Wahrlich nichts für Zartbesaitete ist der Horror-Schocker „Creep“, der 2005 im Kino lief. In der deutsch-britischen Produktion erlebt Franka Potente den Schrecken, in einem U-Bahnhof eingeschlossen zu sein – wo grausige Erlebnisse auf sie warten. In den 20 Jahren seit seinem kultigen Debüt „Creep“ hat uns Regisseur Christopher Smith so manchen Horror-Geheimtipp beschert, zum Beispiel „Severance“ (2006), in dem ein Betriebsausflug zur spaßig-brutalen Splatter-Sause mutiert. Nun kehrt er zu seinen eigenen Anfängen zurück – und dreht „Creep“ einfach noch mal.
Der Reboot trägt den Titel „The Creep“ und wird beim anstehenden Filmmarkt im Rahmen der Filmfestspiele in Cannes den internationalen Verleihern zum Kauf angeboten, wie Screendaily exklusiv zu berichten weiß. Gedreht wird ab Herbst 2025 in Großbritannien – und die Besetzung steht auch schon fest.
"The Creep": Neue Stars, alte Crew
Spielte Franka Potente damals eine Modelagentin, ist es nun eine derzeit noch namenlose, wenig erfolgreiche Künstlerin, gespielt von Jasmine Jobson („Bird“), die sich gezwungen sieht, zu ihrer Vergangenheit als Drogenkurierin zurückzukehren und die sich dem Schrecken in der Londoner U-Bahn stellen muss. Ebenfalls in die düsteren Tunnel verschlägt es Andy Nyman („Lockerbie: A Search for Truth“) und UK-Rapper Aitch, der passenderweise einen Rapper spielt.
Nicht nur Regisseur Christopher Smith kehrt für die Neuauflage zurück, er hat auch große Teile seiner damaligen Crew im Boot. So wird Danny Cohen erneut die Kamera führen, und John Frankish ist wieder für das Produktions-Design zuständig. Und auch die Original-Produzent*innen Julia Baines und Jason Newmark sind am Start.
Christopher Smith will "überraschen und schockieren"
Damit kann eigentlich nichts schiefgehen beim Reboot von „Creep“, den sich Smith schon seit langem wünscht: „Schon seit ich damals ‚Creep‘ beendet und mit der Welt geteilt habe, wollte ich immer zu dieser Story zurückkehren“, so der Filmemacher. Er habe immer das Gefühl gehabt, da gebe es noch „eine unerledigte Aufgabe“ – und zwar die, das Londoner Setting noch authentischer und das Geschehen noch gruseliger rüberzubringen!
So dürfte die Neuauflage nun auch tatsächlich etwas anders werden als das Original, denn so sehr er die Schlichtheit dessen liebe, was er damals mit seinem ersten Film mit Franka Potente und Sean Harris erreicht habe, wisse er, dass es da „einen erschreckenderen, weitaus entwickelteren Film“ in ihm gebe. Den wolle er nun realisieren, und zwar nicht nur als inzwischen erfahrener Filmemacher und Autor, sondern auch als jemand, der nun schon seit über 30 Jahren in London lebt.
„Mein Ziel ist es, einen Film zu machen, der nicht nur auf das Original aufbaut, sondern mit einem modernen Twist für das neue Gen-Z-Publikum auch überrascht und schockiert – auf intelligente Weise“, so Christopher Smith über seine Ambitionen. Wann wir „The Creep“ zu sehen bekommen, ist noch nicht bekannt, aber bei einem Dreh im Herbst 2025 ist eine Veröffentlichung 2026 wahrscheinlich.
"Creep": Horror in der U-Bahn
Im originalen „Creep“ schläft Kate (Franka Potente) nach einer ausgelassenen Party in der U-Bahn ein – als sie aufwacht, ist die Station bereits abgeschlossen. Während sie Hilfe sucht, stößt sie in einem U-Bahn-Waggon auf Guy (Jeremy Sheffield), der sie bedrängt. Doch als der aufdringliche Typ dann wie aus dem Nichts schreiend in das Dunkel des U-Bahn-Schachts gezerrt wird, muss Kate erkennen, dass hier, im Untergrund Londons, noch eine weitaus größere Gefahr lauert…
Ihr wollt noch mehr Horror? Dann schaut euch hier die ersten Bilder zur Stephen-King-Verfilmung „The Long Walk“ an:
"Zu erbarmungslos, um verfilmt zu werden": Erste Bilder zur Horror-Dystopie von Stephen King, die nach 45 (!) Jahren doch adaptiert wurde*Bei den Links zum Angebot von Amazon handelt es sich um sogenannte Affiliate-Links. Bei einem Kauf über diese Links erhalten wir eine Provision.