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    Das weiße Band
     Das weiße Band
    15. Oktober 2009 Im Kino / 2 Std. 24 Min. / Drama
    Regie: Michael Haneke
    Drehbuch: Michael Haneke
    Besetzung: Christian Friedel, Ernst Jacobi, Leonie Benesch
    Originaltitel: Das Weiße Band - Eine deutsche Kindergeschichte
    Im Stream
    Pressekritiken
    4,3 5 Kritiken
    User-Wertung
    4,0 200 Wertungen - 12 Kritiken
    Filmstarts
    4,5
    Bewerte :
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    Inhaltsangabe

    FSK ab 12 freigegeben
    1913, in einem protestantischen Dorf Norddeutschlands, hat der Gemeindearzt einen mysteriösen Reitunfall. Ein Drahtseil brachte das Pferd des Doktors zu Fall. Der Pastor (Burghart Klaußner) appelliert an die Täter, sich zu stellen, aber niemand kommt der Aufforderung nach. Wenig später vergiftet ein weiteres merkwürdiges Vorkommnis die Atmosphäre: eine Bäuerin verunglückt tödlich bei der Arbeit im Sägewerk des Barons (Ulrich Tukur).
    Dem jungen Lehrer (Christian Friedel) fällt auf, dass sich einige Kinder anders als sonst verhalten. Insbesondere die beiden Ältesten des strengen Pastors, der seine Sprösslinge ein weißes Band als Zeichen ihrer Sünden tragen lässt, scheinen ein Geheimnis mit sich herum zu tragen. Da geschieht das nächste Unglück...

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    Kritik der FILMSTARTS-Redaktion

    4,5
    hervorragend
    Das weiße Band
    Von Ulf Lepelmeier
    Schon seit zwei Jahrzehnten ist das österreichische Enfant terrible Michael Haneke regelmäßig mit seinen Werken bei den Filmfestspielen in Cannes zu Gast und hat seither einige bemerkenswerte Kapitel zur Geschichte des Festivals beigesteuert. Als der Regisseur 1989 im Alter von 46 Jahren seinen ersten Kinofilm „Der siebte Kontinent“ in der Sektion „Quinzaine des Réalisateurs“ vorstellte, war noch nicht unbedingt zu ahnen, dass Haneke in die erste Riege der europäischen Autorenfilmer aufsteigen würde. Doch mit seiner Trilogie über die Vergletscherung der Gefühle („Der siebte Kontinent“, Bennys Video, „77 Fragmente einer Chronologie des Zufalls“) sorgte der Regisseur bereits für einigen Diskussionsstoff. Seinen Ruf als provokativer Spezialist für die Erforschung von Gewaltmechanismen festigte er dann mit dem Skandalfilm Funny Games. Für die Jelinek-Verfilmung Die Klavierspielerin und das P...
    Die ganze Kritik lesen

    Trailer

    Das weiße Band Trailer DF 2:06
    Das weiße Band Trailer DF
    16502 Wiedergaben
    Das weiße Band Trailer (2) DF 1:52
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    Schauspielerinnen und Schauspieler

    Christian Friedel
    Rolle: der Lehrer
    Ernst Jacobi
    Rolle: der Erzähler
    Leonie Benesch
    Rolle: Eva
    Ulrich Tukur
    Rolle: der Baron
    Komplette Besetzung und vollständiger Stab

    User-Kritiken

    Kino:
    Anonymer User
    2,5
    Veröffentlicht am 25. Oktober 2018
    Bemüht um das Aufzeigen gesellschaftlicher Spannungen, vermag "Das weisse Band" letztlich keine glaubwürdigen und komplexen Figuren zu entwerfen, sondern lediglich Stellvertreter für historische Tendenzen. Dieses Panorama bewegt sich dabei eher auf dem Niveau eines Fernsehfilms, der recht halbgare historische Analysen kolportiert, indem er Stereotype aufeinander losgehen lässt. Zudem garniert Haneke das Ganze mit einem recht unnötigen ...
    Mehr erfahren
    Cursha
    Cursha

    User folgen 3525 Follower Lies die 996 Kritiken

    4,0
    Veröffentlicht am 11. November 2018
    Wieder gelingt es Michael Haneke ein extrem bewegendes Drama zu kreieren, welches den Vorabend des ersten Weltkriegs schildert und eine Generation durchleuchtet, die später zum Nationalsozialismus gehört. Außergewöhnlich und spannend. Bewegend und tief gehend. Eine wunderbare Perle, der der großartige Look in Schwarz/Weiß zu gute kommt.
    Gringo93
    Gringo93

    User folgen 196 Follower Lies die 428 Kritiken

    5,0
    Veröffentlicht am 6. November 2013
    Fazit: Ein Meisterwerk der deutschen und österreichischen Filmgeschichte. Packende Bilder, Spannung und exzellente Darsteller. Zudem eine ernstzunehmende Thematik.
    ThomasEdgar
    ThomasEdgar

    User folgen 2 Follower Lies die 30 Kritiken

    4,0
    Veröffentlicht am 25. Februar 2010
    Haneke ist auf Psychologie und Gewalt spezialisiert. Ich erinnere mich noch an die Pianistin. Auch dieser Film seziert akriebisch den Zusammenhang zwischen Abhängigkeiten, Sexualität und der daraus resultierenden Gewalt. Betrachtet man ihn vom Inhalt, findet sich eine gängige akademische Deutung des Vorkriegsdeutschlands, fokussiert auf ein kleines norddeutsches Dorf. Im oberen bürgerlichen und klerikalen Milieu findet sich z.B. der ...
    Mehr erfahren
    12 User-Kritiken

    Bilder

    11 Bilder

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    9 Nachrichten und Specials

    Weitere Details

    Produktionsländer Frankreich, Italien, Österreich, Deutschland
    Verleiher X-Verleih
    Produktionsjahr 2009
    Filmtyp Spielfilm
    Wissenswertes -
    Budget 12 000 000 $
    Sprachen Deutsch, Italienisch, Polnisch
    Produktions-Format 35 mm
    Farb-Format Schwarz-Weiß
    Tonformat DTS, Dolby Digital
    Seitenverhältnis 1.85 : 1
    Visa-Nummer -

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