Logan - The Wolverine
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4,2
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1,5
Veröffentlicht am 4. Juli 2026
((ACHTUNG! Mögliche SPOILER!!))

„Logan“ ist der dritte Wolverine-Solofilm und bricht radikal und extrem konsequent mit dem bunten MARVEL- und X-Men-Comic-Look. Es ist im Grunde gar kein Superheldenfilm, sondern ein Spätwestern, sowohl vom Look her als auch vom Inhalt. Logan ist alt, krank, seine Wunden heilen nur noch langsam, er ist gebrechlich, chronisch depressiv (ja, noch mehr, als er es sonst auch schon ist!) und will eigentlich nur in Ruhe sterben. Er lebt in der Wüste zusammen mit dem ebenfalls alten (er selbst sagt mal, er sei 90) und gebrechlichen Charles Xavier, der offenbar seine Fähigkeiten nicht mehr kontrollieren kann. Um mentale Ausbrüche, die Menschen verletzen oder gar töten, zu verhindern, besorgt Logan ihm ständig irgendwelche Pillen, die er regelmäßig schlucken muss. Zudem hat er irgendeine schlimme Tat begangen, was aber im Film niemals ausformuliert wird, aber offenbar hat er eine große Anzahl an Menschen getötet. Und auch sind alle X-Men oder vielleicht sogar alle Mutanten verschwunden (tot? Durch Xavier?), seit Jahren wurden auch keine Mutanten mehr geboren. Auch das bleibt alles unklar und wird niemals richtig aufgeklärt. Das mag als toller Drehbuch-Kniff gedacht sein, hat mich aber extrem genervt!

Was ist denn mit dem alten Xavier? Was hat er für eine Krankheit? Warum muss er diese Pillen schlucken? Was hat er so Schlimmes getan? Warum heilt Wolverine nur noch so langsam? Wer ist der Albino, der mit ihnen zusammen auf der Farm wohnt? Was soll das alles? Fragen über Fragen, von denen keine wirklich beantwortet wird. Stattdessen gibt es ewig lange Dialoge, sinnloses Gefasel, depressives Gejaule, alle sehen scheiße aus, fühlen sich scheiße und sind mies drauf. Die ganze Atmosphäre des gesamten Films trieft nur so vor Depressivität, Melancholie, Todeswünschen, Düsternis, Zerfall, Tod und Nihilismus. Das ist kaum auszuhalten und hat mir gehörig den Spaß verdorben! Es ist eine Qual, sich das ganze Gejammer über 2 Stunden lang anzuschauen.

Einziger Lichtblick ist die kleine Laura, toll gespielt von Dafne Keen, die ähnliche Fähigkeiten hat wie Wolverine und für die ganz wenigen Highlights im Film sorgt. Wenn sie im Kampf loslegt, dann bleibt kein Auge trocken, da wird gemetzelt und geschlitzt, sie wirbelt wild durch die Luft und ist einfach saucool, so wie man es sich von Wolverine eigentlich wünschen würde. Ihre Beziehung zu Logan wirkt allerdings ziemlich konstruiert und wenig glaubhaft. Logan hasst alle Menschen und will mit niemandem etwas zu tun haben, dann plötzlich entwickelt er vater-ähnliche Gefühle für ein 11-jähriges Mädchen, das kein Wort spricht und nur grimmig schaut und knurrt… Das glaubt doch kein Mensch! Und wenn sie dann am Ende „Daddy“ zu ihm sagt, kommt das so komplett random, dass es fast schon lächerlich ist. Da wird dann nochmal deutlich, dass sie im Drehbuch künstlich hinzugefügt wurde, um Wolverines Tod zumindest ein kleines bisschen (künstliche) Tragik zu verleihen.

FAZIT: Extrem düsterer, nihilistischer Spätwestern, der absolut nichts mit den vorherigen X-Men-Filmen zu tun hat. Die finstere Atmosphäre nervt total, dazu werden zahlreiche Fragen aufgeworfen, die nicht beantwortet werden. Ein halbtoter Patrick Stewart und ein ewig jammernder, latent suizidaler Hugh Jackman zehren gewaltig an der Geduld und Ausdauer der Zuschauer. Dazu kommt eine sehr lässige Dafne Keen, die kann da aber auch nix mehr retten. „Logan“ ist kein Film für den Popcorn-Abend, eher ein Film für Depressive Emos mit passiven Todeswünschen. Aus meiner List ein absoluter Reinfall, ein Anti-X-Men-Film, der wirklich keinen Spaß macht.
Maddin
Maddin

313 Kritiken User folgen

5,0
Veröffentlicht am 16. März 2025
Logan – The Wolverine, unter der Regie von James Mangold, ist ein herausragender Abschluss für Hugh Jackmans ikonische Darstellung des Mutanten Wolverine. Der Film hebt sich deutlich von früheren X-Men-Filmen ab und präsentiert sich als düsteres, emotionales und brutales Charakterdrama mit Western-Elementen.

Handlung:
Im Jahr 2029 sind Mutanten nahezu ausgestorben. Logan (Hugh Jackman) ist alt, müde und seine Heilkräfte schwinden. Er verdient seinen Lebensunterhalt als Chauffeur und kümmert sich um den alternden Charles Xavier (Patrick Stewart), dessen geistige Kräfte zunehmend außer Kontrolle geraten. Doch Logans trügerisch ruhiges Leben ändert sich, als er auf das junge Mutantenmädchen Laura (Dafne Keen) trifft, das von einem skrupellosen Konzern gejagt wird. Widerwillig nimmt Logan die Rolle ihres Beschützers ein und begibt sich mit ihr auf eine gefährliche Reise in Richtung einer angeblichen Zuflucht für Mutanten.

Kritik:
Logan ist ein intensiver, emotionaler und kompromissloser Film, der sich stark von klassischen Superheldenfilmen abhebt. Die rohe, ungeschönte Inszenierung sowie die explizite Gewalt unterstreichen den ernsten Ton des Films. Hugh Jackman liefert seine wohl beste Performance als Logan ab – gezeichnet von Schmerz, Müdigkeit und Wut, aber auch von einem letzten Funken Hoffnung. Ebenso beeindruckend ist Patrick Stewart als fragiler, aber herzzerreißend menschlicher Xavier. Die wahre Offenbarung des Films ist jedoch Dafne Keen als Laura, die ohne viele Worte eine unglaubliche Präsenz und Intensität zeigt.

Die Actionszenen sind kompromisslos brutal, aber stets emotional aufgeladen. Statt übertriebener CGI-Schlachten setzt der Film auf realistische Kämpfe, die Logans Verletzlichkeit verdeutlichen. Gleichzeitig nimmt sich Logan Zeit für ruhige, intime Momente, die die Beziehung zwischen den Figuren vertiefen.

Fazit:
Logan – The Wolverine ist nicht nur der beste Film des X-Men-Franchise, sondern auch einer der besten Comic-Verfilmungen aller Zeiten. Der Film ist ein bewegendes, melancholisches und brutales Meisterwerk, das Wolverine einen würdigen Abschied bereitet. Ein Muss für Fans und Cineasten gleichermaßen.
Martin
Martin

65 Kritiken User folgen

4,0
Veröffentlicht am 1. September 2024
Wolverine ist für mich persönlich der beste Marvel Charakter und auch allgemein einer meiner Lieblings Figuren aus der Film Welt. Und dieser Film bereitet Logan einen gebürtigen Abschluss. So Roh und brutal und das ganze auch noch mit Kindern fesselt ein mehr und mehr an die Geschichte und damit ist das für mich außerdem einer der besten Marvel Filme überhaupt. Nach dem ich mir nun meine Tränen weggewischt habe bin ich bereit für ein letztes Kino Abenteuer mit Logan in „Deadpool&Wolverine“.
Merkatz
Merkatz

58 Kritiken User folgen

0,5
Veröffentlicht am 25. Juli 2024
Nicht mein Fall, konnte ihn nicht zu Ende schauen. Einfach nur langweilig und trostlos, das einzige, was einen zwischendurch weckt, sind die brutalen Szenen, die unnötig sind.
Markus Seirer
Markus Seirer

2 Kritiken User folgen

1,0
Veröffentlicht am 25. Juli 2024
Ich konnte mit diesem Film gar nichts angefangen. Ich bin ein Fan der X-Men-Filme, aber dieser Film hat damit überhaupt nichts zu tun. Nur langweilig, trostlos und brutal. Das sind für mich keine Kriterien für einen guten Film. Nur weil Wolverine hier kompromissloser und deprimierter ist als in den früheren Filmen, ist das noch lange kein Meisterwerk. Da schau ich mir lieber die alten Filme noch dreimal hintereinander an und werde dabei besser unterhalten.
Josi1957
Josi1957

172 Follower 828 Kritiken User folgen

4,0
Veröffentlicht am 22. Juli 2023
In den *X-Men*-Filmen und -Ablegern bisher wurde nur angedeutet, was die Klingen anrichten, in *Logan* hält die Kamera drauf, wenn der Titelspender sie ausfährt. Auch wenn die harten Einlagen garantiert entschärft sind, ist James Mangolds (*Indiana Jones 5*) düster-elegischer Abgesang auf den kultigen Superhelden echt famos.
challengesbya.d.2k
challengesbya.d.2k

25 Follower 376 Kritiken User folgen

5,0
Veröffentlicht am 23. April 2023
Perfekte Umsetzung. Perfekte Handlung. Perfekte Charakter. Ich fand ihn super gelungen. Den Charakter X-23 an der Seite von Wolverine fand ich mega geil.
Kino:
Anonymer User
3,5
Veröffentlicht am 10. April 2022
Ein eher düsterer, stiller und in Teilen recht langsamer Film. Passt aber zur erzählten Story. Wenn man ihn losgelöst vom Rest des Franchise sieht, hat man ein unterhaltendes Roadmovie mit einer Menge Drama und ein bisschen X-MEN dazu noch einen überzeugenden Hugh Jackman. Für Freunde eines Visual Effects lastigen super schnellen Actionspektakels voller Explosionen und atmberaubender Mutanten beim Kampf gegen das Böse wahrscheinlich eher nicht so das Kinoerlebnis.
Balticderu
Balticderu

257 Follower 1.225 Kritiken User folgen

4,5
Veröffentlicht am 21. Februar 2022
Wieder eine sehr gute Verfilmung aus dem MCU.
Die Story ist gut und auch die Action.
Eben ein sehr kurzweiliger Film.
Definitiv anschaue, vor allem Zwecks der Story um Wolverine.
Kino:
Anonymer User
2,0
Veröffentlicht am 2. Februar 2021
Ich muss sagen dass der Film mir auch nicht wirklich gefallen hat. Leider viel zu sehr auf Drama gemacht und quasi durchgehend depressive bzw hoffnungslose Stimmung. Nicht nur dass Wolverine hier von Anfang bis Ende quasi am abkratzen ist, dann soll er sich auch noch um einen noch näher am Tod stehenden und am verrückt werdenden Charles Xavier kümmern, dessen Abgang, mit diesem Wolverine Clone aus dem nichts, auch wesentlich ehrenvoller hätte sein können/sollen!
Ich mein.... ein kränkelnder, alter Wolverine mit einem im Rollstuhl sitzenden, geistig instabilen Xavier und kleinem miesgelaunten Kampfkind gegen so eine schwer bewaffnete, junge Armee mitsamt Superwaffe?
Kommt schon, da hätte man sich schon mehr einfallen lassen können um Wolverine zu helfen.
Am Ende sind einfach alle gestorben bzw abgemetzelt worden nur um eine Gruppe von Mutantenkids über die Grenze zu helfen (zu denen man irgendwie keinerlei Verbindung aufbauen konnte) wo man noch nichtmal dann sieht dass sie es rüber schaffen, geschweige denn wie es da überhaupt aussieht.
Schade, ein schwacher Abgang.

Die 2 Sterne sind es nur geworden, aufgrund der immer wieder mal persöhnlichen Verbindung und Verständnis von Wolverine, der nur versucht sich aus solchen aufkommenden Problemen rauszuhalten.
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