch die überschüssige Gewalt lässt ein manchmal grübeln. Warum erschießt der Polizist eine Asiatin einfach, weil sie an der Kreuzung nicht fährt und sagt dann zu seinem Kollegen, dass sie ihn Neger genannt habe. Diese Szene wird eingespielt und eventuell soll man daraus lesen, das Polizisten in Amerika halt so sind. Keine Ahnung, Zusammenhänge bestehen nicht. Interessant zu hören, sind die Audio-Kommentare seitens Uwe Boll. Er erzählt wieder über seine Schauspieler, meckert über sie, beschwert sich selber, dass er im deutschen Kommentar Englisch spricht und amüsiert sich köstlich über sein eigenen Film. Da Postal nicht sein schlechtester Film ist und man ihn nicht wie Bloodrayne nach einer halben Stunde ausschaltet, bekommt er 2 von 10 Sternen, die eigentlich übertrieben sind. Geschmacklos sollte Uwe Boll sich bitte auf die Brust tätowieren!
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