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Michael Sawade
10 Kritiken
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2,5
Veröffentlicht am 29. Juli 2026
Kurz und Knapp: Beachtliche Eskalationsspirale mit einigen netten Scenen. Konnte man sich anschauen bis kurz vor Schluß. Das Ende geht leider überhaupt nicht. Garnicht.
EDEN LAKE Kritik Review (2008): Eden Lake ist ein abgelegener See im englischen Niemandsland. Steve (Michael Fassbender) und seine Freundin Jenny (Kelly Reilly) unternehmen einen Ausflug an das idyllische Plätzchen. Die Zweisamkeit erfährt jedoch ein abruptes Ende, als eine Gruppe von Dorfjugendlichen wenige Meter neben Steve und Jenny Stellung bezieht. Steves Versuch, die Störenfriede zur Räson zu rufen, schlägt fehlt. Die Halbstarken legen erst richtig los, stehlen Steves Auto und sein Handy. Als er sie zur Rede stellen will, werden Messer gezückt, es kommt es zu einem Handgemenge, in dem der Hund der Einheimischen getötet wird. Steve und Jenny ergreifen die Flucht - doch die jungen Dörfler nehmen die Verfolgung auf... „Eden Lake“ ist einer dieser Filme, die einen nach dem Abspann nicht so schnell loslassen. Statt auf übertriebene Effekte oder permanente Schockmomente zu setzen, baut der Film eine beklemmende und erschreckend realistische Atmosphäre auf, die mit jeder Minute intensiver wird. Besonders stark ist das Gefühl der Ausweglosigkeit, das sich durch den gesamten Film zieht. Die Spannung steigt kontinuierlich an und sorgt dafür, dass man permanent mit den Figuren mitfiebert. Gerade weil vieles so glaubwürdig wirkt, entfaltet der Film eine besonders unangenehme Wirkung. Das Ende gehört definitiv zu den Momenten, die lange im Kopf bleiben und den Film noch einmal deutlich verstärken. Fazit: Ein intensiver und verstörender Thriller, der durch seine realistische Inszenierung und seine bedrückende Atmosphäre nachhaltig beeindruckt. Bewertung: ⭐⭐⭐⭐⭐⭐⭐⭐☆☆
Das klang erstmal alles gut, es sollte einer der verstörensten Psycho-Horror-Thriller sein aber ich ann schonmal vorweg nehmen, das ist er nicht. Hier hat man mal keinen Killer mit Maske der Teenager abschlachtet, hier werden die Jugendlichen zum Monster, Grund ist ein toter Hund. Man baut hier einen richtigen Hass auf die Jugendlichen auf wo man unbedingt will, dass alle getötet werden und wenn ich sage, dass der Film fies ist, kann sich jeder schon denken was hier passiert. Schauspielerisch ist alles so im Mittelmaß. Michael Fassbender ist hier der bekannteste Name aber eigentlich macht er nicht viel und die Drehbücher der jugendlichen bestehen aus 95% aus Schimpfwörter. Das Ende ist dafür richtig fies und gemein. Vielleicht ist meine relativ niedrige Wertung auch deshalb, weil der Film halt das macht, was die Fans nicht wollen. Der Film hat eine FSK:18 da hätte man doch auch mal etwas mehr machen können als diese Standardquälereien wo jemand an dir rumschneidet.
Insgesamt ist es ein mittelmäßiger Film der relativ brutalitätslos und langweilig ist aber auch einige sehr fiese Momente auf Lager hat.
Gewalt ohne Sinn hinterlässt nichts – ein Film sollte mehr geben als bloße Brutalität, nämlich Menschlichkeit und eine Botschaft
Es gibt von mir einen halben Stern für die schauspielerische Leistung von Michael Fassbender und den jungen Darstellern in den „bösen“ Rollen. Sie haben so intensiv gespielt, dass ich beim Zuschauen emotional stark mitgenommen wurde. Die Schauspielerin an Fassbenders Seite scheute sich zwar nicht, sich auch körperlich ins Geschehen zu werfen, aber für mich persönlich hat sie den Film insgesamt eher sehr geschwächt.
Das viele unlogische und in meinen Augen sinnlose Verhalten ihrer Figur hat dazu geführt, dass ich den Film als äußerst anstrengend empfand und mich sehr aggressiv machte. Mit der zunehmenden Ungerechtigkeit in der Handlung konnte ich nicht gut umgehen – je länger ich zuschaute, desto frustrierter wurde ich.
Die Grundidee ist simpel: Böse Jungs tyrannisieren ein junges Paar am Strand. Doch anstatt Spannung oder eine nachvollziehbare Botschaft zu entwickeln, erlebte ich eine Abfolge von blutiger Gewalt und Ungerechtigkeit, die für mich keinen Sinn ergab.
Am Ende blieb für mich der Eindruck zurück, dass der Film nichts aussagen möchte – außer einer Art „sinnlosem Fernsehen“.
Mir ist wichtig zu betonen, dass ich durchaus Filme mit Gewalt sehen kann – wenn diese Gewalt in eine nachvollziehbare Handlung eingebettet ist und dem Zuschauer am Ende noch etwas mitgibt. Ein gutes Beispiel ist für mich Rambo mit Sylvester Stallone: Dort kämpft die Figur zwar brutal gegen das Böse bzw. gegen Ungerechtigkeit, doch am Ende wird in einer eindringlichen Szene gezeigt, weshalb er so reagiert. Sein emotionaler Zusammenbruch macht deutlich, dass hinter der Gewalt ein tieferes Leid steckt – und genau dadurch erhält der Film eine Botschaft und emotionale Tiefe.
Eden Lake hingegen wirkte auf mich wie reine, sinnlose Brutalität, die keinen Erkenntnisgewinn hinterlässt. Für mich bleibt er deshalb ein Film, der viel Talent verschwendet, aber leider nichts vermittelt. Mir ist wichtig zu betonen, dass ich durchaus Filme mit Gewalt sehen kann – wenn diese Gewalt in eine nachvollziehbare Handlung eingebettet ist und dem Zuschauer am Ende noch etwas mitgibt. Ein gutes Beispiel ist für mich Rambo mit Sylvester Stallone: Dort kämpft die Figur zwar brutal gegen das Böse, doch am Ende wird in einer eindringlichen Szene gezeigt, weshalb er so reagiert. Sein emotionaler Zusammenbruch macht deutlich, dass hinter der Gewalt ein tieferes Leid steckt – und genau dadurch erhält der Film eine Botschaft und emotionale Tiefe.
Eden Lake hingegen wirkte auf mich wie reine, sinnlose Brutalität, die keinen Erkenntnisgewinn hinterlässt. Für mich bleibt er deshalb ein Film, der viel Talent verschwendet, aber leider nichts vermittelt.
Und genau das finde ich schade: Filme können Menschen Werte, Einsichten und auch Mitgefühl vermitteln. Doch solche Werke, die trotz Gewalt noch etwas Tiefe und Menschlichkeit transportieren, werden immer seltener. Stattdessen habe ich den Eindruck, dass die Verrohung in unserer Gesellschaft zunimmt und echte Werte wie Wärme, Vergebung, Erkenntnis und die Fähigkeit zur Veränderung oft in den Hintergrund treten. Vielleicht ist es nur meine persönliche Sorge, aber ich fürchte, dass in den kommenden Jahrzehnten viele Menschen noch kälter und egoistischer werden könnten, wenn Kunst und Kultur ihnen immer weniger zum Nachdenken und Fühlen mitgeben. Für mich ist das eine traurige Entwicklung – gerade weil Filme die Kraft hätten, uns genau das Gegenteil zu zeigen.
Veregsst doch einfach den ganzen Quatsch von wegen Sozialkritik usw. Wer sagt denn, dass der Film das überhaupt beabsichtigt hat? Da sind einfach ein paar asoziale, gewaltbereite Kellerkinder, wie es sie heutzutage zuhauf auf unseren Strassen gibt - fertig ist der Slasher. Ist doch völlig egal, wo die herkommen oder was die für eine Motivation haben. Wenn man das einfach ausblendet, bekommt man einen ziemlich guten Slasher mit deftiger Gewalt. Klar, hier und da gibts etwas Ungereimtheiten oder gar größere Logikaussetzer, aber - who cares? Popcorn her und Film genießen. Und so ultrabrutal wie manche hier schreiben, fand ich den gar nicht. Es gibt wohl auch mehere unterschiedliche mehr oder weniger stark geschnittene Versionen , aber so heftig ist das Ganze jetzt auch wieder nicht. Wie auch immer, ein ziemlich geradliniger Slasher, der mir ziemlich gut gefallen hat. Und das Ende ist so superkrass.... Holy shit!
Starke Brutal-Grätsche.Die böse Jugend meint es nicht gut mit einem Pärchen. Dafür gibt's zur Strafe richtig Saures. Wer auf die harte Gangart steht wird nicht enttäuscht.
Eden Lake ist ein Film, der wohl kaum jemanden kalt lässt. Damit meine ich nicht nur die Thematik des Films an sich, sondern vor allen der Umstand, dass hier Kinder zu Opfer, aber vor allem auch Tätern werden.
Die Story klingt erstmal nach nichts besonderem und ist mit leichten Variationen aus amerikanischen Horrorfilmen wohlbekannt: ein Paar will einen Kurzurlaub in der englischen Provinz machen. Aufgrund von Streitigkeiten mit einer Gruppe von Kindern bzw. Jugendlichen wird dieses Paar schon bald durch den Wald gejagt.
Die Story klingt nicht besonders spannend oder innovativ- die Umsetzung ist aber super gelungenen. Nach einer Einleitung von etwa 30 Minuten (die auch ein bisschen kürzer hätte ausfallen können) schlägt der Film binnen Sekunden um und der Schalter wird ungelegt. Dabei bleibt das Tempo konstant hoch.
Wie beschrieben sind die Jugendlichen sowohl Täter wie auch Opfer. Das gilt für alle Jugendlichen gleichermaßen, wenn auch in unterschiedlichen Anteilen. Der Haupttäter ist der Anführer der Gruppe Brett, dargestellt von Jack O'Connel. Der junge Mann ist inzwischen regelmäßig in Kinoproduktionen aus Hollywood zu sehen. Bereits hier wusste er zu überzeugen.
Bei dem Paar wurden keine unbekannten Schauspieler gecastet, sonder Michael Fassbender und Kelly Reilly. Beide waren auch vor dem Film schon durchaus bekannt und spielen inzwischen in der ersten Liga Hollywoods.
Die Hauptlast des Films liegt auf Reilly, und diese kann sie ohne Probleme stellen.
Was der Film nicht ist, ist ein Sozialdrama, welches tiefer auf die Hintergründe der Kids bzw warum diese zu Tätern werden, eingeht. Wer sowas bei Eden Lake erwartet, wird enttäuscht werden.
Was man aber erwarten kann ist ein spannender Schocker mit guten Darstellern.
Wie immer - wenn man mit größeren Erwartungen an einen Film rangeht - ist die Enttäuschung ebenso größer und manipuliert die Bewertung ein wenig. Ich hatte mir weit bessere Szenarien vorgestellt, als ich vom Inhalt des Films hörte, als das Präsentierte.
Krasse Szenen werden nicht geliefert, was sich aber meiner Meinung nach positiver und härter auswirkt. Äußerst gut ist die Schauspielleistung der Hauptdarstellerin und auch teilweise die der Kinder, die die dämliche Situation wenigstens gut rüberbringt. Kurzum, Story Müll, nichts besonderes, nichts einzigartiges, gute Schauspieler.
Eden Lake. Ich mag Wirklich harte Sachen. Und der Film ist wirklich sehr hart. Ein Duell zwischen den Eheleute und Gruppe Jugendliche. Und richtig Happy End gibt es auch nicht in den Film.