Findet Dorie
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Sebastian Schlicht7
Sebastian Schlicht7

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4,0
Veröffentlicht am 26. April 2026
Zurück in den Ozean mit Dorie, Marlin und Nemo!

Pixar war in den 2000ern der König unter den Animations-Studios. In den 2010ern jedoch wurde die Konkurrenz immer größer mit Filmen wie „Drachenzähmen leicht gemacht“. Pixar selbst hatte einige Erfolge weiterhin („Alles steht Kopf“), aber auch einige erste Totalausfälle („Cars 2“) und war die meiste Zeit eher… unterwältigend. Bis dato hatte sich das Studio mit Fortsetzungen noch eher zurückgehalten und diese eher sorgfältig geplant, wie die „Toy Story“-Sequels. Andere, wie „Cars 2“ hingegen, wirkten deutlich einfallsloser. Doch Pixar wollte nach „Toy Story 3“ offenbar wieder an das erfolgreiche Sequel-Zeitalter anknüpfen und brachte 2016 die Fortsetzung zu einem ihrer größten Hits raus: „Findet Nemo“. Der neue Film, welcher 13 Jahre nach dem ersten Teil erschien, hieß nun „Findet Dorie“. Sehr einfallsreich… Doch das Endergebnis ist ein überraschend unterhaltsames Pixar-Abenteuer, das sich auch zehn Jahre später noch gut gehalten hat.

Nachdem Nemo von seinem Vater Marlin und Dorie wieder gefunden wurde, erinnert sich der blaue Doktorfisch Dorie plötzlich an ihre Eltern. Sie beschließt sich auf die Suche zu machen, obwohl sie nicht weiß, wer sie sind, wo sie sind und ob sie überhaupt noch leben. Doch schnell findet sie einen Hinweis, der sie in ein großes Auswilderungs-Aquarium führt…

Dass man den Spieß jetzt umdreht mit Dorie als Protagonistn, wirkt etwas langweilig, aber die Story ist tatsächlich deutlich mehr als das. Zugegeben, die ersten zehn Minuten des Films sind nicht so spaßig wie der Rest und wirken etwas gehetzt. Aber sobald Dorie & Co im Auswilderungs-Aquarium eintreffen, wird der Streifen deutlich besser. Das liegt vor allem an den neuen Figuren, wie Hank, dem Oktopus. Der bringt eine schöne neue Dynamik in die Geschichte, während viele andere Charaktere für den nötigen Witz da sind. Und sowohl Dorie als auch Marlin bekommen etwas mehr Tiefe als Figuren. Am besten gefällt mir aber am Ende vielleicht sogar die kraftvolle und positive Message, wie auch schon im ersten Film. Da hat Regisseur Andrew Stanton, der auch den ersten Teil drehte, wieder beste Arbeit geleistet!

Dennoch ist „Findet Dorie“ nicht ganz so stark wie „Findet Nemo“: Die Story hat wie gesagt einige Holpersteine und in meinen Augen leidet der Film unter zu viel hektischer Action. Dabei ist diese sehr unterhaltsam, besonders das Finale im Truck! Am Ende fühlt sich „Findet Dorie“ aber mehr wie ein kleiner, unterhaltsamer Kurztrip mit schönem Ende an, während „Findet Nemo“ immer noch eine emotionale Reise ist.

Optisch hat Pixar hier nochmal eine Schippe obendrauf gelegt. Die Wassereffekte sind unfassbar realistisch und besonders die Animationen von Hank sind ein Genuss. Und der Score von Thomas Newman, der bereits Teil 1 so wundervoll vertont hat, hat ein paar herrliche neue Themen, behält aber seine melancholische Grundatmosphäre.

Ich muss aber auch etwas zur Synchronisation sagen, denn gerade die war im ersten Teil fabelhaft und machte einige Figuren so charmant. Christian Tramitz und Anke Engelke als Marlin und Dorie sind zum Glück wieder dabei und klingen zwar ein Stück älter, aber immer noch enthusiastisch. Ohne die beiden würde der Film im Deutschen nicht funktionieren. Besonders Engelke zeigt wieder, was für eine begabte Synchronsprecherin sie nach wie vor ist! Nur schade, dass Jean Pütz als Herr Rochen nicht mehr dabei ist…

Fazit: „Findet Dorie“ ist eine unterhaltsame und kurzweilige Fortsetzung mit wichtiger Botschaft für Groß und Klein. An Teil 1 reicht der Film zwar nicht heran, aber es ist schön noch mal ein Abenteuer mit all diesen liebevollen Figuren aus meiner Kindheit zu erleben.
Josi1957
Josi1957

172 Follower 828 Kritiken User folgen

4,0
Veröffentlicht am 17. März 2023
Erzählt wird, wie bei Pixar üblich, mit viel Gefühl und Humor. Ein schöner Familienfilm - auch wenn er die Qualität des kultigen Originals nicht ganz erreicht.
Balticderu
Balticderu

257 Follower 1.225 Kritiken User folgen

5,0
Veröffentlicht am 13. Februar 2022
Eine super Fortsetzung die auch wieder sehr gut gelungen ist.
Wird immer wieder gerne geschaut und darf in keiner Playlist fehlen bei den Kindern, wenn man auf Reisen ist.
Jan J.
Jan J.

75 Follower 268 Kritiken User folgen

0,5
Veröffentlicht am 3. September 2021
Absolut würdige Fortsetzung/Sequel der Geschichte um Nemo.
Kann ich nur jedem empfehlen mal gesehen zu haben.
PostalDude
PostalDude

1.043 Follower 1.104 Kritiken User folgen

4,0
Veröffentlicht am 27. September 2017
Eine würdige Fortsetzung!
Selbst nach 13 Jahren !

Dorie ist liebenswürdig, (...und vergesslich wie eh & je) die anderen Charaktere sind teils altbekannt, teils neu, aber immer passend und witzig!
Es geht teilweise außerhalb des Meeres hoch her & der Film macht einfach Spaß!
Johannes G.
Johannes G.

192 Follower 312 Kritiken User folgen

3,0
Veröffentlicht am 23. Juli 2017
Sicher, es hat Spaß gemacht. Aber mit Flausch und Zucker wird hier übertrieben. Manche Gags (v.a. wenn sie auf Dories Vergesslichkeit basierten) waren auf die Dauer eintönig. Überraschungen und Twists sind nahezu Fehlanzeige. Es fehlte ganz offen im Vergleich zum besseren ersten Teil an Ideen. Der Tiefpunkt waren die bemüht nachdenklichen Szenen spoiler: , wenn etwa Nemos Vater Dorie schwermütig zustimmt, wie sehr er es versteht, wie es sich anfühlt, jemanden zu vermissen
. Zu Pixars letztem Meisterwerk "Alles steht Kopf" (5 Sterne) ergibt sich ein Klassenunterschied.
Kino:
Anonymer User
5,0
Veröffentlicht am 22. November 2016
Toller Film, wer Findet Nemo gesehen hat, der wird Findet Dorie lieben, empfehlenswert, auch für Erwachsene
Jerrybalotelli
Jerrybalotelli

2.406 Follower 1.009 Kritiken User folgen

3,5
Veröffentlicht am 18. Januar 2017
"Findet Dorie" hat mir ganz gut gefallen,wenn Teil 1 einfach besser war. Auch hier waren viele lustige Szenen dabei,aber es war eben nichts neues mehr.
Kino:
Anonymer User
4,0
Veröffentlicht am 12. November 2016
Honig im Kopf für Kinder und erwachsene. So lässt so lässt sich das am besten beschreiben. Ein Film für die ganze Familie.
Kino:
Anonymer User
1,5
Veröffentlicht am 6. November 2016
ja.. der film ist eine schlafttablette.. schade... hält leider überhaupt nicht mit der neuen generation von peppigen und witzigen animationsfilme mit, die teileweise jetzt schon kult sind... zoomania, pets, angry bird, alles steht kopf, trolls....
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