Blond
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3,7
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Donald Düsentrieb
Donald Düsentrieb

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1,5
Veröffentlicht am 12. Mai 2026
„Ich fand den Film insgesamt viel zu überladen mit Heulen. Marilyn Monroe hat gefühlt zwei Stunden nur geweint. Klar, sie hat großartig gespielt, aber das Drama war einfach zu viel. Ich hätte mir gewünscht, dass man die Tragik subtiler einsetzt, denn da wäre mehr drin gewesen.“
sabine bielstein
sabine bielstein

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5,0
Veröffentlicht am 26. Februar 2024
ein film. der die monroe psychologisch und teils fiktiv beleuchtet-kein feel-good-film, düster, verstörend-fast ein kammerspiel-absolut sehenswert
Kino:
Anonymer User
0,5
Veröffentlicht am 27. Januar 2023
Ein Respektloser Film über eine Legende. Lauter Lügen. Weiterhin ist dieser Film viel zu lang und man wird nicht informiert über Personen die plötzlich auftauchen.
Un Artige Bilder
Un Artige Bilder

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5,0
Veröffentlicht am 18. Januar 2023
Ein Meisterwerk in jeglicher Hinsicht - allein die Hauptrolle ist so realistisch das es einem
eine Gänsehaut kribbelt !
Persönlich würde ich „Blonde“ zu einem meiner wichtigsten Filme zusammen mit „Joker“
„Der Hauptmann“ und „Her“ der letzten Jahre zählen.

Die Freizügigkeit mit der ein Teil Monroes Biografie erzählt oder „spekuliert“ wurde hat
vor allem bei den Menschen für Aufregung gesorgt die gläubige Anhänger alter
Schwarz-Weiß Klischees sind……
Sebastian Schlicht7
Sebastian Schlicht7

11 Follower 368 Kritiken User folgen

3,5
Veröffentlicht am 31. Dezember 2022
Artistischer Blick in eine funkelnde Hölle!

Ein Horrorfilm über Marilyn Monroe? Klingt kurios, aber genau das ist „Blond“ von 2022. Regisseur Andrew Dominik (er schrieb auch das Drehbuch), begann mit der Arbeit an dem Film bereits 2010, 12 Jahre vor Release. Das Ganze basiert auf dem Roman von Joyce Carol Oates, welcher offenbar viel Fiktion in die Geschichte von Norma Jeane mischte. Das stieß auf viel Kritik und auch diese Verfilmung musste sich kurz nach der Veröffentlichung sehr viel gefallen lassen. Ich persönlich kannte kaum etwas von Jeanes Hintergrundstory, war demnach sehr interessiert an dem Film. Dass letztendlich einige Dinge überspitzt und gänzlich erfunden sind, stört mich erstmal nicht, denn das hier ist ein Film und keine Dokumentation. Wer in einem Film akkurate Fakten erwartet, hat das Medium nicht ganz verstanden. Und deswegen einen Film zu kritisieren, ist in den meisten Fällen unsinnig. Viel wichtiger ist doch die Frage, ob mich das Endergebnis unterhält, ob es eine Aussage hat, mich berührt oder zum Nachdenken anregt. All das hat „Blond“ bei mir geschafft. Ist der Film perfekt? Nein, aber er ist eben auch kein klassisches Biopic, sondern eher im psychischen Horror angesiedelt.

Wir erleben die Geschichte von Norma Jeane, wie sie zu Marilyn Monroe wird. Dabei wächst sie in einer skrupellosen Welt auf, in der sie vor allem von Männern sexualisiert wird. Sie ist zwar berühmt, aber nur, weil sie eine Kunstfigur erschaffen hat, die sie vor dem Absturz bewahrt. Doch selbst die große Sex-Ikone Marilyn zerbröckelt irgendwann…

„Blond“ ist kein Zuckerschlecken und das finde ich gut. Der Film zeigt gnadenlos, was für eine Hölle das Leben von Norma Jeane ist. Dass das im echten Leben vermutlich nicht imer der Fall war, ist sicherlich wahr, aber dieser Film will eben genau in diese dunklen Momente eintauchen und sie hervorbringen. Vergewaltigung, Gewalt in der Ehe und viele andere grauenvolle Dinge werden schonungslos thematisiert und gezeigt. Das ist nicht immer einfach, aber vielleicht auch deswegen so wichtig. Dennoch muss auch ich sagen, dass dieses Konzept nach etwa zwei Stunden langsam ermüdet. Der Film ist mit 166 Minuten zu lang, gerade weil das Prinzip von Normas Leidensweg immer wieder aufs Neue wiederholt wird. Was mir persönlich fehlt, ist die Steigerung, die Abwechslung. Irgendwann ist klar, dass es wirklich nie etwas Positives für die gedemütigte Frau geben wird und das ist irgendwie unschön. Ich persönlich mag Filme, die selbst bei unermesslichem Horror doch einen Funken Hoffnung in sich tragen. „Blond“ ist keiner dieser Filme, schön, aber Regisseur Dominik macht damit auch nicht sehr viel gegen Ende. Zum Schluss hat man das Gefühl, dass alle Männer Monster sind und Norma nur ein Opfer. Doch hat sie sich nie gewehrt? Hat sie nie gutherzige Menschen getroffen, die nur ihr Bestes wollten? Einer ihrer Ehemänner, Arthur Miller, ist einer dieser Menschen, aber er bleibt leider etwas blass und schlussendlich eindimensional.

Kommen wir zum Cast, denn der ist phänomenal. Ana de Armas ist absolut gigantisch als Norma Jeane. Manchmal konnte ich nicht erkennen, ob es die echte Marilyn ist oder de Armas. Denn es gibt ein paar Momente, wo die echte Marilyn zu sehen ist, bis sich das Gesicht von de Armas in sie hineinmischt. Nichtsdestotrotz ist dies eine fantastische Leistung von de Armas, vielleicht sogar ihre beste. Gerade die Art, wie der Film und de Armas die Rolle der Marilyn Monroe als teuflische Kunstfigur verwenden, ist beeindruckend. Adrien Brody und Bobby Cannavale sind ebenfalls stark, wie auch der Rest der Besetzung.

Vor allem ist es die technische Umsetzung des Stoffes, der beeindruckt. Die kreative Kamera von Chayse Irvin ist hypnotisch und wunderschön anzusehen, während der Score von Nick Cave und Warren Ellis eher das Horrorgenre bedient, aber auch zarte Momente wundervoll unterlegt. Richtig umwerfend sind besonders die abstrakten Momente und das Spiel mit verschiedenen Bildformaten und schwarz-weiß-Momenten. Optisch ein bildgewaltiges Werk!

Fazit: „Blond“ ist ein kontroverser Film, der viel unverdiente Kritik entgegengeschleudert bekommt. Und obwohl mir gerade im letzten Drittel die Tiefe gefehlt hat, so ist der Film doch eine erfrischende Sicht auf die Figur Norma Jeane aka Marilyn Monroe. Vor allem aber ist eine bittere Abrechnung mit dem Hollywood der 50er Jahre. Sicherlich gab es viele schöne Momente, auch für Norma, aber „Blond“ zeigt auf brutale, aber unverblümte Art, was für ein Business dort herrschte (und vielleicht auch noch herrscht). Die Feminismuskeule wird hier und da etwas zu dolle geschwungen, aber ihr Schlag trifft und sitzt. Auch wenn Fans von Marilyn und Norma sich auf einiges gefasst machen müssen (wie etwa einige dazu gedichtete Story-Elemente), so ist dieser Film in meinen Augen doch sehenswert.
Cursha
Cursha

7.500 Follower 1.067 Kritiken User folgen

2,5
Veröffentlicht am 28. Dezember 2022
Ich verstehe den Zwiespalt bei diesem Film. Ana De Armas ist absolut großartig und der Look des Films ist super, aber hier wirkt alles furchtbar deprimierend und manche Szenen schlagen doch stark über die Stränge. Hinzu kommt das der Film definitiv viel zu lange geworden ist.
Davki90
Davki90

49 Follower 343 Kritiken User folgen

1,5
Veröffentlicht am 22. Oktober 2022
Billiger und unnötiger Anti Abtreibungsfilm, das ist zumindest meine Meinung. So sehr ich Ana de Armas mag, so sehr kann ich mit diesem Film hier nichts anfangen. Etwas zu sexistisch und auch noch frauenfeindlich. Kann sein dass es zu Zeiten von Marilyn Monroe, um die es in diesem Streifen geht, so war. Mich hat er trotzdem null abgeholt. Tut mir leid, Leute. :(
Kino:
Anonymer User
5,0
Veröffentlicht am 20. Oktober 2022
der film war die ganze zeit so beklemmend, wie ein bewerbungsgespräch, bei dem man nackt ist (jetzt fällt mir erst auf, dass das sogar im film vorkommt - nur schlimmer). richtig gut! ich habe die tortur gefühlt!

ich verstehe nicht, was das problem mit dem film ist. auf imdb ist er im 5/10 sterne bereich...
Murat G.
Murat G.

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5,0
Veröffentlicht am 8. Oktober 2022
Der beste Film bis jetzt, den Netflix produziert hat. Natürlich ein phänomenale Regiearbeit von Andrew Dominik.
Ausserdem herausragende Schauspielerleistung von Ana de Armas.
Kino:
Anonymer User
5,0
Veröffentlicht am 25. Januar 2023
Ein Film der so stark polarisiert, hat auf jeden Fall etwas richtig gemacht. Auch wenn die Darstellung Marilyn Monroe's sehr einseitig ist und sie tatsächlich nur, bis auf wenige Ausnahmen, als Sexobjekt und Opfer ihrer Zeit zeigt, regt genau das in meinen Augen zum Nachdenken an. Ich wusste vor dem Film nicht viel über Marilyn Monroe und nach dem Ansehen ehrlich gesagt auch nicht. Dafür weiß ich jetzt umso mehr, da ich mich hingesetzt habe und nachgelesen habe was im Film Fiktion war und was tatsächlich passiert ist. Ich weiß jetzt, das die echte Norma Jeane nicht ausschließlich ein Opfer, sondern auch Aktivistin war. Das sie sich für ihre Rechte eingesetzt hat, das sie belesen war und so weiter. Da steht die Frage im Raum, ob der Film das auch mit einer positiveren Darstellung geschafft hätte, der alle Facetten ihres Lebens beleuchtet. Der Film ist ein bewusster Schlag in die Magengrube, arbeitet mit viel Effekthascherei, die nur auf Schock ausgelegt ist. Genau deshalb rüttelt er auf. Er ist wie ein Ohrfeige und will dir sagen, schau hin und das von den ersten Minuten an. Für viele ist das sicherlich nichts und das verstehe ich auch. In mir hat der Film aber etwas ausgelöst und hat mich bis zum Schluss in seinen Bann gezogen. Allein schon durch die atemberaubende Leistung von Ana de Armas. Es wird jetzt viel im Internet diskutiert, in wie weit der Film problematisch ist. Aber es wird geredet und war das nicht vielleicht das Ziel?
Ich gebe dem Film 5 Sterne, da die Dramaturgie, die Bilder und die schauspielerischen Leistungen schlichtweg genial sind. Das I-Tüpfelchen, das aus alldem resultiert ist aber dieses ungute Gefühl, das man bis zum Schluss nicht los wird.
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