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    Dieser Tarantino-Star lehnte Rolle in "Der Herr der Ringe" ab: "Eine der schlechtesten Entscheidungen, die ich je getroffen habe"
    Michael Bendix
    Michael Bendix
    -Redakteur
    Liebt es, wenn Filme in Bewegung sind – und bekommt von (guten!) Action-Filmen deshalb niemals genug. „Speed“ hat seine Leidenschaft für Action-Kino einst entfacht, und durch Filme wie „Ambulance“ oder „RRR“ lebt sie weiter.

    Uma Thurman hatte gute Gründe, auf eine Rolle in Peter Jackson Fantasy-Epos zu verzichten. Trotzdem bedauert sie ihre Entscheidung – obwohl sie sogar von ihr profitierte...

    Als Peter Jackson seine „Herr der Ringe“-Trilogie plante, gab es sehr, sehr viele Rollen zu besetzen. Dementsprechend lang ist auch die Liste der Schauspieler*innen, von denen bekannt ist, dass sie dem Fantasy-Epos aus den unterschiedlichsten Gründen eine Abfuhr erteilten.

    Sean Connery lehnte das Angebot ab, den Zauberer Gandalf zu spielen, weil er mit der Geschichte nichts anfangen konnte. Nicolas Cage verzichtete auf die Rolle des Aragorn, weil er Zeit mit seiner Familie verbringen wollte. Liam Neeson hatte laut eigener Aussage keine Lust, mit Boromir eine weitere Figur zu spielen, die schon im ersten Teil einer groß angelegten Trilogie getötet wird – eine Anspielung auf seine „Star Wars“-Erfahrung.

    Und dann ist da noch Uma Thurman: Der „Pulp Fiction“-Star wurde für die Rolle der Éowyn angefragt, entschied sich aber dagegen. Obwohl sie gute Gründe dafür hatte und ihre Entscheidung so manche positive Konsequenz nach sich zog, bereut Thurman ihre Absage bis heute...

    Das war der Grund für Uma Thurmans "Herr der Ringe"-Absage

    In der Late Show mit Stephen Colbert eröffnete Thurman, dass sie die schließlich von Miranda Otto gespielte Rolle ablehnte, weil sie zu dieser Zeit gerade ihr erstes Kind bekommen hatte und sich „ans Haus gebunden“ fühlte. Das ist angesichts des Aufwands, die ein „Herr der Ringe“-Engagement für sie bedeutet hätte, noch massiv untertrieben: Da Jackson alle drei Mammutwerke nacheinander in seiner Heimat drehen wollte, hätten Thurman und ihre gerade erst geborene Tochter für mindestens drei Jahre nach Neuseeland ziehen müssen. Dass das für die Schauspielerin ein nur schwer überwindbares Hindernis dargestellt hat, ist ziemlich nachvollziehbar!

    Dennoch bedauert die 53-Jährige, dass sie nicht Teil der Fantasy-Reihe sein konnte, die insgesamt 3 Milliarden Dollar in die Kinokassen gespült hat und mit 17 Oscars ausgezeichnet wurde. So bezeichnete sie ihre Absage sogar als „eine der schlechtesten Entscheidungen, die je getroffen wurden.“

    Uma Thurmans Entscheidung machte den Weg frei für "Kill Bill"

    Doch abgesehen davon, dass Thurmans Tochter ihre ersten Jahre nicht in der neuseeländischen Einöde verbringen musste, hatte ihr Entschluss noch einen weiteren positiven Nebeneffekt: Denn nun war sie dazu in der Lage, die Braut in Quentin Tarantinos „Kill Bill“-Doppelschlag zu spielen – und damit ihre wohl ikonischste Rolle.

    Die Tochter von Thurman und ihrem damaligen Ehemann Ethan Hawke ist heute übrigens selbst auf dem Weg zum Hollywood-Star. Serien-Fans kennen Maya Hawke vor allem durch ihre Rolle der Robin Buckley in „Stranger Things“, doch sie war auch in Wes Andersons „Asteroid City“ und „Once Upon A Time... In Hollywood“ zu sehen – unter der Regie von „Kill Bill“-Schöpfer Tarantino!

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