Eden Lake
Durchschnitts-Wertung
3,6
197 Wertungen

43 User-Kritiken

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Casey 08
Casey 08

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2,5
Veröffentlicht am 19. Februar 2026
Das klang erstmal alles gut, es sollte einer der verstörensten Psycho-Horror-Thriller sein aber ich ann schonmal vorweg nehmen, das ist er nicht. Hier hat man mal keinen Killer mit Maske der Teenager abschlachtet, hier werden die Jugendlichen zum Monster, Grund ist ein toter Hund. Man baut hier einen richtigen Hass auf die Jugendlichen auf wo man unbedingt will, dass alle getötet werden und wenn ich sage, dass der Film fies ist, kann sich jeder schon denken was hier passiert. Schauspielerisch ist alles so im Mittelmaß. Michael Fassbender ist hier der bekannteste Name aber eigentlich macht er nicht viel und die Drehbücher der jugendlichen bestehen aus 95% aus Schimpfwörter. Das Ende ist dafür richtig fies und gemein. Vielleicht ist meine relativ niedrige Wertung auch deshalb, weil der Film halt das macht, was die Fans nicht wollen. Der Film hat eine FSK:18 da hätte man doch auch mal etwas mehr machen können als diese Standardquälereien wo jemand an dir rumschneidet.

Insgesamt ist es ein mittelmäßiger Film der relativ brutalitätslos und langweilig ist aber auch einige sehr fiese Momente auf Lager hat.
Mateo
Mateo

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0,5
Veröffentlicht am 18. September 2025
Gewalt ohne Sinn hinterlässt nichts – ein Film sollte mehr geben als bloße Brutalität, nämlich Menschlichkeit und eine Botschaft

Es gibt von mir einen halben Stern für die schauspielerische Leistung von Michael Fassbender und den jungen Darstellern in den „bösen“ Rollen. Sie haben so intensiv gespielt, dass ich beim Zuschauen emotional stark mitgenommen wurde. Die Schauspielerin an Fassbenders Seite scheute sich zwar nicht, sich auch körperlich ins Geschehen zu werfen, aber für mich persönlich hat sie den Film insgesamt eher sehr geschwächt.

Das viele unlogische und in meinen Augen sinnlose Verhalten ihrer Figur hat dazu geführt, dass ich den Film als äußerst anstrengend empfand und mich sehr aggressiv machte. Mit der zunehmenden Ungerechtigkeit in der Handlung konnte ich nicht gut umgehen – je länger ich zuschaute, desto frustrierter wurde ich.

Die Grundidee ist simpel: Böse Jungs tyrannisieren ein junges Paar am Strand. Doch anstatt Spannung oder eine nachvollziehbare Botschaft zu entwickeln, erlebte ich eine Abfolge von blutiger Gewalt und Ungerechtigkeit, die für mich keinen Sinn ergab.

Am Ende blieb für mich der Eindruck zurück, dass der Film nichts aussagen möchte – außer einer Art „sinnlosem Fernsehen“.

Mir ist wichtig zu betonen, dass ich durchaus Filme mit Gewalt sehen kann – wenn diese Gewalt in eine nachvollziehbare Handlung eingebettet ist und dem Zuschauer am Ende noch etwas mitgibt. Ein gutes Beispiel ist für mich Rambo mit Sylvester Stallone: Dort kämpft die Figur zwar brutal gegen das Böse bzw. gegen Ungerechtigkeit, doch am Ende wird in einer eindringlichen Szene gezeigt, weshalb er so reagiert. Sein emotionaler Zusammenbruch macht deutlich, dass hinter der Gewalt ein tieferes Leid steckt – und genau dadurch erhält der Film eine Botschaft und emotionale Tiefe.

Eden Lake hingegen wirkte auf mich wie reine, sinnlose Brutalität, die keinen Erkenntnisgewinn hinterlässt. Für mich bleibt er deshalb ein Film, der viel Talent verschwendet, aber leider nichts vermittelt.
Mir ist wichtig zu betonen, dass ich durchaus Filme mit Gewalt sehen kann – wenn diese Gewalt in eine nachvollziehbare Handlung eingebettet ist und dem Zuschauer am Ende noch etwas mitgibt. Ein gutes Beispiel ist für mich Rambo mit Sylvester Stallone: Dort kämpft die Figur zwar brutal gegen das Böse, doch am Ende wird in einer eindringlichen Szene gezeigt, weshalb er so reagiert. Sein emotionaler Zusammenbruch macht deutlich, dass hinter der Gewalt ein tieferes Leid steckt – und genau dadurch erhält der Film eine Botschaft und emotionale Tiefe.

Eden Lake hingegen wirkte auf mich wie reine, sinnlose Brutalität, die keinen Erkenntnisgewinn hinterlässt. Für mich bleibt er deshalb ein Film, der viel Talent verschwendet, aber leider nichts vermittelt.

Und genau das finde ich schade: Filme können Menschen Werte, Einsichten und auch Mitgefühl vermitteln. Doch solche Werke, die trotz Gewalt noch etwas Tiefe und Menschlichkeit transportieren, werden immer seltener. Stattdessen habe ich den Eindruck, dass die Verrohung in unserer Gesellschaft zunimmt und echte Werte wie Wärme, Vergebung, Erkenntnis und die Fähigkeit zur Veränderung oft in den Hintergrund treten. Vielleicht ist es nur meine persönliche Sorge, aber ich fürchte, dass in den kommenden Jahrzehnten viele Menschen noch kälter und egoistischer werden könnten, wenn Kunst und Kultur ihnen immer weniger zum Nachdenken und Fühlen mitgeben. Für mich ist das eine traurige Entwicklung – gerade weil Filme die Kraft hätten, uns genau das Gegenteil zu zeigen.
No Use For A Name
No Use For A Name

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4,0
Veröffentlicht am 26. Januar 2025
Veregsst doch einfach den ganzen Quatsch von wegen Sozialkritik usw. Wer sagt denn, dass der Film das überhaupt beabsichtigt hat? Da sind einfach ein paar asoziale, gewaltbereite Kellerkinder, wie es sie heutzutage zuhauf auf unseren Strassen gibt - fertig ist der Slasher. Ist doch völlig egal, wo die herkommen oder was die für eine Motivation haben.
Wenn man das einfach ausblendet, bekommt man einen ziemlich guten Slasher mit deftiger Gewalt. Klar, hier und da gibts etwas Ungereimtheiten oder gar größere Logikaussetzer, aber - who cares?
Popcorn her und Film genießen.
Und so ultrabrutal wie manche hier schreiben, fand ich den gar nicht. Es gibt wohl auch mehere unterschiedliche mehr oder weniger stark geschnittene Versionen , aber so heftig ist das Ganze jetzt auch wieder nicht.
Wie auch immer, ein ziemlich geradliniger Slasher, der mir ziemlich gut gefallen hat.
Und das Ende ist so superkrass.... Holy shit!
tomas tam
tomas tam

1 Follower 42 Kritiken User folgen

4,0
Veröffentlicht am 31. März 2022
Starke Brutal-Grätsche.Die böse Jugend meint es nicht gut mit einem Pärchen. Dafür gibt's zur Strafe richtig Saures. Wer auf die harte Gangart steht wird nicht enttäuscht.
Bastian Fischer
Bastian Fischer

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5,0
Veröffentlicht am 27. Januar 2022
Bester Horrorfilm den ich die letzten Jahre gesehen. Unfassbar spannend, realistisch und mit einem ultra kompromisslosen Ende
Cartman89
Cartman89

3 Follower 42 Kritiken User folgen

4,0
Veröffentlicht am 28. Dezember 2021
Eden Lake ist ein Film, der wohl kaum jemanden kalt lässt. Damit meine ich nicht nur die Thematik des Films an sich, sondern vor allen der Umstand, dass hier Kinder zu Opfer, aber vor allem auch Tätern werden.

Die Story klingt erstmal nach nichts besonderem und ist mit leichten Variationen aus amerikanischen Horrorfilmen wohlbekannt: ein Paar will einen Kurzurlaub in der englischen Provinz machen. Aufgrund von Streitigkeiten mit einer Gruppe von Kindern bzw. Jugendlichen wird dieses Paar schon bald durch den Wald gejagt.

Die Story klingt nicht besonders spannend oder innovativ- die Umsetzung ist aber super gelungenen. Nach einer Einleitung von etwa 30 Minuten (die auch ein bisschen kürzer hätte ausfallen können) schlägt der Film binnen Sekunden um und der Schalter wird ungelegt. Dabei bleibt das Tempo konstant hoch.

Wie beschrieben sind die Jugendlichen sowohl Täter wie auch Opfer. Das gilt für alle Jugendlichen gleichermaßen, wenn auch in unterschiedlichen Anteilen. Der Haupttäter ist der Anführer der Gruppe Brett, dargestellt von Jack O'Connel. Der junge Mann ist inzwischen regelmäßig in Kinoproduktionen aus Hollywood zu sehen. Bereits hier wusste er zu überzeugen.

Bei dem Paar wurden keine unbekannten Schauspieler gecastet, sonder Michael Fassbender und Kelly Reilly. Beide waren auch vor dem Film schon durchaus bekannt und spielen inzwischen in der ersten Liga Hollywoods.

Die Hauptlast des Films liegt auf Reilly, und diese kann sie ohne Probleme stellen.

Was der Film nicht ist, ist ein Sozialdrama, welches tiefer auf die Hintergründe der Kids bzw warum diese zu Tätern werden, eingeht. Wer sowas bei Eden Lake erwartet, wird enttäuscht werden.

Was man aber erwarten kann ist ein spannender Schocker mit guten Darstellern.
Kino:
Anonymer User
3,0
Veröffentlicht am 29. November 2020
Wie immer - wenn man mit größeren Erwartungen an einen Film rangeht - ist die Enttäuschung ebenso größer und manipuliert die Bewertung ein wenig. Ich hatte mir weit bessere Szenarien vorgestellt, als ich vom Inhalt des Films hörte, als das Präsentierte.

Krasse Szenen werden nicht geliefert, was sich aber meiner Meinung nach positiver und härter auswirkt.
Äußerst gut ist die Schauspielleistung der Hauptdarstellerin und auch teilweise die der Kinder, die die dämliche Situation wenigstens gut rüberbringt.
Kurzum, Story Müll, nichts besonderes, nichts einzigartiges, gute Schauspieler.
Kino:
Anonymer User
5,0
Veröffentlicht am 12. November 2019
Eden Lake. Ich mag Wirklich harte Sachen. Und der Film ist wirklich sehr hart. Ein Duell zwischen den Eheleute und Gruppe Jugendliche. Und richtig Happy End gibt es auch nicht in den Film.
Birgit F.
Birgit F.

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3,5
Veröffentlicht am 24. November 2018
Ich fand den Film eigentlich recht gut - allerdings ein paar Logikfehler nerven... spoiler: so zB wird die Protagonistin vom verletzten Gefährten losgeschickt, Hilfe zu holen. Was macht sie? Hockt die ganze Nacht im Wald (Schläfchen machen?), um dann morgens auf Suche nach ihm zu gehen. Dann findet sie ihn; sieht, wie er von den Jugendlichen schwer misshandelt wird - und bleibt sitzen und guckt sich das eine ganze lange Zeit an. Dann werden Waffen liegen gelassen und so weiter.....irgendwie unrealistisch. Ganz unrealistisch wird's dann, als sie sich den Splint (oder was das ist) in den Fuß tritt! Der Splint läuft spitz zu, die Spitze dringt von unten in die Fußsohle ein und kommt oben - durch den Knochen - wieder raus. Nachdem sie den Splint nicht nach unten herausgezogen kriegt, drückt sie ihn nach oben durch den Fuß, indem sie ihn aufsetzt. Okay. Das geht noch an. Aber dann: zieht sie den Rest des immer dicker werdenden Splints mit der Hand nach oben raus! Völlig unmöglich, da sie beim rausziehen das Loch im Knochen vergrößern muss, damit der Splint durchpasst! Sowas finde ich schon ärgerlich.
Ansonsten aber okay, der Film hat ne Menge Tempo und kein Happy End (gefällt mir :)) man hat schon weitaus schlechtere Filme gesehen!
DasFilmFan
DasFilmFan

12 Kritiken User folgen

3,5
Veröffentlicht am 4. November 2024
Dieser Film ist nichts für schwache Nerven. Er ist von Anfang bis Ende spannend und nimmt einen mit auf eine Reise des Grauens. Allerdings bekommt man nach wenigen Minuten ein solch negatives Gefühl, einen solchen „Hass“ auf die Antagonisten, dass man es kaum mehr aushält. Und dieses Gefühl lässt einen bis zum Schluss nicht mehr los, besser wird es im Verlauf der Handlung auch nicht... alles in allem ein guter Film (auf seine ganz eigene Art und Weise) jedoch kein Film den man sich 2x ansieht....
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