Die hilfreichsten KritikenNeueste KritikenUser mit den meisten KritikenUser mit den meisten Followern
Filtern nach:
Alle
Casey 08
14 Follower
996 Kritiken
User folgen
3,0
Veröffentlicht am 6. November 2025
Den Film habe ich jetzt zuletzt dritten mal gesehen und spätestens jetzt macht er echt wenig Spaß. Zwar hat man Jeremy Renner, gute Effekte und etwas Unterhaltung aber dafür auch eine total schlechte Gretel, zu schnell geschnittene Action, zu wenig Blut und eine sehr simple Story. Aber er ist auch sehr kurz und die Idee ist fantastisch. Tommy Wirkola ist ein Regisseur den ich gut finde (eigentlich nur wegen "Violent Night") und so schlecht ist der Film auch nicht und man verwendet seine Zeit eh kaum, weil er nach gefühlt 10 Minuten zu Ende ist.
Insgesamt ist es ein solider Film der gute Effekte, eine fantastische Idee und einen guten Jeremy Renner bietet.
Also ich fand den Film ziemlich lässig. Hänsel und Gretel sind tatsächlich ziemlich cool und schnetzeln sich sehr stylish durch die Hexenplage - und sehen dabei auch noch verdammt gut aus. Die Story ist natürlich denkbar dünn, klar, aber das macht gar nichts, weil die Geschichte mit ziemlich hoher Schlagzahl vorangetrieben wird. Die Special-FX sind überwiegend ziemlich gut, teilweise gibts echt derbe Splatterszenen (der Fight mit dem Troll... holy cow!) auch die Schauspieler machen ihre Sache gut. Jeremy Renner ist die ideale Besetzung für so ein Action-Spektakel, Gemma Arterton ist auch ziemlich heiß und Fanke Janssen als Oberhexe ist auch einfach saucool. Ich hab mich 1 1/2 Stunden hervorragend unterhalten gefühlt!
Wenn ein Norweger mit US amerikanischen Schauspielern in Deutschland filmt und ein deutsches Märchen filmtechnisch vergewaltigt... Dann kommt genau dieser Schund heraus. Die Masken und Gesichter sind vom Computer bearbeitet, wie einfallslos. Die Waffen der Geisterjäger sind nicht zeitgenössisch sondern Mist. Die Dialoge sind Blödsinn, denn so wurde damals nicht geredet. Der Schnitt ist zu schnell und die Hauptdarsteller sind mir zu glatt mit zu modernen Frisuren. Nichts aber auch gar nichts orientiert sich irgendwie an dem Märchen der Gebrüder Grimm.
Ein ganz solider Action/ Fantasiefilm der unterhaltsam ist. 2 Kopfgeldjäger namens Hänsel und Gretel, jagen und töten böse Hexen. Kann man sich mal anschauen.
Wer hier eine lustige und wuschelige Verfilmung des berühmten Märchens für die gesamte Familie erwartet, ist schief gewickelt. „Hänsel und Gretel - Hexenjäger“ ist eher die Hardcore-Version des Märchens: Die erwachsen gewordenen Hänsel und Gretel wollen Rache an ihren Peinigern, den Hexen, nehmen, ziehen durchs Land und schlachten alle enttarnten Hexen ab. Dabei entsteht schon das ein oder andere Mal Situationskomik, aber es ist dann eher rabenschwarzer Humor. Mir hat der Film sehr gut gefallen, wobei man schon sagen muss, dass es eigentlich ein ganz normaler Vampir-Slayer-Film ist (vgl. „John Carpenters Vampire“). Nur geht es diesmal eben nicht um Vampire, sondern um Hexen.
Die Geschichte von Hänsel & Gretel wurde schon oft verfilmt und auch aus dieser modernen Horrorvariante hätte man etwas mehr rausholen können. So bleibt ein durchschnittlicher Splatterfilm. Mit famosen Action- und Kampfsequenzen überzeugt Hänsel & Gretel Hexenjäger aus unterhaltungstechnischer Sicht durchaus. Da er sich zu keiner Zeit ernst nimmt, verzeiht man ihm auch, dass die Story eher unterbelichtet bleibt.
Der Plot lehnt sich nur ansatzweise an das Märchen der im Wald ausgesetzten Kinder an: es sind Jeremy Renner und Gemma Arterton. Es geht Regisseur Tommy Wirkola auch nicht so sehr um das Märchen, sondern er nimmt es als Vorwand für Klopperei und Splatter. Und das geht leider auf Kosten von Witz und Esprit. Zwei verbale Jokes hat Hansel: er muss Insulin spritzen, weil er immer schon zu viel Kuchen gegessen hat. Später sagt er einmal, wenn du Hexen töten willst ‘ mach ihnen ordentlich Feuer unterm Arsch‘. Um gegen die Übermacht der Hexen bestehen zu können, bekommen sie Hilfe von der rothaarigen Hexe Mina (Pihla Viitala) einer weißen Hexe, sowie von Ben, einem Jungen aus der Gegend der unter dem Taufnamen Thomas Mann aufgeführt wird und vom Monster Eduard, einem Shrek-ähnlichen, gutwilligen Untier ohne dessen Ohren. Peter Stormare macht als Amtsrichter eine recht unglückliche Figur. Arterton zeigt sich hier von ihrer wandlungsfähigsten Seite: von Alice Creed über Tamara bis hin zu Gemma Bovary. Hier spritzt Blut, es platzen Körperteile und der berühmte Besen als Mini Scooter kommt zum Einsatz. Ballerei ist schlichtweg angesagt. Im Finale ist der Zuschauer dann schon so weit gewohnheitsmäßig an die Materie herangeführt worden, dass er sich über die Zerfetzungen menschlicher Leiber vor Lachen wegschmeißen könnte. Drum der Warnhinweis am Anfang: nichts für Jugendliche unter 16. Und der Plot könnte immer so weiter gehen. Einer schaut, der andere ballert. Die Gebrüder Grimm wären wohl entsetzt. Entertainment im 21. Jahrhundert.
Die Idee ist großartig: man nimmt das altbekannte Märchen von Hänsel und Gretel und dichtet es weiter zu einem Action/Horror Flick. Dabei wird die Handlung der Vorlage als Intro verwendet und später noch um eine ganz nette Vorgeschichte erweitert. Auch ist es eine gute Wahl die Helden mit Darstellern wie Gemma Atherton und Jeremy Renner zu besetzen, da beide sowohl agieren können wie auch die physische Präsenz haben. Trotzdem merkt man dass der Film oftmals die gegebenen Dinge nicht konsequent durchführt: Famke Jansens Killerhexe sieht so scheußlich aus dass sie auch in den nächsten Tanz der Teufel Film gepasst hätte, begnügt sich aber doch mit recht konventionellem Budenzauber, die Actionszenen sind rasant geschnitten aber wirken manchmal doch ruppig und überhetzt und die Blutanteile sind zwar vorhanden, doch hätte man es an manchen Stellen konsequent noch blutiger gestalten können. Kein Vorwurf: es kommt ein Film raus der Spaß macht und durchaus auch ein Sequel rechtfertigt (der Schluß legt diese Absicht nahe), der aber an manchen Stellen etwas konsequenter hätte durchgreifen können.
Fazit: Kurzweilige Horrornummer mit hohem Actionanteil der durchaus mehr Humor vertragen hätte!
Der Film ist auf seine ganz eigene Art ein Meisterwerk!! Er baut eine atemberaubende Brücke zwischen Mittelalter und Neuzeit (natürlich viel Fantasy)! Hänsel und Gretel schießen mit modernsten, "krassen" Waffen auf die bösen Märchenhexen! Einfach atemberaubend umgesetzt! (MAN DARF NICHT ALLES SO ERNST NEHMEN) Natürlich gibt es viele Umschreibungen von Märchen, wie z.B auch bei "Snow White and the Huntsman" usw...(die auch gut sind!) aber dieser Film ist nicht wirklich damit zu vergleichen. Es ist einfach eine tolle Idee, was sich aus den Geschwistern nach ihrem ersten Vorfall in ihrem ursprünglichen Märchen entwickelt und wie sogar dieses umgeschrieben wird! Die Kampfszenen sind sehr gut, sowie der eigentliche Inhalt und auch die Schauspieler. Es ist allerdings nicht für jeden der richtige Film, weil er zum Teil wirklich brutal ist. Mirl gefällt auch die Gleichgültigkeit der Characktere in manchen Szenen nicht, denn dadurch ist es manchmal dann doch übertrieben. Der Film bietet tolle Unterhaltung und Abwechslung. Im Großen und Ganzen gehen die Bewertungen sehr auseinander, aber mir gefällt er sehr gut! Kann ich nur empfehlen :
Starkes Ding dieser Film. Gute Action , Darsteller sind OK . Die Story finde ich auch gut. Endlich erzählt mal jemand was aus Hänsel und Gretel geworden ist :-) Hänsel ist Diabetiker.....gut abgeleitet sag ich dazu. Leider sind manche Effekte weniger gut gelungen