Der Tiger
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3,2
104 Wertungen

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Carsten Rohkohl
Carsten Rohkohl

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2,0
Veröffentlicht am 29. März 2026
Es ging leider nicht um den Tiger. Es ging wieder mal um Schuld und Sühne. Schauspieler top, Filmszenen auch.
Habe mich schon gewundert, dass ein ganz sachlicher Film über einen deutschen Panzer gedreht werden sollte. Vollkommen verworrende Handlung.
Noch zur Erinnerung, der Tiger konnte 38 km auf der Straße fahren. Er hätte also locker die Brücke passieren müssen. Auch ohne das Reh zu überfahren. 
Und der SU100 war ein SU85. Warum bietet man dem SU85 die Flanke an? Damit der sowjetische Panzer auf 20 Meter heran kommt? Welch ein Unsinn. Und warum fährt der Tiger nicht durch den Fluss? Dann hätte er die feindlichen Panzer abgeschüttelt. Und dann noch den Motor aus zu machen.
Kim-Sophie Ohlsen
Kim-Sophie Ohlsen

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1,0
Veröffentlicht am 13. Februar 2026
Ich hatte den Film angefangen zu sehen, eigentlich schon mit einer negativen Erwartung. Ein DEUTSCHER Kriegsfilm? HEUTE? Ich dachte mir, das kann nur ein riesen antideutscher Propaganda Film werden, wo die Deutschen pauschal als Monster dargestellt werden und wo die Handlung total abgedreht ist, einen auf Drama Künstler gemacht wird.
Dann die ersten 55 Minuten, einfach gestaunt und nicht geglaubt, was ich da sehe. Sollte das mal ein wirklich guter, nicht belehrender, relativ realistischer Kriegsfilm werden? Von den Deutschen?

NEIN! Nach diesen 55 Minuten nahm das Elend seinen Lauf. Und allein das Klischee, älterer SS-Kommandeur, wie aus einem Groschenroman. Natürlich mit langer Narbe im Gesicht, was auch sonst! Und dann die ganze Scene, kommt mal, bitte!!!

Dachte mir, Augen zu und durch! Dann gings eigentlich relativ gut und spannend weiter und dachte mir so, "naja, solch Einlage musste wohl sein, um bei so einem Film noch politische Korrektheit zu zeigen, aber geht ja annehmbar weiter.....
DANN das End-Scenario und ich dachte mir so, WARUM? WARUM habe ich NICHT auf meinen Instinkt gehört? Warum habe ich wieder 2 Stunden, meines Lebens verschwendet? Wie konnte ich auch nur im Entferntesten annehmen, dass DEUTSCHE, vor allem heute, einen guten Kriegsfilm machen? Am Meisten, ärgere ich mich über meine Naivität!
Sven Lahann
Sven Lahann

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2,0
Veröffentlicht am 1. Februar 2026
Der Film fängt schon taktisch völlig falsch an. Ein Panzer dreht nie in Feindnähe, sondern setzt immer rückwärts zurück. Außerdem ist ein Einsatz ohne begleitende Infanterie Unsinn. Gut gelungen ist dagegen die Darstellung des Panzer VI selber.
Uralte Filme wie „Hunde wollt ihr ewig leben“ sind deutlich realitätsnäher. Filmregisseure sollten für solche Filme von Militärs beraten lassen. Leider wird heutzutage der 2. Weltkrieg immer mehr verzerrt.
Ralf Hübner
Ralf Hübner

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5,0
Veröffentlicht am 31. Januar 2026
Ein Antikriegsfilm. Kein Prosa, keine Helden. Man könnte anfangs meinen, hier schwingt sich eine kleine Gruppe zu Heldentaten in einem deutschen Panzer–Mythos namens Tiger auf. Begegnen Sie Ruhm und Ehre? Nein, Sie begegnen in ihrem Stahlsarg nur dem Tod, denn Sie sind schon tot.
Bedrückend –klar. Krieg ist nicht heldenhaft, Krieg ist Tod. Das bringt der Film auf den Punkt. Sehr gelungen!
Pl Benjamin
Pl Benjamin

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5,0
Veröffentlicht am 26. Januar 2026
Super stimmungsvoller Film. Wer erwartet einen "so war es also wirklich" Kriegsfilm zu sehen der Schuld und Opfer gerecht wird, kann ja weiter suchen, ich habe noch keinen gesehen. Dieser hier hinterlässt wenigstens bleibenden Eindruck, wie kein Film seit langem. Witzig finde ich die Beiträge hier, die behaupten, niemand würde das Ende verstehen:):) Doch, ganz viele sogar tun das. Klare Empfehlung.
Benjamin Touet
Benjamin Touet

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3,0
Veröffentlicht am 22. Januar 2026
Ich möchte zuerst das positive hervorheben:

Dennis Gansel hat es geschafft, einen Film zu erschaffen, der wirklich unfassbar spannend und teilweise sehr mitreißend inszeniert wurde.
Die schauspielerischen Leistungen (allen voran meiner Meinung nach von Laurence Rupp) waren teils wirklich sehr stark und durch die sehr gut inszenierte Dramaturgie, schafft der Film es, sich von typischen deutschen Produktionen in der Qualität überdurchschnittlich abzuheben.

Die Kritiken, dass die Opfer von Kriegsverbrecher hier zu kurz kommen, Teile ich in einem gewissen Maß, aber nicht vollständig. Denn ich verstehe die Intention des Filmes so, dass der Fokus auf die psychologische Wandlung und Reaktion der Panzereinheit liegt, und nicht komplett auf das drumherum. Aber wenn man dieses Thema in einem Film behandelt, muss man auch dementsprechend sensibel damit umgehen.
Doch jetzt kommt das Manko und das hat mich es wirklich enttäuscht: Das Drehbuch.

Ich werde hier nicht spoilern.
Aber die Auflösung mit dem Ende war wirklich dermaßen enttäuschend und auch realistisch überhaupt für mich nicht nachvollziehbar, dass es danach ein bitteres Gefühl hinterlässt.
Dennis Gansel, sowieso das Ensemble haben alles versucht, das zu kaschieren, aber auch sie schaffen dies nur bedingt.

Fazit: ein stark inszenierter Antikriegsfilm, der überraschend spannend und mitreißend ist, dessen Ende auf den Zelgeraden aber an einem schwachen Drehbuch deutlich an Qualität verliert und ein frustriertes Gefühl hinterlässt.
HB aus Hwd
HB aus Hwd

26 Kritiken User folgen

4,0
Veröffentlicht am 19. Januar 2026
Es ist zwar keine deutsche Antwort auf Apocalypse Now, aber Der Tiger überzeugt mit starker Atmosphäre und eindrucksvollen Bildern, die lange nachwirken. Die Inszenierung nimmt sich Zeit für Figuren und Stimmung, wodurch Spannung und emotionale Tiefe entstehen. Besonders die schauspielerischen Leistungen tragen den Film und verleihen ihm Glaubwürdigkeit. Ein fesselndes, sehenswertes Filmerlebnis.
Über das Ende kann man sich aufregen, ich fand es gelungen
Columbo
Columbo

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5,0
Veröffentlicht am 17. Januar 2026
Es gibt Filme, die einen beeindrucken. Und es gibt Filme, die einen festnageln. „Der Tiger“ gehört für mich ganz klar zur zweiten Kategorie – ein außergewöhnlich starker Film, der handwerklich, erzählerisch und schauspielerisch auf einem Niveau spielt, das man nur selten sieht.

Was mich sofort gepackt hat, ist die kompromisslose Detailtreue. Alles rund um Ausrüstung, Abläufe und die Bedienung des Panzers wirkt so sauber recherchiert, dass man als Zuschauer nicht eine Sekunde aus der Illusion fällt. Das ist kein oberflächliches „sieht nach Krieg aus“, sondern wirkt, als hätten hier Menschen gearbeitet, die genau wissen, wie sich dieser Mikrokosmos anfühlt: eng, laut, technisch, gefährlich – und gleichzeitig von Routine und Disziplin geprägt. Das sorgt dafür, dass der Film nicht nur spannend, sondern glaubwürdig ist.

Natürlich gibt es zunächst Fragen, die sich beim Zuschauen aufdrängen: Wie kann ein Tiger-Panzer praktisch allein so tief ins Feindesland vorstoßen? Wie soll das mit der Reichweite funktionieren? Und warum scheint dieses Vorhaben in der Form überhaupt möglich? Genau diese Punkte machen einen Teil der Faszination aus – weil der Film sie nicht plump erklärt, sondern stehen lässt. Man merkt: Hier wird etwas aufgebaut.

Und dann kommt das, was „Der Tiger“ wirklich meisterhaft macht: der Twist. Ohne zu viel vorwegzunehmen – am Ende fällt alles an seinen Platz. Plötzlich ergeben selbst die Dinge Sinn, die vorher wie ein Bruch in der Logik wirkten. Und genau das ist große Kunst: Wenn ein Film dich nicht nur überrascht, sondern die gesamte Geschichte im Rückblick stärker macht. Dieser Moment, in dem man innerlich denkt: „Ah… deshalb.“ – der sitzt.

Ein weiteres Highlight sind die Darsteller. Großartig besetzt und perfekt geführt. Die Figuren wirken nicht wie Klischees, sondern wie echte Menschen, die unter extremen Bedingungen funktionieren müssen – mit all den Spannungen, Ängsten und Entscheidungen, die man nicht laut ausspricht, aber in jedem Blick spürt. Gerade diese Nuancen geben dem Film Gewicht und machen ihn emotional stärker, als man zunächst erwartet.

„Der Tiger“ ist für mich einer der besten Filme der letzten Jahre: präzise, intensiv, intelligent gebaut und mit einem Finale, das den gesamten Film aufwertet. Wer Kriegskino mag, das nicht nur laut ist, sondern auch klug, wird hier ein echtes Erlebnis bekommen. Ein Meisterwerk.
benny windolph
benny windolph

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5,0
Veröffentlicht am 16. Januar 2026
Sehr guter Film der nachdenklich macht. Absolut nicht verständlich wie schlecht der hier wegkommt. Die meisten haben den Film wahrscheinlich einfach nicht verstanden.
Bernd Salz
Bernd Salz

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5,0
Veröffentlicht am 14. Januar 2026
Ein sehr guter Film. Insbesondere das Finale. Er nimmt mit auf eine heroische Reise in den Krieg. Am Ende jedoch zeigt er, dass dies nur ein Wunschgedanke ist, der geweckt werden soll. Denn am Ende zeigt er deutlich, dass einen lediglich der Tod erwartet. Gefüllt mit Informationen zu Familie, Kindern, Paten, schönen Momenten, welche alle verloren sind durch den Krieg. Rambo u.ä. ist halt einfach nur Unsinn. Perfekt.
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