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    Stigmata
    Kritik der FILMSTARTS-Redaktion
    2,0
    lau
    Stigmata
    Von Carsten Baumgardt
    Das Horror-Genre boomt, innovative Werke wie „The Sixth Sense“ oder „Blair Witch Project“ sorgen für gute Kritiken und volle Kassen. Der Horror-Thriller „Stigmata“ versucht sich an diesen Trend anzuhängen, bietet aber nur fein choreographierte Bilder, dafür wenig Handlung und noch weniger Sinn.

    Andrew Kiernan (Gabriel Byrne) arbeitet bei einer Sonderbehörde des Vatikans: Der Priester und Wissenschaftler überprüft Anzeichen teuflischer Besessenheit und unerklärliche Phänomene. Sein Vorgesetzter, Kardinal Houseman (Jonathan Pryce), schickt ihn für einen neuen Fall von Rom nach New York. Dort sind bei einer Friseuse (Patricia Arquette) mysteriöse Wundmale Christis (Stigmata) aufgetreten, und das obwohl die junge Frau bekennende Atheistin ist.

    Regisseur Rupert Wainwright („MacMillionär“), der sich bisher nur als Werbe- (Spots für Reebok) und Videoclip-Filmer (für Michael Jackson) hervorgetan hat, wollte wohl den „Exorzist“ in die MTV-Ära übertragen. Er liefert exakt durchkomponierte Bilder, die aber schon bald langweilen, weil sie alles sind, was Wainright zu bieten hat. Die dünne Handlung schleppt sich ohne erkennbare Höhepunkte bis zum großen Finale, wo die Angelegenheit zwischen Gut und Böse in alter Manier ausgetragen wird.

    Der Ire Gabriel Byrne, der gerade im Durchschnittswerk „End of Days“ als leibhaftiger Teufel brillierte, und sein Co-Star Patricia Arquette (aus dem Kultfilm „True Romance“) sind sichtlich bemüht, werden aber vom Drehbuch(autor) im Stich gelassen.
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