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    Was ist zwischen "Avatar" & "Avatar 2" passiert? Endlich gibt es neue Antworten!
    10.01.2023 um 10:15
    Daniel Fabian
    Daniel Fabian
    -Redakteur
    Fasziniert und berührt werden, aber auch ein stückweit über sich selbst erfahren – darin besteht für Daniel die Magie des Kinos.

    In den vielen Jahren zwischen „Aufbruch nach Pandora“ und „The Way Of Water“ ist viel passiert. Was genau, wird in „Avatar 2“ allerdings nur angeschnitten. Ab heute bekommen wir endlich neue Einblicke in eben jene Zeit.

    Walt Disney Company

    Avatar 2: The Way Of Water“ nimmt sich zu Beginn ein paar seiner 192 Minuten, um kurz zu umreißen, was sich in all den Jahren so auf Pandora getan hat. Immerhin sind auch 13 volle Jahre seit den Ereignissen in „Avatar - Aufbruch nach Pandora“ vergangen. Er schlägt die Brücke zu Teil 1 mit einer ganzen Reihe von Szenen, die stark an Jake Sullys (Sam Worthington) Ankunft auf Pandora erinnern und erklärt im Zuge dessen die wichtigsten neuen Story-Elemente. Wie ist es Jake mit seiner Na'vi-Liebe Neytiri (Zoe Saldana) ergangen? Warum gehört ein Menschenkind zu ihrer blauen Familie? Und was hat es denn nun mit der von Sigourney Weaver gespielten Teenagerin Kiri auf sich? All diese Fragen beantwortet James Cameron quasi im Schnelldurchlauf, bevor es ans Eingemachte geht.

    Dass in „The Way Of Water“ aber dennoch einiges offen gehalten wird, kommt nicht von ungefähr. All die Jahre bis ins Detail nachzuerzählen, hätte natürlich den Rahmen des auch so schon über drei Stunden langen Epos wohl endgültig gesprengt (oder weitere Zwischen-Sequels nötig gemacht). Außerdem kann es aber auch nicht schaden, das Publikum mit einem Mindestmaß an Ungewissheit zu entlassen, um die Spannung und Neugierde aufrecht zu erhalten – schließlich sollen die Leute ja auch noch für „Avatar 3“ (Kinostart: 18. Dezember 2024) in die Lichtspielhäuser strömen.

    Wer hingegen mehr darüber erfahren will, was sich zwischen dem großen Angriff auf den Baum der Seelen im ersten Film und der Rückkehr der „Himmelsmenschen“ nach Pandora im zweiten Film so auf dem Heimatmond der Na'vi abspielte, bekommt nun endlich (weitere) Antworten: Denn ab dem heutigen 10. Januar 2023 gibt es „Avatar: The High Ground“ endlich im Handel!

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    Der dreiteilige, zwischen den beiden Kinofilmen spielende Comic-Band, wurde bereits vor einigen Wochen mit „Vol. 1“ eröffnet, der bereits eine Frage beantwortete, die vielen nach dem Kinobesuch unter den Fingernägeln brannte: Wer ist eigentlich die Mutter von Spider? Jetzt folgen „Vol. 2“ und „Vol. 3“ – und damit weitere Einblicke in die im Kino im Eiltempo nacherzählte Zeit.

    Darum geht's in "Avatar: The High Ground"

    In „Avatar: The High Ground“ wurden Ideen von James Cameron übernommen, die keinen Platz in „Avatar“ und seinen seinen Sequels hatten. Inhaltlich beschränkt sich die Geschichte allerdings auf den Zeitraum zwischen den beiden bisherigen Filmen, sodass „The High Ground“ sowohl als Fortsetzung des ersten Films wie auch als Prequel des zweiten Films fungiert.

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    Nachdem wir in „Vol. 1“ bereits die Kinder von Jake und Neytiri kennenlernten – die im Film von Britain Dalton, Jamie Flatters und Trinity Bliss gespielten Lo'ak, Neyetam und Tuk sowie natürlich Kiri und Spider -, wird die neuerliche Konfrontation der Na'vi mit den Menschen in „Vol. 2“ und „Vol. 3“ immer greifbarer.

    Jake, der am Ende von „Aufbruch nach Pandora“ zu Toruk Makto wurde und nicht zuletzt auch aufgrund seiner Liebe zur Eingeborenen Neytiri längst ein Teil der Na'vi-Gemeinschaft ist, weiß jedoch, dass seine neue Familie im Kampf gegen die Invasoren von der Erde nur so stark ist wie ihr schwächstes Glied. Also beginnt er, die Na'vi – allen voran seine Nachkömmlinge – auf die unausweichliche Schlacht vorzubereiten.

    Wohin diese Ausbildung führt, sehen wir in „Avatar: The Way Of Water“ nur zu deutlich. Für den einstigen Marine Sully gibt es bekanntlich nichts Besseres als „eine gute, alte Sicherheitseinweisung“, wie er im ersten Film bereits klarstellt. Diesen militärischen Geist lässt er auch seine Schützlinge spüren, wie im ersten Akt von „Avatar 2“ deutlich wird. Während Neytiri ihre Familie als solche über alles liebt, erinnert Sullys Erziehung seiner Kinder eher an ein Regiment beim Heer – inklusive „Antreten!“ und „Wegtreten!“.

    Am Ende von „The Way Of Water“ beginnt der Familienvater, langsam einzusehen, was Familie nicht nur für die Na'vi, sondern auch für ihn selbst bedeutet. Er macht dahingehend eine Entwicklung durch, die neue Voraussetzungen für den bereits abgedrehten und mit Spannung erwarteten „Avatar 3“ schafft. Und wer weiß, vielleicht bekommen wir ja noch weitere Comics bzw. Graphic Novels serviert, die als Brücke zwischen kommenden Filmen dienen. Bleibt das Pandora-Franchise derart erfolgreich, wird es schließlich auch zu „Avatar 4“ (16. Dezember 2026) und „Avatar 5“ (20. Dezember 2028) kommen, die dann womöglich erneut Raum für weitere Geschichten abseits der Kinoleinwand bieten.

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