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Horridus
210 Kritiken
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5,0
Veröffentlicht am 29. November 2025
Ein absolut herausragender Film dessen Geschichte sehr betroffen macht, mit seiner faszinierenden düsteren Erzählweise enorm unter die Haut geht und im Gedächtnis bleibt. Man iat berührt von dem Thema und ist hineinversetzt in die Verzweiflung die Hugh Jackman für einen erst so richtig spürbar macht und möchte etwas tun so wie er. Hugh Jackman und Jake Gyllenhaal spielen auf allerhöchstem Weltklasse Niveau. Allein schon das nervöse Augenzucken von Jake Gyllenhaal bleibt einem im Gedächtnis. Der Film ist enorm spannend und danach ist man gewillt auch bei harmlos wirkenden Personen nicht mehr ins Haus zu wollen. Dieser Film ist sensationell gut und einer der besten Thriller aller Zeiten.
Irgendwie lässt mich der Film etwas unbefriedigt zurück... EInige Fragen bleiben unbeantwortet, einige Zufälle wirken zu arg konstruiert. Die emotionale Involviertheit bleibt zu oberflächlich. Und das, obwohl Gyllenhaal und Jackman beide einen herausragenden Job machen. Aber so richtig kommt die ganze Dramatik nicht bei mir an, ich hab ständig das Gefühl, da fehlt doch irgendwas... Die Auflösung am Ende ist dann auch irgendwie zu plump und zu billig, dafür, dass man über 2 Stunden darauf gewartet hat. Nichtsdestotrotz ein toller Film, der am Ende jedoch mehr Drama als Thriller ist - wobei das nichts schlechtes ist...
Das ist bisher mein Lieblingsfilm von Denis Villeneuve. Er ist extrem spannend, manchmal brutal, atmosphärisch dicht und sehr düster. Jake Gyllenhaal und Hugh Jackman spielen perfekt und auch die anderen Darstller sind super. Das Ende mag ich sehr und es ist die vielleicht beste Peformence von den beiden Hauptdarstellern. Aber die Handlung ist halt nicht neu aber es ist einer der besten Thriller aller Zeiten und macht fast alles richtig.
Insgesamt ist es ein hervorragender Film der düster, extrem spannend und genial gespielt ist.
Prisoners mag vom Titel an einen Gefängnisfilm denken lassen, aber hier geht es nicht allein um eine physische Gefangenschaft, sonder auch um die Frage, ob macht man sich selbst zum Gefangenen seiner selbst im psychischen Sinne macht. Dieser düstere Thriller rechnet mit religiösem Wahn und der amerikanischen Vision von einer gerechteren Welt durch Selbstjustiz ab. Die Jahreszeit mit Schnee und Regen in der die Geschichte spielt, vermittelt schon zu Beginn eine kalte und ungemütliche Stimmung, man bekommt recht schnell das Gefühl, das dieser Streifen nichts beschönigt sondern unangenehm wird. Der oscarnominierte Kameramann Roger Deakins (Fargo) kümmerte sich für Prisoners um die Aufnahmen und das tut er hervorragend mit teils schon heftigen Bildern. Allerdings findet auch viel im Kopf des Zuschauers statt, ohne alles zu zeigen. Grausig ist die Vorstellung aller Eltern, wenn das eigene Kind verschwindet und die moralische Frage drängt sich auf, wie weit man selbst gehen würde um an Informationen zu gelangen damit man sein Kind wieder in die Arme schließen kann. Großartig umgesetzt von Hugh Jackman, der seine Tochter sucht, und Jake Gyllenhaal war wirklich ausgezeichnet als Detective. Ich bin sehr froh, das die Wahl am Ende wirklich bei den beiden gelandet ist, da auch Mark Wahlberg und Leonardo DiCaprio im Gespräch waren. Das könnte ich mir überhaupt nicht vorstellen, so wie es war, war es perfekt. Rau, hard, kantig.
Die Laufdauer von 2 Std. 33 min. fühlten sich nicht so lang an. Denn Prisoners wechselt gelungen zwischen Thriller und Drama, dabei berührt er in den jeweiligen Momenten und die Spannung mit anregenden Wendungen die gut funktionen, wird gehalten.
Das Ende fand ich interessant, ich schätze es, wenn es kein langweiliger schon hundert mal gesehener Schluss ist, der zwar abgeschlossen ist, aber Raum für Spekulationen gibt.
——— Fazit: Herausragend - dieser Thriller geht unter die Haut, dank des intelligenten Storytelling und der großartigen schauspielerischen Leistung aller Darsteller.
Einer der besten Thriller, dieser Film macht einen fertig,an Spannung und Thrill nicht zu überbieten direkt auf einer Stufe mit Sieben Jackman ist wie ein Vulkan
Hätte dem Film eig sogar 5 Sterne gegeben aber zum Ende hin hat er einfach nur enttäuscht . spoiler: (Wie er sich von der alten hexe überwältigen lassen hat )spoiler: