In die Sonne schauen
Filmposter von  In die Sonne schauen
28. August 2025 Im Kino | 2 Std. 35 Min. | Drama
Regie: Mascha Schilinski
|
Drehbuch: Mascha Schilinski, Louise Peter
Besetzung: Hanna Heckt, Lena Urzendowsky, Laeni Geiseler
User-Wertung
2,8 46 Wertungen, 19 Kritiken
Filmstarts
4,5
Vorführungen (13)

Inhaltsangabe

FSK ab 16 freigegeben

Ein abgelegener Vierseitenhof in der Altmark, dessen Wände seit über einem Jahrhundert die Geschichten der dort lebenden Menschen tragen. Ein Hof, den einst von vier Frauen bewohnten, deren Leben über verschiedene Jahrzehnten miteinander verknüpft sind. Alma (Hanna Heckt), Erika (Lea Drinda), Angelika (Lena Urzendowsky) und Nelly (Zoë Baier) – jede von ihnen verbringt ihre Kindheit oder Jugend auf diesem Ort, doch während sie durch ihre eigene Zeit gehen, offenbaren sich ihnen Spuren aus der Vergangenheit. Verborgene Ängste, verdrängte Traumata und lange gehütete Geheimnisse treten zu Tage. Alma erfährt, dass sie nach ihrer verstorbenen Schwester benannt wurde und fürchtet, ihr Schicksal zu teilen. Erika gerät in den Bann ihres schwer verletzten Onkels und verliert sich in gefährlichen Fantasien. Angelika schwankt zwischen Lebenslust und Todessehnsucht, während sie in einem zerrissenen Familiensystem gefangen ist. Nelly wächst in scheinbarer Sicherheit auf, doch dunkle Träume und unbewusste Erinnerungen an vergangene Ereignisse verfolgen sie.

Hier im Kino

Eine Kinovorstellung suchen

Kritik der FILMSTARTS-Redaktion

4,5
hervorragend
In die Sonne schauen

So oder so ein Jahrhundertfilm

Von Christoph Petersen
Selten wurde ein deutscher Film schon vor seiner Weltpremiere im Wettbewerb von Cannes so sehr gehypt wie „In die Sonne schauen“. Vielleicht lag es auch daran, dass der Applaus nach der ersten Vorstellung noch etwas verhalten ausfiel. Der zweite Langfilm der Berlinerin Mascha Schilinski („Die Tochter“) ist nun mal kein zweiter „Toni Erdmann“, in den sich vor neun Jahren erst ganz Cannes und anschließend die ganze Welt schockverliebt hat – und trotzdem waren die Vorab-Lorbeeren absolut gerechtfertigt: So einen Film muss man eben erst einmal verarbeiten, um zu erkennen, was man da gerade herausragendes gesehen hat. „In die Sonne schauen“ ist eine meisterhafte und mitreißende Meditation über den (weiblichen) Schmerz, der sich im Laufe von 100 Jahren in einem Vierseitenhof in der Altmark ansammelt. Ein so grandios wie radikal inszenierter (Geister-)Film, der gleichermaßen verstört wie faszin

Trailer

Bild von In die Sonne schauen Trailer DF 1:53
In die Sonne schauen Trailer DF
31.303 Wiedergaben
Das könnte dich auch interessieren

Letzte Nachrichten

bild aus der news Die besten Filme 2025: Ein Action-Meisterwerk knapp vor gleich 3 (!) Horror-Highlights
News - Festivals & Preise
Auch 2025 haben sich mit Moviepilot und FILMSTARTS zwei der größten Filmseiten Deutschlands zusammengetan, um die besten…
Sonntag, 21. Dezember 2025
bild aus der news Ab heute Konkurrenz für Netflix & Co.: Auch der beste deutsche Film des Jahres erscheint exklusiv auf dem neuen Streaming-Service!
News - DVD & Blu-ray
Aus dem bekannten Streaming-Abo-Angebot von „good!Movies“ wird ab heute „Neue Visionen Plus“ – und der Berliner Kinoverleih…
Mittwoch, 15. Oktober 2025
bild aus der news Nach nur 18 Tagen! "Das Kanu des Manitu" schlägt "Jurassic World 4" – und ist jetzt schon der dritterfolgreichste Film des Jahres
News - Im Kino
Es ist weiterhin Bewegung in den deutschen Kino-Jahrescharts – und dafür sorgt natürlich Bullys „Das Kanu des Manitu“, der…
Montag, 1. September 2025
bild aus der news "Schon beim Lesen hatte ich durchgängig Gänsehaut": Das große FILMSTARTS-Interview mit "In die Sonne schauen"- Star Lena Urzendowsky
News - Stars
Im August haben wir uns Mascha Schilinskis Cannes-Preisträger „In die Sonne schauen“ für unsere Initiative „Deutsches Kino…
Freitag, 29. August 2025

Schauspielerinnen und Schauspieler

foto von Hanna Heckt
Rolle: Alma
foto von Lena Urzendowsky
Rolle: Angelika
foto von Laeni Geiseler
Rolle: Lenka
foto von Susanne Wuest
Rolle: Emma

User-Kritiken: sie liebten

Beste und nützlichste Rezensionen
Kassja Perlodent
Kassja Perlodent

1 Kritiken User folgen

5,0
Veröffentlicht am 2. September 2025
Wie man an den Kritiken merkt, ist der Film nichts für schwache Nerven - oder ebenso fragile Männeregos.
Spannender, künstlerischer Film, der in Form von tiefer Symbolpsychologie Einblick in die Welt einer Frau der vergangenen Epochen gibt. Sehr gelungen!
Lavendelstern
Lavendelstern

1 Kritiken User folgen

5,0
Veröffentlicht am 30. August 2025
Lange hab ich über einen Film nicht mehr so nachdenken müssen. Verstört und gebrochen ist man danach, aber auf eine gute Weise. Wunderschön inszeniert und trotz der Schicksale nie anklagend . Werde ihn mir nochmal anschauen.
Susanne Ackerl
Susanne Ackerl

2 Kritiken User folgen

5,0
Veröffentlicht am 30. August 2025
Was für ein Meisterwerk! Selten bin ich so berührt aus dem Kino gekommen. Auch heute Nachmittag beschäftigen mich die Bilder des Films noch so sehr, dass ich mir erneut Karten gekauft habe. Ich glaube, den Film kann man gut mehrmals gucken. Schauspielerisch ist es alles höchstes Niveau. Besonders hat mich Hanna Heckt als kleine Alma beeindruckt. Einwandfreies Plattdeutsch und das Schauspiel intensiv, glaubwürdig, mitreißend und auf einem ...
Mehr erfahren
N Ka
N Ka

1 Kritiken User folgen

5,0
Veröffentlicht am 17. August 2025
Endlich mal ein guter deutscher Film!
Diese weibliche Erziehung ist einfach großartig... spoiler:

Bilder

Wissenswertes

Altersfreigabe der FSK

“In die Sonne schauen" hat eine Altersfreigabe ab 16 Jahren bekommen. Das bedeutet, dass nur Personen, die mindestens 16 Jahre alt sind, den Film im Kino sehen dürfen. Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren dürfen selbst in Begleitung einer erziehungsberechtigten Person oder eines Vormunds den Film laut FSK nicht im Kino sehen.

"Dieser Hof hat geatmet"

Die wesentliche Inspiration zu "In die Sonne schauen" ist tatsächlich der Bauernhof, der die vier Frauenschicksale des Films über einen Zeitraum von etwa 100 Jahren miteinander verbindet. Der echte Hof, in dem der Film auch größtenteils gedreht wurde, befindet sich in dem 66 Einwohner-Dorf Neulingen in Sachsen-Anhalt und inspirierte Regisseurin Mascha Schilinski und ihre Co-Autorin Louise Peter mit der Frage: "Was muss hier schon alles passiert s Mehr erfahren

Deutscher Cannes-Erfolg

"In die Sonne schauen" wurde auf den renommierten Filmfestspielen in Cannes uraufgeführt und dort mit dem drittwichtigsten Preis des Festivals, dem Preis der Jury, ausgezeichnet. Der Regisseurin Mascha Schilinski gelang damit eine kleine Sensation, denn der letzte Hauptpreis von Cannes, der an einen deutschen Film ging, lag mit dem Großen Preis der Jury für "In weiter Ferne, so nah!" (1993) von Wim Wenders schon einige Zeit zurück.

Weitere Details

Produktionsland Deutschland
Verleiher Neue Visionen
Produktionsjahr 2025
Filmtyp Spielfilm
Wissenswertes 3 Trivias
Budget -
Sprachen Deutsch
Produktions-Format -
Farb-Format Farbe
Tonformat -
Seitenverhältnis -
Visa-Nummer -