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Monsieur Buntspecht
3 Kritiken
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2,0
Veröffentlicht am 14. März 2024
Ein Film, der sehr stark beginnt und es schafft Spannung aufzubauen und bis zum Ende aufrecht zu erhalten. Das Ende enttäuscht mich maßlos, da die Amoralität siegt, bei Beacon und Penn. Für mich ein schwacher Eastwood-Film.
Sehr nah am Meisterwerk unterhält der Film auf düstere Weise und auf höchstem Niveau. Leider hat er eine Handlungslinie zuviel (die Eheprobleme des Polizisten) und diese Zeit geht verloren. Hier hätte das Leid des Missbrauchsopfers und die damit verbundene Straftat in seinem späteren Leben besser gepasst - und den Film zum Meisterwerk gemacht. Trotzdem: Superklasse!
Anfangs interessante Krimi-Story mit großer Starbesetzung. Tim Robbins schoss mit seiner überzeugenden Darstellung den Vogel ab. Die undurchschaubare Handlung brachte mich oft auf die fälsche Fährte. Der Schluss konnte mit einem (mäßigen) Knalleffekt überraschen, aber nicht richtig überzeugen. Die Auflösung war für meinen Geschmack viel zu konstruiert und irgendwie auch enttäuschend. Ich hatte eigentlich bei dem super Auftakt mehr erwartet (z.B. machte Tim Robbins in der Mitte des Films so zauberhafte Anspielungen: „Der Junge, die Wölfe, Dave ist tot!“). Schade, diese fabelhafte Möglichkeit wurde völlig außer Acht gelassen. Der Film hätte mit so einem Ende mehr Applaus verdient. So bleiben jedoch nur großartige Schauspieler in einer eher mittelmäßigen Story.
Ein Film, der eine schwere Frage aufwirft: ist Clint Eastwood ein besserer Schauspieler oder Regisseur? Sagen wir es so: er ist in beidem eine Klasse für sich. Wenn er, wie bei „Mystic River“, nur auf dem Regiestuhl Platz nimmt, kann man sich darauf gefasst machen, eine solide, spannende, dramatische und vor allem ruhige Geschichte erzählt zu bekommen, die sich voll und ganz auf ihre Figuren verlässt – und genau so ist auch dieser Film.Inhaltlich setzt sich der Film ein minimales bisschen zwischen die Genres – er kombiniert Drama, Thriller und Krimielemente, aber ohne sich irgendwie in eine Richtung zu verzetteln. Größte Aufmerksamkeit gilt jedoch neben der soliden Regie dem gigantische Staraufgebot, das sich vor der Kamera versammelt und von denen einer besser ist als der andere: Sean Penn und Tim Robbins (beide für diesen Film zurecht mit dem Oscar ausgezeichnet), Kevin Bacon mal in einer sympathischen Cop-Rolle, Lawrence Fishburne (alias Morpheus), Marcia Gay Harden und Laura Linney.Nachteil: es gibt unzählige Szenen, in denen kaum was passiert und nur endlos geredet wird. Das hätte man sicher etwas straffen können. Außerdem das seltsame Ende (verrat ich hier natürlich nicht). Dafür fährt Eastwood in der letzten halben Stunde den Spannungsregler in den roten Bereich, lässt ihn dort und serviert eine erschreckend simple und verblüffende Auflösung, auf die man selber wirklich kaum kommen konnte.Fazit: Actionfreies Drama, das von einer Horde Schauspielgiganten getragen wird und dem man auch die ein oder andere Länge locker verzeiht.
An den schauspielerischen Leistungen liegt es nicht, dass der Funke nicht so recht zünden will. Tim Robbins, Kevin Bacon und allen voran Sean Penn überzeugen in einer dramaturgisch durchschnittlichen und leider auch sehr durchsichtigen Story ohne besondere Twists und Aha-Erlebnisse. Atmosphärisch ist das alles gut verpackt und wirkt authentisch. Sehenswert, für mich aber kein Meisterwerk!
"Mystic River" ist ein sehr betrügender Film von Clint Eastwood, der sich um den Mord an Sean Penns Tochter dreht für den Tim Robbins beschuldigt wird. man kann durch die grandiosen Darsteller das Leid der Figuren nachvollziehen und ist wirklich gefesselt. Zudem weiß man Zuschauer selbst nie, wer den nun die Wahrheit erzählt und was noch eine Lüge ist. "Mystiv River" sollte man sich unbedingt mal anschauen.
Schon ein Meisterwerk. Wahnsinnige Atmosphäre, unglaubliche Schauspieler und ein heftiger Spannungsbogen machen aus diesem Streifen etwas ganz besonderes
"Mystic River" ist ein richtig geiler film das mal vorweg und eigentlich perfekt von anfang bis ende. der film hat eine geile story und ist von anfang bis ende spannend! jetzt das negative an diesen film und das sind wirklich nur die letzten 5-10 minuten und ich will jetzt natürlich nicht zu viel verraten. ich finde diesen teil so nicht befriedigend wie er eben geendet ist. mir hat eine ganz wichtige kleinigkeit gefehlt, die ich gerne sagen würde aber dann braucht ihr den film ja nicht mehr anschauen... tut es aber bitte, weil der film ist ja sehr gut und ich bin gespannt ob ihr meiner meinung seid!