Noah
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No Use For A Name
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3,0
Veröffentlicht am 27. März 2026
Bei “Noah” von Darren Aronofsky handelt es sich nicht um eine detailtreue Nacherzählung der biblischen Geschichte, sondern vielmehr um ein episch angelegtes Fantasy-Spektakel, das etwas an die Kapitel 6 bis 9 im 1. Buch Mose angelehnt ist. Das bekommt man vor allem in der ersten Hälfte zu spüren, in denen die Fantasy-Aspekte deutlich überwiegen. Die sehr cool designten Wächter (entsprechen vielleicht den Seraphim aus der Bibel), die sich in lässigem 50er Jahre-Stop-Motion-Style bewegen helfen Noah beim Bau seiner Arche. Dann kommen da irgendwelche Räuber daher, die auch mit an Bord wollen, die dabei aufkommenden “Herr der Ringe”-Vibes sind wahrscheinlich beabsichtigt. Dieser erste Teil hat mir tatsächlich sehr gut gefallen und vor allem auch viel mehr als der etwas dröge zweite Teil.

Denn wenn Noah und seine Familie erstmal mit der Arche unterwegs sind, wechselt nicht nur der visuelle Style, sondern auch die Tonart der Erzählung. Draußen ist halt nur (eher schlecht CGI-animiertes) Meer zu sehen, mal stürmisch, mal sanft, in dem Schiff drinnen ist alles einfach nur dunkel, so dass man sowieso kaum etwas erkennt. Erstaunlicherweise ist auch von den Tieren an Bord nicht viel zu sehen, außer hier und da mal ein Vogel. Und auch ist die Geschichte jetzt weniger fantasymäßig, dafür deutlich ernster und finsterer. Noahs Konflikt ob der übrigen (nicht geretteten) Menschen wird allenfalls nur kurz angedeutet, warum er plötzlich so verbittert und böse ist, wird nicht gut hergeleitet, tatsächlich kommt die Wandlung ziemlich plötzlich und kaum nachvollziehbar.

Schauspielerisch ist das alles solide, Russel Crowe spielt den brummeligen Anführer in gewohnt stoischer Manier, Jennifer Connelly hat nur wenig Gelegenheit ihr durchaus vorhandenes Talent zu zeigen, da sie vom Drehbuch überwiegend zur Stichwortgeberin degradiert wird. Emma Watson tritt eigentlich auch erst im letzten Drittel so wirklich in Erscheinung, zeigt aber ein weiteres Mal, dass sie durchaus mehr kann als nur Hermine Granger sein.

FAZIT: Zu Beginn stark visionäres Fantasy-Epos, das leider im zweiten Teil einer langweilig finsteren Szenerie weichen muss. Die CGI-Effekte sind nicht immer überzeugend, schauspielerisch passt das aber im Wesentlichen. Kann man sich auch als Nicht-Bibel-Interessierter durchaus mal anschauen.
Anonymus
Anonymus

2 Kritiken User folgen

2,0
Veröffentlicht am 20. Februar 2026
Vorweg muss ich sagen, dass ich gläubiger Christ bin und deswegen eine (verständlicherweise) voreingenommene Erwartung an den Film hatte. Diese wurde jedoch nicht wirklich erfüllt, oder besser gesagt: leider wurden eher meine Befürchtungen erfüllt.

„Noah“ hinterlässt bei mir ein ziemlich widersprüchliches Gefühl, vor allem weil der Film atmosphärisch nie wirklich weiß, was er sein möchte. Besonders irritierend ist der Versuch, wissenschaftlich wirkende Ideen mit biblischer Mythologie und frei erfundenen Figuren zu kombinieren: Statt einer stimmigen biblischen Geschichte entsteht ein merkwürdiges Gemisch aus religiöser Erzählung, moderner Weltanschauung und Fantasy-Elementen, das sich nicht wirklich zusammenfügt. Ein Beispiel dafür ist die Urknall/Evolutions-Montage und direkt danach eine (ziemlich billig dargestellte) Szene aus dem Garten Eden). Wie passt das logisch zusammen? Ich bin kein Gegner von künstlerischer Interpretation aber sie wirkte in diesem Fall einfach nicht stimmig. Entscheidet euch! Wollt ihr Mythologie oder eine wissenschaftlich korrekte Interpretation??

Einerseits will der Film ernst und fast realistisch erscheinen, andererseits treten plötzlich merkwürdige steinerne „Wächter“ auf, die eher in einen Fantasyfilm passen als in eine Geschichte aus Genesis. Gefallene Engel als Helfer zu haben ist interessant, aber weder biblisch noch sonst irgendwie sinnvoll, außer dass es dem Film Ernsthaftigkeit und Struktur nimmt.

Auch die Kleidung und die gesamte Ästhetik tragen zu diesem Gefühl bei: Die Figuren sehen weder eindeutig antik noch wirklich zeitlos aus sondern teilweise erstaunlich modern oder mittelalterlich was ständig aus der Handlung herausreißt. Wann spielt der Film? 3000 vor Christus oder 2085 nach der nuklearen Katastrophe? Warum sieht alles nach schottischen highlands aus? Und wozu die lächerlichen Sequenzen mit den schnell wachsenden Pflanzen? Gleiches Problem wie mit den Steinriesen.

Auch Noah selbst ist merkwürdig interpretiert: Anfangs wirkt er noch wie eine nachvollziehbar ernste und verantwortungsbewusste Person, doch im Verlauf des Films verändert er sich zunehmend zu einem unsympathischen, fanatischen Charakter, dessen Entscheidungen kalt und bösartig erscheinen als glaubensstark oder gerecht. Dadurch fällt es schwer, emotional mit ihm mitzugehen und man fragt sich fast wie es sein kann dass Noahs Familie es am Ende tun kann. Gott ist wieder einmal unerklärlich und moralisch distanziert dargestellt, wie in fast jedem modernen Hollywood Film.

Auch die visuellen Effekte überzeugen nicht wirklich; trotz des großen Anspruchs wirken manche Szenen künstlich oder stilistisch uneinheitlich, was die ohnehin schon brüchige Atmosphäre zusätzlich schwächt. Das ist allerdings das kleinere Problem.

Insgesamt wirkt der Film irgendwie befremdlich, weil Stil, Inhalt und Botschaft nicht dieselbe Richtung verfolgen. Man hat beim Zuschauen oft das Gefühl, dass der Film zwischen realistischer Neuinterpretation und mythologischer Fantasy schwankt, ohne sich für eines von beidem zu entscheiden – Auch wenn die Idee, die Schauspieler und ein paar der Botschaften und Elemente ziemlich gut sind, ist dieser Film leider nicht wirklich fesselnd und empfehlenswert.
Zeta Reticuli
Zeta Reticuli

1 Follower 66 Kritiken User folgen

1,0
Veröffentlicht am 28. Dezember 2023
Ganz schlecht. Darren Aronofsky ist mit diesem Film für mich gescheitert. Das Budget lag damals bei 125 Mio. $, dennoch ist Noah extrem langweilig.
Die Dialoge sind Müll, der Film weicht extrem von der Bibel ab und er ist viel zu lang.
Die CGI Effekte empfinde ich als sehr störend!!!!
Russel Crowe ist auch kein Charlton Heston, der mit Filmen wie Ben Hur 1959 und Die 10 Gebote von 1954 triumphieren konnte.
Crowe spielt unterdurchschnittlich schlecht, ohne Ausstrahlung, öde bis langweilig.
Crowe ist für mich einer der schlechtesten Darsteller. Darren Aronofsky sollte in Zukunft nur noch Bücher schreiben, aber keine Filme mehr drehen.
Kino:
Anonymer User
0,5
Veröffentlicht am 11. September 2021
Ich finde es echt schade das man an Religionsfilmen einfach es verdreht. Dieser Fil. Hat mit der wahren Geschichte von Noah nix mehr zu tun. Sowas vo ins Lächerliche gezogen das war ein Prophet und mit euren Fil. Macht ihr in lächerlich. Schämen solltet ihr euch.
Kino:
Anonymer User
1,0
Veröffentlicht am 10. April 2021
Einer der schlechtesten Filme, die ich je gesehen habe. Wenn man schon so ein Thema anpackt, dann sollte man zumindest ansatzweise nach der Geschichte gehen, wie sie in der Bibel dargestellt ist. In diesem Film passt eigentlich gar nichts und ist ein reines Märchen, was den Namen einfach nicht verdient!
Kino:
Anonymer User
3,0
Veröffentlicht am 29. November 2020
Weder für wetterfeste Katholiken noch für teflonbeschichtete Atheisten. "Noah" sieht hübsch aus und ist mutig, im Endeffekt jedoch eine ziemlich große Katastrophe. In weiten Teilen feinster Big Budget-Trash, der viel will und wenig auf die Reihe kriegt. Geht baden! Oder doch nur missverstanden?
Kino:
Anonymer User
0,5
Veröffentlicht am 25. Juli 2020
Kompletter Schwachsinn. Völlig unbiblisch. Verdrehte Wahrheit. Magie. Menschen verherrlichend und Gott wird so dargestellt, dass er ein rein zorniger Gott ist. Noah entspricht null dem bibischen Noah. Willkür, Okkult und einfach Schwachsinn. Schlechtester Film aller Zeiten und abgesehen von dem Titel des Filmes hat der Film nichts mit der Bibel zu tun. Nein keine Weiterempfehlung sowohl für Christen als auch für Nichtgläubige.
Kino:
Anonymer User
1,0
Veröffentlicht am 10. April 2020
Nicht mehr als ein pseudo-religiöser Schundstreifen. Derfilm könnte von einem geisteskranken ultrareligiösen evangelikalen Priester aus Florida stammen. Haben selten eine solch schlechte Bibelverfilmung gesehen. Ich bin wirklich kein religiöser Mensch, wenn Serien wie South Park oder Family Guy über Religion herziehen, kann das witzig sein, hingegen bei diesem Pseudo-Quatsch fühle selbst ich mich in meinem Glauben beleidigt. Selbst die gute schauspielerische Leistung von Russel Crow kann so einen Film in kein gutes Licht rücken.
Kino:
Anonymer User
4,0
Veröffentlicht am 26. Januar 2020
Das war ein sehr schöner Film. Zu Unrecht so mies bewertet. Natürlich ist es eine recht freie Interpretation, aber das muss ja nichts negatives sein. Zum Schluß musste ich sogar ein paar Tränen vergießen. Auch Emma Watson hat einen guten Job gemacht.
Großes Kino und empfehlenswert.
Nicole R
Nicole R

5 Kritiken User folgen

1,0
Veröffentlicht am 4. August 2019
Habe heute zum ersten und zum letzten mal diesen Film gesehen.
Auch wenn die Schauspieler alle sehr gut waren und dies nichts mit der Bibel oder dem was die meisten kennen oder zu kennen glauben..
Ist dieser Film auch sehr verstörend und teilweise abstoßend.
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