Zum ersten Mal 0% bei Rotten Tomatoes für Al Pacino: Neuer Horrorfilm wird gnadenlos von der Kritik verrissen
Pascal Reis
Pascal Reis
-Redakteur
Ob "Rosemaries Baby", "Halloween", "Cannibal Holocaust" oder "Scream": Pascal liebt das Horrorkino in seiner ganzen verstörenden Schönheit.

Al Pacino ist einer der größten Schauspieler aller Zeiten. Das schützt aber nicht davor, dass der Oscar-Gewinner auch mal in Gurken mitspielt. Wie zum Beispiel „The Ritual“, der bei Rotten Tomatoes mit der absoluten Tiefstwertung abgestraft wurde.

Al Pacino zählt nicht nur zu den größten und einflussreichsten Schauspielern aller Zeiten – er ist eine echte, beinahe unantastbare Hollywood-Legende. Mit Meisterwerken wie „Der Pate“, „Der Pate II“, „Hundstage“, „Serpico“, „Scarface“ oder „Heat“ hat sich der inzwischen 85-Jährige längst einen festen Platz im Pantheon der Filmgeschichte gesichert. Doch auch für jemanden wie Pacino gilt: Eine makellose Filmografie gibt es nicht – selbst Leinwandgrößen geraten hin und wieder in Projekte, über die man im Nachhinein lieber den Mantel des Schweigens hüllt.

Geht man nach dem englischsprachigen Kritiken-Aggregator Rotten Tomatoes, dann markiert Pacinos neuer Film nun sogar den absoluten Tiefpunkt seiner Karriere. Die Rede ist von „The Ritual, einem Exorzismus-Horror nach wahren Begebenheiten, in dem Al Pacino als Dämonenjäger Theophilus Riesinger zu sehen ist. An seiner Seite: „The Guest“-Star Dan Stevens, der einen jungen Pater verkörpert, der zunehmend an seinem Glauben zweifelt.

"The Ritual": 0% bei Rotten Tomatoes

Trotz der hochkarätigen Besetzung fällt das Urteil der Kritiker*innen verheerend aus: Bei Rotten Tomatoes liegt der Durchschnitt positiver Besprechungen für „The Ritual“ bei erschreckenden 0 (!) Prozent – ein absolutes Novum in Pacinos jahrzehntelanger Karriere. Bislang galt die Adam-Sandler-Komödie „Jack & Jill“ mit 3 Prozent als Schlusslicht, dicht gefolgt von den Thrillern „Hangman“ und „88 Minutes“, die jeweils auf magere 5 Prozent kommen.

Hierzulande wird „The Ritual“, inszeniert von David Midell, dem Regisseur von „The Killing Of Kenneth Chamberlain“, erwartungsgemäß nicht im Kino starten, sondern erscheint am 11. Juli direkt auf Blu-ray und DVD. Wer also selbst überprüfen möchte, ob der Film seinem katastrophalen Ruf gerecht wird – oder wer als Al-Pacino-Komplettist ohnehin keinen Titel auslässt –, muss sich nicht mehr lange gedulden, um in diesen offenbar sehr zweifelhaften „Genuss“ zu kommen.

Deutlich mehr verspricht hingegen Pacinos nächstes Projekt: „Dead Man’s Wire“. Der Film basiert auf der wahren Geschichte der Kiritsis-Geiselnahme und wird von „Good Will Hunting“-Regisseur Gus Van Sant inszeniert. Neben Al Pacino ist auch „Nosferatu“-Star Bill Skarsgård mit an Bord. Alles über den Fall und wer darüber hinaus noch an dem Projekt beteiligt ist, erfahrt ihr im nachfolgenden Artikel:

Geiselnahme-Thriller nach wahrer Begebenheit versammelt Star-Cast: Neben "Nosferatu"-Stars Bill Skarsgård ist nun auch Al Pacino mit dabei

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