In unserer Kampagne „Deutsches Kino ist (doch) geil!“ stellen wir Monat für Monat heimische Filmproduktionen vor, die wir unseren Leserinnen und Lesern ganz besonders ans Herz legen. So wollen wir unter anderem aufzeigen, dass die hiesige Filmlandschaft weit mehr zu bieten hat, als ihr oftmals nachgesagt wird. Ihr wollt euch davon selbst überzeugen? Dann lest am besten weiter …
… denn in diesem Artikel präsentieren wir euch die besten deutschen Filme des Jahres, die beim Deutschen Filmpreis 2025 prämiert wurden. Und nicht ganz zufällig spielte dabei auch das eine oder andere Kino-Highlight eine Rolle, dem wir rund um seinen Kinostart besondere redaktionelle Aufmerksamkeit schenkten.
Großer Gewinner: "September 5"
Tim Fehlbaums packender Journalismus-Thriller „September 5“ wurde seiner Favoritenrolle vollends gerecht. Der Film um das Attentat bei den Olympischen Spielen in München 1972 war in zehn Kategorien nominiert – und wurde sage und schreibe neunmal ausgezeichnet. Unter anderem gab es für ihn Preise in den Kategorien Beste Regie, Bestes Drehbuch, Beste weibliche Nebenrolle und Beste Kamera. Zudem gab es die goldene Lola für den Besten Film.
Solltet ihr die packende Nacherzählung der „Geburtsstunde des Live-Terrorismus“ im Kino verpasst haben, könnt ihr sie übrigens in wenigen Tagen zuhause nachholen. Bevor der Film am 28. Mai auf DVD und Blu-ray* erscheint, erfolgt bereits am 15. Mai der Streaming-Start.
Die silberne Lola sowie der Preis für den besten Hauptdarsteller (Misagh Zare) gingen an das hochaktuelle und doch zeitlose, intensive Drama „Die Saat des heiligen Feigenbaums“, die „In Liebe, eure Hilde“-Macher dürfen sich über Bronze und die Auszeichnung für Liv Lisa Fries als beste Hauptdarstellerin freuen. Außerdem ausgezeichnet wurden:
- „Petra Kelly - Act Now!“ (Bester Dokumentarfilm)
- „Akiko, der fliegende Affe“ (Bester Kinderfilm)
- Godehard Giese (Beste männliche Nebenrolle, „Sad Jokes“)
- „Islands“ (Beste Filmmusik)
- „Cranko“ (Bestes Kostümbild)
- „Hagen - Im Tal der Nibelungen“ (Beste visuelle Effekte)
- „Die Schule der magischen Tiere“ (Besucherstärkster Film)
- An Dorthe Braker (Ehrenpreis)
Ihr wollt mehr über den besten deutschen Film des Jahres erfahren? Dann hört unbedingt mal in unseren Podcast rein, in dem wir Regisseur Tim Fehlbaum zu Gast hatten – oder lest in unser Interview mit Hauptdarstellerin Leonie Benesch:
"90 Prozent von dem, was man im TV vorgesetzt bekommt, ist Schrott": Das FILMSTARTS-Interview mit "September 5"-Star Leonie Benesch*Bei den Links zum Angebot von Amazon handelt es sich um sogenannte Affiliate-Links. Bei einem Kauf über diese Links erhalten wir eine Provision.