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Thomas 702
20 Kritiken
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3,5
Veröffentlicht am 22. März 2026
John Rambo ist der beste Teil der Rambo Filmreihe. Er zeigt schonungslos wie Krieg wirklich ist. Auch die Naivität der Missionare wird schonungslos dargestellt. Dass in einem Land, dass Kriegsgebiet ist, unbewaffnete Zivilisten und Missionare keine Chance haben und einfach entweder vergewaltigt oder gleich abgeschlachtet werden. Es zeigt aber auch dass Rambo die Missionare nicht gleich zur Umkehr zwingt, sondern sie sogar noch dorthin fährt und anlanden lässt,das ist auch ein Fehler von Rambo. Er war vorher nicht bereit zu ein wenig Überredungskunst, obwohl er es doch besser weiß, wie so etwas endet. Dass er sie später dann retten muss, hätte ihm gleich klar sein sollen. Der Rest von dem Film ist blutigstes Gemetzel. Rambo mäht mit dem stationären Maschinengewehr gleich Dutzende Gegner weg. Der Schluss ist dann auch noch einmal gut ausgewählt mit der Rückkehr. Mein Lieblingszitat aus dem Film ist von Rambo im englischen Original besser als die deutsche Übersetzung : Sarah: "You live so close to everything that’s going on, it doesn’t bother you at all?" Rambo: "It’s not my business.!!! Das klingt echt total cool, wie Rambo das so heraushaut.
John Rambo ist zurück und das so brutal wie noch nie zuvor. Der Film ist zwar inhaltlich seht schwach oder zeigt irgendwelche Gefühle aber es macht schon Spaß. Dei Action ist total brutal und blutig und hier werden Gegner in ihre Einzelteile zerlegt. Stallone guckt dabei immer total fies und ist ultracool. Es ist der zweitbeste Teil der Reihe und mit seiner kurzen Laufzeit zieht sich der Film kein bisschen und macht schon Spaß auch wenn man hier zeigt wie man Kinder killt. Stallone war hier der Regisseur und hat das Drehbuch geschrieben also weiß man was man bekommt und für Fans ist das halt perfekt.
Insgesamt ist es ein sehr guter Film der ultrabrutal und extrem blutig ist und das ist was ich mir erhofft habe.
Exzellenter Antikriegsfilm und bester Teil der Serie. Krasser wird's nicht. Sehr gut besetzt mit Julie Benz. Bester Dialog in einem Silvester Stallone-Film aller Zeiten zum Thema Krieg: Ein Muss für Fans! Vielleicht wäre John im Anschluss doch besser in den Ruhestand gegangen. Vielleicht.
Hätte ich nicht gedacht, dass nochmal ein Rambo Film so gut sein kann. Definitiv wieder ein muss, diesen Film zu schauen. Ich fühlte mich bestens unterhalten.
Ohne Zweifel der beste Rambo-Film, den es bisher gab! Anfangs war ich noch skeptisch, denn Sylvester Stallone ist sichtbar gealtert und ich befürchtete, dass ich ihm die Rolle als Vietnam-Veteran John Rambo nicht mehr abnehmen könnte. Doch das änderte sich schnell: Trotz einiger Jahre auf dem Buckel machte Sylvester Stallone eine Top-Figur! Wie in „Rambo 2“ spielte die Handlung hauptsächlich im Dschungel, was mich sehr an „Metal Gear Solid: Snake Eater“ erinnerte. Auch die Schleich-Infiltrier-Szene im Dorf führte mir wieder einmal mehr vor Augen, dass John Rambo die Vorlage für Solid Snake ist.
Die zahlreichen Action-Szenen dürfen sich mit Fug und Recht auch so nennen: super Umsetzung, aber auch super brutal. „John Rambo“ braucht den Vergleich zu „Starship Troopers“ oder „Kill Bill“ hinsichtlich Blut und umherfliegender Leichenteile wirklich nicht zu scheuen. Die MG-Szene am Schluss war besonders in der ungeschnittenen US-Version sehr heftig. Und Rambos Tek-Bogen durfte natürlich auch nicht fehlen. Also, nichts für zartbesaitete Zuschauer, aber Action-Fans wird es freuen. Komponist Jerry Goldsmith ist zwar schon lange tot, aber sein unübertroffenes „Rambo“-Theme wird ewig weiterleben. Hervorragende Fortsetzung. Wenn so die „Metal Gear Solid“-Realverfilmung wird, dann Halleluja!
'Rambo' - dieser Name steht für eine der absoluten Kino-Kultfiguren der '80er Jahre. Jeder kennt ihn, sogar wenn man keinen der bisher drei Filme gesehen hat. Keine Frage: Sylvester Stallone kann stolz auf sich sein, schliesslich kann nicht jeder Schauspieler von sich behaupten, während seiner Karriere gleich zwei Kultfiguren verkörpert zu haben. Denn nebst Rambo gibt's da noch Rocky. Und nachdem Stallone mit Rocky Balboa überraschend erfolgreich seine Box-Kultfilmreihe beenden konnte, stand einer Wiederbelebung von John Rambo nichts mehr im Weg.
Was bei 'Rocky' funktioniert hat, musste aber nicht zwangsläufig auch bei 'Rambo' funktionieren. Doch siehe da: Auch hier gelingt die Rückkehr aus der Versenkung. Stallone, der hier nebst der Hauptrolle gleich noch die Regie übernahm, besinnt sich ganz bewusst auf die bisherige Erfolgsformel der Franchise und setzt voll und ganz auf spektakuläre und ultra-brutale und absolut schonungslose Gewalt.
Die Handlung ist (für dieses Genre) überdurchschnittlich ausgewogen und bietet einen soliden Rahmen. Aber der 4. Rambo-Teil ist natürlich ein echter Action-Kracher. Teilweise geht richtig die Post ab und was man hier aus Dolby Digital 5.1 (DVD) an Dynamik und Wumms herausgeholt hat, habe ich so bisher in nur ganz wenigen anderen Filmen erlebt. Die Kameraführung erzeugt ein intensives Mittendrin-Gefühl, ohne ständig zu sehr zu verwackeln wie bei anderen Filmen. Und Stallone brilliert (so gerade eben noch jung genug) als wortkarger aber dynamischer und kompromissloser Haudrauf. Insgesamt ein Action-Film wie aus dem Lehrbuch und für Fans dieses Genres ein absolutes Muß - aber auch für Freunde brillant produzierter Filme mit bombastischem Klang ein absoluter Tipp.
Und wieder ein Held aus der Vergangenheit: bald kommt „Indiana Jones“ zurück, Arnold kehrte in „Terminator 3“ wieder, Bruce Willis drehte eine vierte Runde als John McClane und Stallone selbst buddelte „Rocky“ wieder raus – und das beeindruckende ist das nahezu alle Neuauflagen dieser alten Actionikonen richtig gut ausfallen. Jetzt kehrt Rambo zurück – und hier fällt das Resultat zwiespältig aus. Mal ehrlich: Stallone erzählt hier nichts „weiter“: Rambo lebt in Rente in Thailand und es gibt ein paar Andeutungen über seine Familienverhältnisse – das wars dann aber auch schon soweit. Ansonsten wird einfach ein einfaches Szenario entworfen bei dem gute Menschen in die Bredouille geraten und Rambo mit ein paar anderen aufbricht um die armen Säue rauszupauken – das Drehbuch hätte auch mit jedem anderen Hauptdarsteller funktioniert, wäre im Grunde ein perfektes Skript für Steven Seagal oder Dolph Lundgren für die nächste Videothekenpremiere – aber natürlich ist es interessanter wenn der altbekannte Haudegen sich hier ins Getümmel stürzt. Und was für eines: Stallone, der hier auch gleich noch die Regie übernahm inszeniert eine Schlachtplatte die den Vergleich mit „Soldat James Ryan“ keinesfalls scheuen muß – hier wird geschlachtet, gemetztelt und gemeuchelt daß einem der Atem wegbleibt. Ob das eine realitätsnahe Darstellung des Krieges ist oder die pure Befriedigung der Blutlust des Zuschauers – man weiß es nicht und kann lange und sinnlos drüber streiten. Pflichtprogramm ist dieser Film ganz sicher nicht, aber wer mal wieder Lust auf Old School Action hat wird hier sehr zufrieden sein. Den Oberschocker liefert aber erst die Schlußszene – wie furchtbar war es am Ende des dritten „Herr der Ringe“ Filmes als man Aragon auf einmal mit gewaschenen Haaren sah? Nun, dann freut euch auf dieses Ende!
Fazit: Klar besitzt Stallone als Rambo mehr Seele als die meisten anderen Actionhelden – leider in einem seelenlosen, ultrabrutalen Schlachtfilm!