Durchgehend "Frau ist immer stark und rotzfrech" kann man machen, wirkt aber oft weit hergeholt, wie in der Situation als
Sie gefesselt im Stuhl, gerade fast erstickt wäre und dann trotzdem vorlaut die Klappe vor einem Mafiaboss aufreist, der gerade erst ihre Kollegin getötet hat. Ja das macht "frau" dann sicherlich in so einer Situation, immer taff, egal ob gerade der Herd noch an ist, oder fast im Auto ertrinken, nicht mit ihr! Die kann sich wie eine Superheldin selbst im Delirium auf Alkhol gesetzt wie aus Zauberei einfach komplett nüchtern schütteln während das Auto durch den Wald jagt und ins Wasser fährt.
Der Film hat keinerlei Raffinesse.
Da ist die mächtige russische Mafia dauernd wie die letzten Trottel dargestellt, ständig ein Maleur nach dem anderen am erzeugen, als wäre der Film eine Slapstick-Komödie. Die Freundin der Hauptprotagonsitin haut man nur eins in die Fresse, lässt den Gasofen dann an. Naja, was soll schon schief gehen bei all den bisherigen Pannen?! Statt sie mitzunehmen zu ihrer Freundin, womit man sehr logisch hätte ein emotionales wirklich für sie bedeutsames Druckmittel gegen sie verwenden können (statt ihre Mutter).
Das wirkt alles so undurchdacht und wenig smart.
Am Ende wäre der wenigstens die Genugtuung schön gewesen, wenn der Mafiaboss sie in die Falle lockt mit der Zusammenarbeit, aber ne, das auch nicht.
Naja, dann haben wir mal wieder einen Film geschaut, der uns Female/Lesbenpower durchweg auf die Nase binden wollte, verknüpft mit der moralisch fragwürdigen Karriere einer Seniorenbetrügerin, welche (wäre da nicht wieder ein ach so böser Mann gekommen) am Ende einer strahlenden Zukunft entgegen geschaut hätte, mit Milliaden Gewinnen. Was auch immer Hollywood. Du bist echt gestört.