In „Daredevil: Born Again“ ist Wilson Fisk (Vincent D’Onofrio) nun zum Bürgermeister von New York aufgestiegen. In seiner neuen Rolle sagt der Kingpin maskierten Verbrechensbekämpfer*innen den Kampf an, will sie verbieten. Auch Spider-Man (Tom Holland) wird in diesem Zusammenhang in Dialogen erwähnt. Einen Auftritt der Figur gibt es aber vorerst nicht – obwohl sein Alter Ego Peter Parker in „Spider-Man: No Way Home“ ja sogar mit „Daredevil“ Matt Murdock (Charlie Cox) interagierte. Marvels Übereinkunft mit Sony über die Rechte an der Figur verbietet es wohl, Spidey in einer Live-Action-Serie einzusetzen.
Daher hoffen Fans an anderer Stelle zu sehen, wie Spidey dem Kingpin Einhalt gebietet – im kommenden „Spider-Man 4: Brand New Day“. Passend dazu machten entsprechende Gerüchte die Runde, dass der Bösewicht in dem Film auftreten solle. Doch Schauspieler Vincent D’Onofrio verpasst diesen Gerüchten nun einen Dämpfer. Das heiß erwartete Duell zwischen Spider-Man und Kingpin, das bereits in einigen legendären Comics stattfand, scheint weder in einer Serie noch in einem Film möglich zu sein.
"Ich darf nur in Serien eingesetzt werden!"
Bei einem Auftritt im Podcast Happy Sad Confused ging es nämlich darum, ob Fisk auch in einem kommenden MCU-Film, insbesondere dem angesprochenen „Spider-Man 4“ oder auch „Avengers 5: Doomsday“ auftreten könne. Der Schauspieler zeigte sich selbst der Möglichkeit gegenüber zwar aufgeschlossen, enthüllte aber die komplizierte und vertrackte Rechtesituation:
„Das Einzige, was ich weiß, ist nichts Positives. Es ist für Marvel sehr schwierig, meine Figur zu verwenden. Es ist wirklich kompliziert wegen Eigentumsrechten und all dem. Im Moment kann ich nur in Serien eingesetzt werden, aber [...] nicht einmal in einem eigenständigen Fisk-Film oder Ähnlichem. Das alles ist durch Rechte und ähnliche Dinge blockiert.“
Spider-Man und Kingpin – in den Comics eng verbunden
Auch wenn der Kingpin heute vor allem als Widersacher von Daredevil bekannt ist, wurde er einst 1967 in dem heutigen Comic-Klassiker „The Amazing Spider-Man #50“ von Stan Lee und John Romita Sr. eingeführt. Hier ist es der erste Auftritt des Unterweltbosses, der Spider-Man dazu bringt, sein Superheldenkostüm wieder überzustreifen.
Disney und seine verbundenen Unternehmen
Auch in zahlreichen weiteren Abenteuern trafen die Figuren aufeinander. Im Animationsfilm „Spider-Man: Into The Spider-Verse“ ist Kingpin ebenfalls der zentrale Widersacher. Doch wir wissen aus der Geschichte, dass die Rechtelage bei animierten und Live-Action-Projekten anders liegt.
Obwohl das Duell zwischen Spider-Man und Kingpin aufgrund der gemeinsamen Geschichte der beiden Figuren von Fans besonders heiß erwartet wird, scheint es im MCU einfach nicht möglich zu sein, sie aufeinanderzutreffen zu lassen. Der eine darf wohl nicht in den Streamingserien auftreten, der andere nicht in Kinofilmen.
Mehr Kingpin gibt es garantiert in der 2. Staffel "Daredevil: Born Again"!
Es ist natürlich möglich, dass Marvel im Hintergrund bereits daran arbeitet, diese Rechteprobleme aus dem Weg zu räumen, um mit dem Kingpin einen der faszinierendsten und besten Marvel-Bösewichte in Zukunft doch auch ins Kino zu bringen. Aktuell solltet ihr aber nicht hoffen, den Fiesling auf der großen Leinwand zu sehen.
Garantiert mehr Kingpin gibt es dagegen auf Disney+. Erst einmal stehen noch zwei Episoden der ersten Staffel von „Daredevil: Born Again“ aus, in welcher die Figur eine zentrale Rolle einnimmt. Zudem ist längst bestätigt, dass Wilson Fisk auch in der kommenden zweiten Season der große Widersacher für den Titelhelden ist.
Wie es mit Marvel im Kino weitergeht, ist dagegen Teil der Berichterstattung im folgenden Artikel:
Da nickt selbst Tom Cruise anerkennend: Marvel-Star zeigt unglaublichen Stunt für kommenden MCU-Film "Thunderbolts*"