Gerade erste machte die Meldung die Runde, dass dem Projekt „Sgt. Rock“ nur wenige Monate vor dem geplanten Drehstart der Stecker gezogen wurde. Eigentlich sollte es für Regisseur Luca Guadignino („Challengers“) und seinen Star Colin Farrell im August losgehen. Geplant war für den dritten DC-Kinoblockbuster nach „Superman“ (Kinostart: 10. Juli 2025) und „Supergirl: Woman Of Tomorrow“ (Kinostart: 25. Juni 2026) ein Kinostart 2026. Die Hoffnung war wohl, dass das DCU dann mit drei Filmen pro Jahr so richtig anläuft. Doch daraus wird nichts. Das Projekt ist erst einmal tot.
Auch wenn es weiterhin eine Hintertür gibt, dass man angeblich 2026 noch mal über die Comic-Adaption nachdenken wolle, gehen viele Insider aktuell davon aus, dass ein möglicher neuer Anlauf dann nicht mehr viel mit der Original-Idee zu tun haben würde. So stehe etwa Luca Guadignino dann wahrscheinlich nicht mehr zur Verfügung.
Für 2026 steht mit „Clayface“ aber immerhin noch ein zweiter DC-Film neben „Supergirl“ im Startkalender. Jüngst wurde James Watkins („Speak No Evil“) als Regisseur vorgestellt. Der erste Horrorfilm des DCU soll am 10. September 2026 starten – und wird mit großer Spannung erwartet. Schließlich sehen wir hier nicht nur mit dem Batman-Bösewicht als Anti-Helden eine faszinierende Figur. Es hieß bislang auch, dass das Drehbuch von dem gefeierten Genre-Spezialisten Mike Flanagan, der mit Titeln wie „Spuk In Hill House“ und „Midnight Mass“ für Aufsehen sorgte, stammt. Genau hier beginnt nun jedoch das Problem...
Gibt es überhaupt ein Skript für "Clayface"?
Denn laut dem Hollywood-Insider Jeff Sneider hat Flanagan nicht wirklich ein Skript zu „Clayface“ geschrieben. Der Autor habe lediglich ein „solides Grundgerüst“ abgeliefert, aber es sei eben nicht mehr als ein „ziemlich früher Entwurf“. Dann habe sich Flanagan nämlich wieder verabschiedet, um sich lieber einem eigenen Projekt, nämlich einer „Carrie“-Serie für Amazon Prime Video, zu widmen. Stattdessen müsste sich nun wohl ein neuer Drehbuchautor oder eine -autorin an den Titel setzen, bevor „Clayface“ tatsächlich in Angriff genommen werden kann. Dies sei auch eine umfangreichere Arbeit. Das Skript müsse quasi von der ersten Seite an neu geschrieben werden.
Laut Sneider gibt dies DC-Studios-Mutterkonzern Warner zumindest einen Aufschub bei der Entscheidung über einen Drehbeginn und eine Budgetfreigabe. Bis das Skript zu „Clayface“ fertig ist, wird man wissen, wie „Superman“ an den Kinokassen abgeschnitten hat. Sollte der große Auftakt-Blockbuster um den Mann aus Stahl floppen, rechne er damit, dass auch bei „Clayface“ direkt der Stecker gezogen wird … und es mit dem DCU recht schnell wieder vorbei sein könnte.
Beim großen DC-Universum wird erst mal auf die Bremse getreten
Laut dem Insider lerne James Gunn gerade auf die harte Tour, dass es nicht so einfach sei, ein Universum wie das DCU zu starten. Denn während der DC-Boss nach seiner Berufung direkt große Ankündigungen machte und mehrere Titel in Angriff nehmen wollte, treten seine Vorgesetzten bei Warner nun auf die Bremse. Mit „Supergirl: Woman Of Tomorrow“ noch einen Titel in der Hinterhand zu wissen, um ein Jahr nach einem erfolgreichen „Superman“ den nächsten Kinostart zu haben, verstehe man bei dem Studio noch. Aber es ergebe keinen Sinn, noch mehr zu drehen und zu investieren, bevor man nicht wisse, dass das Publikum dieses neue Universum überhaupt sehen will.
Es heißt also abwarten, wie „Superman“ an den Kinokassen performt. Eine gute Nachricht ist immerhin, dass aktuell viele damit rechnen, dass die neue Version des legendären Helden sein Publikum finden wird. Dazu gehört übrigens auch Insider Jeff Sneider. Der macht jedes Jahr traditionell eine kleine Wette, mit welcher er die Einspielergebnisse aller großen Sommerfilme vorhersagt. Dabei tippt er darauf, dass „Superman“ mit weltweiten Einnahmen von 800 Millionen Dollar knapp den Marvel-Konkurrenten „The Fantastic Four: First Steps“ (750 Millionen Dollar) schlagen wird. Die größten Sommer-Hits werden laut Sneiders Prognose aber „Jurassic World: Die Wiedergeburt“ (sein Tipp: 900 Millionen Dollar) und „Lilo & Stitch“ (850 Millionen Dollar).
Nachfolgend haben wir noch eine lange Vorschau zu „Superman“ für euch: