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    Ghost World
    Durchschnitts-Wertung
    3,7
    39 Wertungen - 7 Kritiken
    Verteilung von 7 Kritiken per note
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    7 User-Kritiken

    Fundamentalontologe
    Fundamentalontologe

    User folgen 2 Follower Lies die 29 Kritiken

    2,5
    Veröffentlicht am 12. März 2010
    Die Hauptfiguren des Films sind weder sympathisch, noch kann man sich mit ihnen identifizieren (bis auf einige wenige). Viel eher nervt ihr ständiges Gemecker und Herziehen über andere alsbald und die Exzentrizität von dem Madel mit den schwarzen Haaren und der Brille wirkt am Anfang noch souverän, aber entpuppt sich bald als schnöde Fassade, unter der sie genau wie alle anderen auch nur nach den wichtigen Dingen wie Liebe, Sex und Zärtlichkeit im Leben sucht. Ihre Ambitionen irgendetwas zu tun belaufen sich mitunter unter Null. Außer irgendwelchen sinnlosen Blödsinn treiben haben die beiden nicht wirklich viel im Sinn. Der Charakter der Scarlett Johannsson wird viel zu wenig skizziert. Eigentlich könnte sie eine große Männerheldin sein. Allerdings scheint es fast so, als ob ihre beste Freundin sie manchmal davon abhält. Johannssons Charakter ist auf alle Fälle zielstrebiger und lebenspraktisch organisierter. Der Charakter des Steve Buscemi wirkt überzeichnet und das er mit seiner erste Beziehung seit 4 Jahren Schluss macht ist auch unglaubwürdig. Für spleenige Teenies und solche die es werden wollen ist der Film zu empfehlen, allen anderen sei von diesem adoleszenten Schmarrn herzlichst abgeraten...
    Kino:
    Anonymer User
    3,5
    Veröffentlicht am 27. November 2016
    Formal ein Coming-of-Age Drama, das aber anstatt über Zukunftspläne zu meditieren, die (nur vermeintlich) nutzlos dahinstreichenden Tage selbst zum Ereignis macht. So wird ''Ghost World'' zu einem schrägen und witzigen Film, der vor allem dank seines grotesken Einschlags und der entdramatisierten Handlung heraussticht.
    Jimmy v
    Jimmy v

    User folgen 208 Follower Lies die 506 Kritiken

    4,5
    Veröffentlicht am 24. September 2013
    Jawohl, ein sehr guter Film, der in die Coming-of-Age-Richtung geht, ohne aber deren Firlefanzen aufzunehmen und so tatsächlich mehr in die Richtung Tragikomödie zu gehen. Der Film ist darin so gut fast die Höchstwertung zu erreichen: Tolle Schauspielleistungen, die vor allen Dingen mit einem fast konträren, aber für den Charakter des Seymour repräsentativen Stil, Soundtrack aufwarten kann. Der Film ist so gut! Was die Höchstwertung hieran verhindert? Anfangs schlägt der Ton des Films nicht unbedingt sogleich an, finde ich. Gerade die beiden Protagonistinnen sind für mich hier nicht sehr sympathisch, sondern müssen dies erst werden. Ebenfalls finde ich nicht, dass der Film großartig wider die "political correctness" agiert. Da gibt es die Sache mit dem Bild, die Bedienung im Kino, der Rollstuhl - ok, ok, ok, aber die Gags daran geraten eher harmlos bzw., noch interessanter: Sie werden von der sarksastischen, aber jungen (!) Enid rübergebracht, sodass man sie hier ohnehin nicht schnell ernst nimmt. Das kann man als eine Falle in zweifacher Hinsicht auslegen: Nämlich a) der Zuschauer fällt auf diese hinein oder b) die Schreiber mit ihren Charakteren. Ich tendiere einfach zu letzterem, denn leider ist mir diese Enid dann doch ein klitzekleines bisschen zu sehr das Ding, was man schon häufig erlebte, vor allen aber eine Figur die auch diese kleine Katharsis erleben muss, was leider etwas zweckmäßig wirkt. Schließlich kommt mit Scharlett Johanssons Charakter ein wenig zu kurz, dient sie so doch nur als Projektionsfläche für die Hauptprotagonistin (Seymour tut das zwar auch, doch Buscemi, in einer seiner besten Rollen, kann da, auch drehbuchbedingt, einfach ebenbürtig entgegenhalten und eigene Akzente setzen). Fazit: Trotz dieser kleinen Mängel überwiegen die Stärken massiv! "Ghost World" ist ein herausragender Vertreter von Coming-of-Age und Tragikomödie gleichermaßen.
    Make it shine
    Make it shine

    User folgen 17 Follower Lies die 97 Kritiken

    4,0
    Veröffentlicht am 25. Oktober 2010
    Ghost World ist einer dieser Filme, auf die ich erst durch Zufall und ein paar Listen gestossen bin. Interessanterweise spielt hier auch Scarlett Johansson mit, die nur zwei Jahre später durch Lost in Translation weltberühmt wird. Außerdem findet man in diesem Film die damalige Newcomerin Thora Birch (bekannt aus American Beauty) und Steve Buscemi, der sich langsam zu meinen Lieblingsschauspielern mausert. Die beiden letztgenannten spielen auch die größte Rolle. Hier ist auch schon ein Krtikpunkt: Es geht hier eigentlich gar nicht um die Freundschaft von Enid und Rebecca. Ab der Hälfte des Filmes spielt Scarlett Johansson keine Rolle mehr, der Film fokusiert hier dann Enid und Rebecca. Thora Birch spielt eine fast schon herausragende Rolle. Ihre Rolle nimmt man ihr sofort ab, die leichte Wandlung im Film auch. Auch Steve Buscemi spielt ein sehr gute Rolle. Musik kommt nur vor, wenn einer der Charaktere auch Musik einschaltet. Das Drehbuch ist wirklich sehr originell. Der Film zeigt einem sehr deutlich die Probleme, die entstehen, wenn man die High School verlässt (ähnlich dem Gymnasium). Das Ende ist übrigens sehr sehenswert. 8 von 10 Punkte für die kleine Independent-Perle, die ich jedem empfehlen kann, der auf Coming-Of-Age-Filme steht. Man sollte aber NICHT eine große Gagdichte erwarten. 8 von 10 Punkte
    Zerbroeselus
    Zerbroeselus

    User folgen 3 Follower Lies die 45 Kritiken

    4,0
    Veröffentlicht am 5. September 2015
    Also ich mag den Film.Abgedrehte Geschichte um 2 junge Mädchen die ihren Weg suchen nach der Highschool.Allerdings fängt er elend zäh an bis sich die Geschichte entwickelt .Die Geschichte konzentriert sich auf die Beziehung der zwei Freundinnen Enid Coleslaw ( Daniel Clowes) und Rebecca, die an ihrer High School Außenseiterinnen sind. Der Film beinhaltet die Geschichte von Enids wachsender Beziehung zu dem Außenseiter Seymour. Sie erkennt, dass sich die Welt und die Menschen um Enid auch ohne sie weiterbewegen und sie sich von ihrer alten Welt trennen muss, um einen Neuanfang zu starten.Naja gut ich gebe zu es hat mir sehr gefallen wie Thora Birch in ihrer Rolle als Enid ihre Bluse ausfüllte aber ich denke das was im Film auch nicht ganz unbeabsichtigt.
    starvinmarvin
    starvinmarvin

    User folgen 2 Follower Lies die 41 Kritiken

    4,0
    Veröffentlicht am 12. März 2010
    In mancher Hinsicht kann ich mich meinem Vorgänger anschließen, da ich auch meine Probleme hatte mich mit dem zugegeben anfangs anstrengen pupertären Lästerverhalten der beiden Protagonistinnen anzufreunden. Aber nach einer gewissen Zeit bekommt der Film viel Tiefe und die Figur Enid wird zunehmend symphatischer. Auch der restliche Cast spielt durchaus überzeugend, allen voran Steve Buscemi. Hinzu kommt, dass die Story um das coole Außenseitermädchen und den Plattennerd einfach rührend ist. Der wirklich kongeniale Soundtrack hat mich dann vollends überzeugt, hab mir gleich n Skip James- Album gezogen=) Von mir gibts ne klare Empfehlung!!
    Kino:
    Anonymer User
    4,5
    Veröffentlicht am 19. April 2010
    Eine kleine Hymne auf das Anderssein in dieser Gesellschaft und ein erster Schritt zur Selbstfindung. Gemach - auch wenn sich das jetzt so liest, als wäre hier ein Selbsthilferatgeber verfilmt worden, das Gegenteil ist der Fall. Einfach ein feiner Film über das Erwachsenwerden und die einhergehende Erkenntnis, daß auch dieses Stadium vorübergeht. Steve Buscemi als manischer Sammler und Thora Birch als altkluges Küken, daß sich freischwimmt sind schon eine Traumbesetzung. Scarlett Johansson als beste Freundin fällt da weniger ins Gewicht - ihr Charakter gerät im Verlauf der Handlung immer weiter ins Hintertreffen... auch das kann man bei Freundschaften erleben, wenn sich der Fokus ändert. Zum guten Schluß besteigt man den Bus, der einen in die große Welt entführt - oder vielleicht doch ganz wo anderes hin? Eine funkelnde rauhe Perle - ein echter Glücksgriff des Indiekinos. Zu Schade dass Regisseur Zweigoff und der Lieferant der Vorlage (einer Graphic Novel) Daniel Clowes später bei "Art School Confidential" leider nur mittelmäßige Banalitäten ins Bild setzten.... hier erreichen sie beinah den Olymp! Auch eine Art von "Ghost World" ;-)
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