"Waltz With Bashir" ist eine israelische Animations-Doku. Sie wurde von Ari Folman gedreht, der darin versucht, seinen Kriegseinsatz im Libanon zu verarbeiten. Der hat auch bei seinem Freund Boaz tiefe Spuren hinterlassen - er wird von einem immergleichen Alptraum geplagt. Beide Männer merken, dass sie sich nur noch schemenhaft an den Krieg im ...
In der chilenischen Dokumentation von Patricio Guzman blickt der Filmemacher zunächst auf ein Hobby seiner Landsleute: die Astronomie, die kaum anderswo effektiver betrieben werden kann wie in Chile. In der Atacama-Wüste treffen sich Astronomen aus der ganzen Welt, um mit riesigen Teleskopen das Universum zu observieren. Alles, was sie sehen, ist ...
Die Dokumentation basiert auf dem gleichnamigen Buch des Journalisten Jeremy Scahill und Regisseur Rick Rowley gewährt einen Blick auf die geheimen Kriegseinsätze der US-amerikanischen Armee in den Ländern Afghanistan, Jemen, Somalia und einigen weiteren Gebieten. Als eine Mischung aus Politthriller und Detektivfilm beginnt die Dokumentation mit ...
Schenkt man Guy Maddin Glauben, dann haben alle seine Filme einen starken autobiografischen Bezug. In My Winnipeg ist dieser bereits durch die Wahl des Schauplatzes präsent und erfährt eine weitere Verstärkung durch einen Erzählstrang, in dessen Verlauf Maddin Erinnerungen aus seiner Kindheit nachstellt. Dazu verpflichtete er Schauspieler, die ...
Der schwarze Regisseur Melvin Van Peebles (gespielt von Sohn Mario Van Peebles) hat gerade seine Komödie "Ein Mann sieht Schwarz" erfolgreich abgedreht. Sein Agent (Saul Rubinek) bietet ihm einen großen Hollywood-Deal an. Doch Van Peebles lehnt zunächst ab. Er will einen Film drehen, in dem die schwarzen Darsteller nicht nur lächerliche ...
Der Fernsehfilm "The Laramie Project" wurde vom US-amerikanischen Bezahlsender HBO produziert. Er basiert auf dem Theaterstück der Schauspielergruppe um Moisés Kaufman (der Film wie Stück inszenierte) und mischt Doku-Aufnahmen mit Nachstellung.Nachdem der homosexuelle Student Matthew Shepard aus Schwulenhass ermordet wurde, beschließt Moisés ...
Doku-Drama über den berühmten Piraten Blackbeard, bürgerlich Edward Teach (1680-1718). 1717: Blackbeard (James Purefoy) kapert ein französisches Handelsschiff und nutzt es für seine Beutezüge auf See. Nach seinen Verbrechen wird er vom Gouverneur von North Carolina begnadigt, aber die Engländer wollen eine gerechte Strafe und sind hinter ...
Doku-Drama über John Edgar Hoover (in den fiktiven Szenen: Brian Cox), der von 1924 bis zu seinem Todesjahr 1972 der Leiter des FBI war. In einer Kompilation aus fiktiven Szenen, Archiv-Aufnahmen und dem immer wieder zu Wort kommenden Zeitzeugen Clyde Tolson wird das Spannungsverhältnis zwischen Hoover und der Familie Kennedy beleuchtet, die dem ...
Travis Matthews, der sich mit seiner Reihe „In their Room“ bereits in San Francisco einen Namen gemacht hat, führt das Model der Serie auch in Berlin fort. Dort filmt er eine Handvoll Schwule in den Mittdreißigern und lässt sie explizit über ihr Sexleben sprechen.
Richard, das ist Richard III., König von England und Drama von Shakespeare. Die, die nach ihm suchen, sind eine amerikanische Schauspieltruppe. Der Film ist also keine fertige Inszenierung wie die Shakespeare-Filme von Kenneth Branagh, sondern eine Art "Making of...", gedreht über vier Jahre hinweg. Hinter der Kamera stand Al Pacino, der ...
Am 6. Juni 1944, kurz nach Mitternacht, überqueren 160.000 alliierte Soldaten den Ärmelkanal, um die größte Übersee-Invasion der Geschichte zu starten. Sie hoffen, im Schutz der Küste Hitlers „Festung Europa“ einnehmen zu können und eine Westfront zu eröffnen. Ein positiver Ausgang dieser sogenannten „Operation Overlord“ würde den ...
Der Zoologe Dr. Fred Urquhart (Gordon Pinsent) benötigte beinahe 40 Jahre, um das geheime Versteck der Monarch-Schmetterlinge in den 1970er Jahren zu entdecken und die wohl unglaublichste Wanderbewegung eines irdischen Lebewesens zu beweisen. Die amerikanischen Falter leben gewöhnlich etwa vier bis sechs Wochen und ziehen nach Norden, der Blüte ...
Im Fokus des dokumentarischen Dramas steht der junge französische Hochstapler Frédéric Bourdin (Adam O'Brian), der in den Medien den Spitznamen „Das Chamäleon“ bekommen hat. Einen Teil seiner Jugend verbrachte der Junge in verschiedenen Jugendheimen, aus denen er jedoch immer wieder ausbrach. Er nahm zu diesem Zweck die Identität von ...
In den 1960ern wurde eine neue Spezies im Viktoriasee ausgesetzt: Der Nilbarsch, ein gefräßiger Räuber, merzte fast den gesamten Bestand einheimischer Fische aus und wurde damit zur akuten Bedrohung für das natürliche Gleichgewicht des Sees. Algenfressende Fische sind ausgestorben und der See wird dadurch auch von einer ökologischen ...
Ausgehend von dem Massaker an der Columbine Highschool im April 1999, beschäftigt sich der Dokumentarfilm mit der Waffen-Liebe der Amerikaner. Jährlich sterben 10.000 US-Bürger an Schussverletzungen. Ein Volk zwischen Waffenfetischismus und Paranoia. Regisseur Michael Moore führt Gespräche mit bekannten Künstlern wie Schock-Rocker Marilyn ...
Mosab Hassan Yousef wächst als Sohn des Hamas-Führungsmitgliedes und -Mitbegründers Scheich Hassan Yousef auf. Die frühe antiisraelische Prägung durch seine Erziehung bewirkt, dass auch Mosab bereit ist, gegen den Staat, den sein Vater bekämpft, in den Krieg zu ziehen. Doch mit 17 Jahren wird er beim Waffenschmuggel erwischt und vom ...
Adolf Eichmann, Cheforganisator der Judendeportationen in die Vernichtungslager und einer der größten Kriegsverbrecher im "Dritten Reich", taucht nach Kriegsende in der Nordheide unter. Dort verdingt er sich als Holzfäller und Hühnerzüchter, unweit vom ehemaligen KZ Bergen-Belsen. 1950 setzt er sich wie viele Nazis nach Argentinien ab und holt ...
Während des 2. Weltkrieges verhalfen türkische Diplomaten zahlreichen Juden zur Flucht, in dem sie ihnen einen türkischen Pass ausstellten. Vor dem Hintergrund der Nazi-Barbarei galt die Türkei als sicherer Weg und bot vielen Opfern des Nazi-Regimes einen Zufluchtsort. Türkischer Jude zu sein, bedeutete eine echte Chance auf Leben und ...
Ein Unfall bei den Dreharbeiten zu seinem letzten Film „Dream“ verursachte bei dem südkoreanischen Regisseur Kim Ki-duk eine schwere psychische Krise. Von Depression und Burnout-Symptomen gezeichnet, verschwand er drei Jahre lang von der Filmbühne, um über sich, seine Verantwortung als Regisseur und seinen weiteren beruflichen Werdegang ...