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USS SMITH
1 Kritiken
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5,0
Veröffentlicht am 6. April 2026
Sehr guter Film. Dürfte für manchen schon zu authentisch sein. Wobei der echte Krieg noch viel schlimmer ist. Im Film weiß ein jeder Darsteller, er wird nicht sterben. Im echten Krieg sieht das ganz anders aus. Das Sterben an sich ist viel grausamer als es irgendjemand spielen kann. Trotzdem wie schon gesagt ist der Film unter diesen Voraussetzungen sehr gut gelungen. Am besten fand ich den Schauspieler der den Schuster darstellt. Für mich so gut umgesetzt, dass es besser nicht geht. Dafür hätte der Schauspieler den Oscar für die beste Nebenrolle verdient.
Im Westen nichts Neues ist ein eindringlicher Antikriegsfilm, der den Ersten Weltkrieg mit brutaler Konsequenz und emotionaler Wucht schildert. Die Inszenierung ist düster, kalt und nahezu hoffnungslos – ein bewusster Gegenentwurf zur verklärenden Kriegsromantik. Schlamm, Hunger und sinnloser Tod bestimmen jede Szene und lassen kaum Raum für Heroismus.
Besonders stark ist die Atmosphäre: Die Bilder sind kraftvoll komponiert, die Tonspur bedrückend realistisch. Der Film vermittelt eindrucksvoll, wie junge Männer von patriotischen Parolen in einen industrialisierten Vernichtungskrieg getrieben werden. Gleichzeitig bleibt er stets nah an der Perspektive des einfachen Soldaten und macht dessen Ohnmacht spürbar.
Nicht jede erzählerische Entscheidung überzeugt vollständig, und manche dramaturgische Zuspitzung wirkt kalkuliert. Dennoch ist die Botschaft klar und eindringlich: Krieg kennt keine Sieger, nur Verlierer.
Ein wichtiger, harter Film, der lange nachwirkt – auch wenn er nicht in jeder Nuance die emotionale Tiefe seiner literarischen Vorlage erreicht.
Ich bin ja einer der sehr gerne über deutsche Filme meckert. Hauptsächlich aber Komödien (grüße gehen raus an Til Schweiger) aber hier gibt es ausnahmsweise kaum was zu meckern. Der Krieg wird hier sehr realistisch, dreckig und brutal dargestellt. Also ähnlich wie "1917" nur das dieser Film hier viel realistischer ist. Krieg ist grausam und das verdeutlicht der Film sehr. Die 4 Oscars sind hochverdient. Und ja, das Szenenbild ist absolut genial. Die Brutalität passt auch hier mit rein und am Ende kommt noch was heftiges. So brutal wie "Hacksaw Ridge" ist er aber nicht. Der Hauptdarsteller war ok und der Film geht mir etwas zu lange. Im Grunde ist es halt ein Kriegsfilm der das macht was so ein Film halt macht aber mit sehr realistischen Szenen und Effektivität. Es ist keiner der Top 3 Netflix Filme für mich aber Top 10 definitiv.
Insgesamt ist es ein sehr guter Film der brutal, realistisch und dreckig ist und tolle Bilder bietet.
Der Film war richtig nice, so ein geiler Film tolle Schauspieler viele Emotionen und sehr traurig, ich war echt positiv von der Story überrascht, sehr empfehlenswert
In den USA kommt der Film toll an. Nach dem Motto "Ein Buch über Krieg, das von allen gefeiert wird. Was kann da schon schief gehen?" Wie sich heraus stellt wohl sehr viel. Es ist ein netter Film geworden, wenn das Original nicht existieren würde. Wie dem auch sei. In Deutschland ist der Film eher gefloppt weil wir wissen, wie es eigentlich sein müsste, was alles weg gelassen wurde und und und Schönen Tag noch
Im Gegensatz zum amerikanischen Vorgänger von 1979 bleiben die Charaktere blutleer und unpersönlich. Kamera und Effekte sind ganz passabel. Mehr aber auch nicht. Diesen Film konnte ich beim besten Willen nicht bis zum Ende schauen, weil er keinerlei Spannung oder Dramaturgie aufbaut. Es fehlt so etwas wie ein roter Faden. Da gab es in der Vergangenheit durchaus bessere (Anti)Kriegsfilme aus deutscher Produktion, wie zum Beispiel "Die Brücke"(1959), "Die Abenteuer des Werner Holt"(1965), "Stalingrad"(1993), "Steiner das eiserne Kreuz"(1977) oder "Das Boot"(1981)
„Im Westen nichts Neues/All quiet on the western front“ (2022, FSK: 16) ist ein deutsch-US-amerikanischer Anti-Kriegsfilm und ein Drama von Edward Berger mit einer Länge von 147 Minuten. WICHTIG!: Dieser Film ist ein Meisterwerk und stellt Außerordentliches im Ersten Weltkrieg dar. Eigentlich sollte er einfach so wirken, ich habe mich allerdings trotzdem dazu entschlossen, ihn zu bewerten. Folgende Bewertung sieht ihn also nur als ganz gewöhnlichen Film an: Die Schauspielleistung ist großartig und geht trotz brutalster Kampfszenen nicht unter. Daniel Brühl ist als Matthias Erzberger positiv hervorzuheben. Dabei ist vor allem die Maske und Ausstattung großartig. Stark kommt vor allem das geschichtliche Augusterlebnis 1914 von der anfänglichen Kriegseuphorie heraus, welche sich immer mehr zum abgestumpften Leiden entwickelt. Das Verheizen der Soldaten zeigt sich im Tragen der Uniformen von ehemaligen, nun toten Soldaten. Die Story ist in Teilen etwas langatmig, vor allem, wenn die persönlichen Erlebnisse von Paul Bäumer erzählt werden. Die Handlung unterstreicht dennoch insgesamt die Mentalitäten im Ersten Weltkrieg ziemlich gut. Der Film ist sehr originell und wirft tatsächlich die Frage nach einem gerechten und liebenden Gott auf. Auch für die heutige Zeit spielt er eine wichtige Rolle: Nie wieder Krieg! Technisch ist der Film wunderbar gemacht: Das schöne Bild am Anfang steht antithetisch zum weiteren Verlauf der Handlung. Effekte bei Kampfszenen sind überwältigend und werden von exzellenten Kamerafahrten unterstützt. Die beklemmende Vertonung beleibt lange im Gedächtnis und unterstützt die Handlung. Sie hätte allerdings etwas vielfältiger eingesetzt werden können. Der Film ist qualitativ sehr hochwertig. Hierbei handelt es sich also um einen super Film und ein menschliches Meisterwerk. (8.25/10) → 8.5 /10
Visuell überzeugend, aber etwas überlang und ich habe leider keinen richtigen Zugang zu den Protagonisten bekommen. Da hat mich Sam Mendes "1917" deutlich mehr gepackt.
Ich persönlich hatte auch - wie schon öfter in deutschen Filmen oder Serien - ein Problem mit der Sprachverständlichkeit und musste zwischendurch die Untertiteln einschalten.
Ein guter Kriegsfilm diesemal aus deutscher Sicht mit dazugehöriger Story. Der Film ist fesselnd und mitreißend und sehr empfehlenswert. Hier wird wieder die Sinnlosigkeit eines Krieges sehr gut dargestellt.
Ich bin tatsächlich etwas enttäuscht. Klar nimmt einen die Thematik erst mal und auch dieser Film schafft es die Brutalität und Tragik des Krieges einzufangen. Kameraarbeit und Szenerie sind tatsächlich gut. Gestört haben mich aber schon zum einen diese entleerte Erzählstruktur und diese vielen unötigen Abänderungen, die unter anderem gar keinen Sinn machen und sogar den Inhalt des Titels verwischen und viel zu plakativ rüberkommen. So gesehen würde ich jedem eher den Film von 1930 empfehlen.