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    Mary & Max - oder Schrumpfen Schafe wenn es regnet?
    Durchschnitts-Wertung
    4,3
    152 Wertungen - 21 Kritiken
    Verteilung von 21 Kritiken per note
    11 Kritiken
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    21 User-Kritiken

    BrodiesFilmkritiken
    BrodiesFilmkritiken

    User folgen 4932 Follower Lies die 4 496 Kritiken

    4,0
    Veröffentlicht am 1. September 2017
    Ein kleines Filmod, ein ungewöhnlicher Film wie ich ihn bislang nicht gesehen habe. Das markanteste ist wohl die Technik: die Story wird anhand von sehr eigenartigen Knetgummifiguren erzählt, da sind die Parallelen zu Wallace & Gromitt zwar offensichtlich, aber dennoch ist dies ne eigenständige Kiste. Ich glaube die Story hätte auch als Realfilm funktioniert, wenngleich ich mir nicht vorstellen kann wer in den Rollen brilliert hätte – aber ist so ja auch egal. Ich habe selten einen Film gesehen der von Anfang bis Ende mit einer so unfassbar tiefgehenden Traurigkeit durchsetzt war. Nicht zynisch und hoffnungslos, einfach trist und bedrückend. Im direkten Kontrast dazu ist der Film aber ebenso wunderschön: die Story reiht so viele bizarre und lustige und teils auch makabere Ideen aneinander und bringt dabei zwei unglaubliche seelenvolle Hauptfiguren zustande. Selten gab es zwei so liebe Figuren und selten lauscht man so gebannt wie die beiden sich und ihren Alltag beschreiben – die Ideen die hier drin stecken reichen locker für 2 Filme dieser Art. Man merkt, ich bin richtig angetan – wenngleich ich nicht glaube dass ich den Film „der breisen Masse“ schmackhaft machen könnte. Wer sich aber auf so was einlassen kann wird überrascht sein wie viel Gefühl ein wenig Knete hinkriegt …

    Fazit: Gleichzeitig zum schluchzen traurig und herzerwärmend schön mit tränenziehendem Ende!
    Norlor
    Norlor

    User folgen 1 Follower Lies die 18 Kritiken

    5,0
    Veröffentlicht am 1. Februar 2014
    Ein rührender Film über zwei Außenseiter, die per Zufall zusammenfinden und mit ihrer eigenwilligen Sicht auf die Welt einem Tränen in die Augen treiben, sei es wegen der Tragik oder des rabenschwarzen Humors.
    Ein fantastischer Film mit hässlich schönen Bildern und tollen "Dialogen", eine Tragikkomödie, die ihresgleichen sucht.
    Hermann S.
    Hermann S.

    User folgen 1 Follower Lies die 12 Kritiken

    3,0
    Veröffentlicht am 4. Oktober 2013
    Über Mary & Max gibt es ja hier schon genügend positive Kritiken welche auch alle ihre daseinsberechtigung haben. Mit vielen Dingen kann ich übereinstimmen. Lustiger schwarzer Humor, tiefe der Charaktere, tolle Musik und eine tolle Atmoshpere durch die unterschiedliche Farben in New York und Australien.

    Jedoch hat mich das Gesamtwerk nicht überzeugt. Einzeln betrachtet gibt es viele tolle Szenen und Ideen welche der Regisseur eingebracht hat. Viele sehen es positiv, dass bei diesem Film lachen und weinen so nahe beieinander liegt und das die Geschichte ohne Happy End bleibt.

    Sehr gut hat mir gefallen die für mich zwei zentralen Botschaften welche der Film rüberbringen möchte. Zum ersten die Bedeutung von Freundschaft, das besondere eine enge und gute Freundschaft zu führen und wie wichtig es auch ist gute Freunde zu finden und sie zu behalten.
    Die zweite Botschaft ist die Kunst zu verzeihen und zu vergeben. Als Max das Buch von Mary über seine Krankheit erhält wird er sehr sauer und erst nachdem er einen Obdachlosen würgt und der "Sorry" sagt merkt er wie wichtig es ist sich bei ihr zu entschuldigen und ihr zu verzeihen. Er schreibt ihr etwas von "Alle Menschen sind unvollkommen". Das war auch eine berührende Szene, welche manche Menschen sich gerne wieder ins Bewusstsein rufen sollten.

    Ja, der Film hat gute Momente, welche einen auch emotional packen können. Mir fehlte aber ein Happy End oder eine positive Wendung in der Geschichte. Der Film lässt eigentlich einen sehr negative Sichtweise auf die Menschheit zurück. In dem Film ist eigentlich keiner normal, alle sind psychisch oder körperlich irgendwie krank. Der Tod steht auch immer wieder im Mittelpunkt des Films. Alle Figuren in dem Film verenden mehr oder weniger tragisch. Der Film hat auch viele gesellschaftskritische Punkte drin, abgesehn von den psychischen Problemen der Protagonisten und das Übergewicht von Max sind es auch der viele Müll in New York und die Kippen auf den Straßen, sowie die vielen komischen Charaktere.

    Meiner Meinung nach hat der Film enorm viele gute Ansätze und auch wirklich tolle Szenen einzeln betrachtet. Die negative Stimmung und Menschenbild was der Film hinterlässt, wenn man ihn als Gesamtwerk betrachtet machen ihn zu einem schlechten Film. Der Film gehört in die Kategorie "Probleme ohne Lösungen". Er zeigt deutlich zu viel Dinge die schief gehen und bittet keine Lösungen abgesehen von der Bedeutung der Freundschaft und dem Bewusstsein für die Unvollkommenheit eines jeden Menschen.

    Film Allgemein 3 von 5 Sterne
    Film Genre zwischen 1 und 5 Sterne alles dabei, es kommt auf die betrachtweise drauf an!
    rugai
    rugai

    User folgen 3 Follower Lies die 31 Kritiken

    5,0
    Veröffentlicht am 10. Februar 2013
    Es geht nicht anders: Um gegen aufgepumptes und überbewertetes "Kino von der Stange" ein Zeichen zu setzen MUSS man Mary & Max einfach fünf Sterne geben.
    (Ich glaube ohne Nick Park gäbe es wohl auch Mary & Max nicht - ein Hoch auf die Knetfiguren !)

    Das ist das berührenste, bittersüßeste Stück Animationskino das ich bislang gesehen habe.
    Und überholt so manch ähnlich gelagerten "Real-Problemfilm" um Längen.

    *Schnüff*
    discojean
    discojean

    User folgen 1 Follower Lies die 12 Kritiken

    5,0
    Veröffentlicht am 9. Januar 2013
    Es gibt wenige Filme, die eine Geschichte in einem eigenen Stil erzählen, dabei fesseln, immer wieder absurde Situationen erzeugen und ganz elegant zwischen Tragödie und Komödie wechseln.
    All das schafft "Mary und Max". Es werden liebenswerte und gleichzeitig herrlich abstruse Charaktere vorgestellt, mit denen man mitfühlt, obwohl es sich nur um Knethaufen handelt.
    Der einzige Nachteil des Filmes ist: seine Produktionsdauer waren 5 Jahre. Das bedeutet, Fans werden so schnell keinen Nachschub bekommen. Deswegen lohnt es sich, den oscar-prämierten Kurzfilm anzuschauen, der ebenfalls auf der DVD zu finden ist.
    HarveyWhite
    HarveyWhite

    User folgen 13 Follower Lies die 98 Kritiken

    4,5
    Veröffentlicht am 17. Oktober 2012
    'Mary & Max' hat mich wirklich erschüttert und tief berührt. Und auch ich habe eine Träne vergossen (oder 2 oder 3), leider konnte dies Max aus dem Film nie.
    Dieser Animationsfilm ist wirklich nur beeindruckend. Eigentlich normale Charaktere, die keine Freunde haben und im Leben nie wirklich belohnt wurden. Durch vielen Briefe kann man sehr gut in die Charaktere hineinschauen und fühlt sehr wohl mit ihnen. Dadurch entstehen beim Zuschauer auch großes Mitleid und Hilfsbedarf.
    Der Film hat eine sehr düstere und eigentlich traurige Atmosphäre, aber diese passt wirklich sehr gut zu dem Film. Zudem bietet 'Mary & Max' eine so süße und ruhige Erzählweise, dass einem warm ums Herz wird. Der Film rührt einem aber nicht nur ''zu Tode'' (höhö :-( ) sondern beinhaltet auch sehr viele Rückblenden, die sehr viel schwarzen Humor beinhalten, dass man nahezu, im Gegensatz zu den Protagonisten, ein Dauergrinsen im Gesicht hat. Hier wird gekonnt mit Tiefgang und ungewollten Humor (der Protagonisten) kombiniert. Besonders die naive Art der jungen Mary macht einem noch mehr Spaß.
    Das Ende ist für meinen Geschmack perfekt gewählt und einfach nur rührend und traurig. Ihre Fantasie war in ihren Briefen und sie haben wahre Freundschaften geschlossen. Der Film zeigt die knallharten Wahrheiten des Lebens über Probleme und Aggressionen von scheinbar normalen Leuten. Man erkennt, dass jeder Mensch Liebe braucht, egal wie derjenige damit umgehen kann.
    Der Film ist wohl nun einer meiner Lieblings-Animationsfilme geworden, weil er einfach viel mehr Tiefgang (und teilweise auch Humor!) bietet als viele stupiden Animationsfilme a la Madagascar oder Ice Age. Einfach ein toller Film.
    Zach Braff
    Zach Braff

    User folgen 196 Follower Lies die 358 Kritiken

    5,0
    Veröffentlicht am 15. Oktober 2012
    Mein absoluter Liebling unter den Animationsfilmen. Einzigartige Erzählweise. Zum Lachen komisch und zum Weinen traurig. Wunderschön!
    Alex08011988
    Alex08011988

    User folgen 2 Follower Lies die 31 Kritiken

    5,0
    Veröffentlicht am 27. Mai 2013
    ich fand diesen Film sehr unterhaltsam und interessant.

    Es ist eigentlich eine sehr traurige Geschichte, die einen oft traurig werden lässt, aber auch manchmal wieder einen zum lachen bringt.

    Ein Film der zum nachdenken anregt, das Thema ist sehr ernst, welches eher Erwachsene verstehen können denke ich.

    Lohnt sich, nichts erfundenes, sondern wirklich real...die Menschen sind echt so
    Kino:
    Anonymer User
    4,5
    Veröffentlicht am 18. August 2012
    Es gibt Filme, die sieht man sich an und denkt sich hinterher: ja, war nett. Und man schaut sie nie mehr. Dann gibt es Filme, die schaut man und denkt sich hinterher: was ein Mist. Und man schaut sie nie mehr. Es gibt auch Filme, bei denen man sogar vorzeitig aus dem Kino geht oder den Film zuhause vorzeitig abschaltet, weil man es einfach nicht mehr aushält.
    Es gibt auch Filme, die finden große Zustimmung und man denkt sich anschließend: den muß ich mir kaufen. Oder: den muß ich mir noch einmal ansehen. Oder: was für ein Meisterwerk! Warum habe ich davon noch nie etwas gehört?!

    Mary & Max gehört definitiv in die letzte Kategorie.

    Das Cover des Films wirbt vielsagend mit "Wallace & Gromit", wobei man hier aber nichts verwechseln darf! Weder ist dieser Film von den Machern von Wallace & Gromit, noch handelt es sich um dessen typisch komödiantische Erzählweise.
    Vergleichbar ist der Stil auch nicht notwendigerweise, nur weil es sich gleichsam um einen Trickfilm handelt, der sich derselben Knet-Technik bedient.

    Vielmehr handelt sich um einen Film für Erwachsene. Eine rührende Geschichte, über eine Brieffreundschaft, die über viele Jahre andauert und den einzigen Lebenssinn der beiden Protagonisten darstellt.
    Mary ist zu Beginn des Films ein kleines Mädchen, das darunter leidet, keine Freunde zu haben, daß ihre Stirn ein Muttermal prägt und daß sich ihre Eltern nicht wirklich für sie interessieren, respektive die Mutter sich lieber den ganzen Tag betrinkt und der Vater lieber tote Tiere ausstopft.
    Max hingegen fristet ein Junggesellendasein, leidet gleichsam darunter, keine Freunde zu haben und ist mit sich und der Welt ganz allgemein im Unreinen und kommt aufgrund einer psychischen Störung schlicht nicht mit ihr zurecht.
    Mary lebt in Australien; Max lebt in New York.
    Und so verschieden die Welten des Kindes und des Mannes sind, so ähnlich sind sich die beiden dennoch.

    Die Geschichte, die hier erzählt wird, ist so rührend, so herzzerreißend, so erquickend und freudebringend, daß es einem schier die Fassung raubt; beständig wird man durch die Hochs und Tiefs der Charaktere gejagt, fühlt mit und wünscht sich immerzu, daß es ihnen doch alsbald gelänge, sich zu sehen, sich zu helfen, ihre Probleme in den Griff zubekommen usw.
    Adam Elliot zeichnet wundervolle Bilder, die den Zuschauer in eine liebevoll gestaltete Welt eintauchen lassen, die man in dieser Art lange nicht mehr bewundern durfte.

    Bewußt verzichte ich hier auf entsprechende Beispiele der Erzählkunst des Autors, denn jedes Wort zuviel ist hier wirklich eine grausame Vorwegnahme. Schon der Titel des Films gibt einen hübschen Ausblick in die skurrile Welt, die einen erwartet.

    Der Film ist eine klassische Tragikomödie, die ohne jeden Firlefanz und ohne jedwede Effekthascherei zu begeistern weiß. Schwarzer Humor, feiner Witz, grausame Schicksale und herzliches Drama wechseln sich in hohem Tempo ab, sodaß man ununterbrochen im Sog der kauzigen Geschichte eintaucht und in ihr aufgeht.

    An diesem Film kommt niemand mit einem gewissen Qualitätsanspruch vorbei!
    Carrot Cake
    Carrot Cake

    User folgen 1 Follower Lies die 16 Kritiken

    4,0
    Veröffentlicht am 6. November 2012
    Ein großartiger Film, bei dem man zugleich lachen und weinen muss. So wie das Leben eben ist.
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