Sicher: „La città proibita“ (zu Deutsch: „Die verbotene Stadt“) ist kein wirklich origineller, sondern ein ziemlich generisch klingender Titel für das neue Werk des römischen Regisseurs und lebenslangen Martial-Arts-Fans Gabriele Mainetti („Freaks Out“). Das Ganze hierzulande in „Kung Fu In Rome“ umzubenennen, ist allerdings eine arg plumpe, wenn auch in Sachen Marketing vielleicht durchaus sinnvolle Idee. Wird der Streifen von der Presse seiner Produktionsheimat Italien doch immer wieder als „Bruce Lee trifft auf ‚Ein Herz und eine Krone‘“ umschrieben.
Fans kerniger Action mit fliegenden Füßen und hauenden Handkanten sollten „Kung Fu In Rome“ jedenfalls nicht verpassen, wenn der Film am 11. September 2025 in den deutschen Kinos startet.
Wir haben das Spektakel bereits im Rahmen der im Mai in sieben deutschen Großstädten über die Leinwände gegangenen Fantasy Filmfest Nights 2025 sehen können, wo „Kung Fu In Rome“ seine hiesige Premiere vor begeistertem Publikum feierte. So können wir euch versichern, dass es sich wahrlich lohnt, ein Kinoticket zu lösen.
In seiner starke 4 von 5 möglichen Sternen vergebenden FILMSTARTS-Kritik schreibt unser Chefredakteur Christoph Petersen: „Von einem italienischen Regisseur ohne vorherige Martial-Arts-Erfahrung hätte man derart erstklassige Kung-Fu-Action wohl eher nicht erwartet. Aber die größte Leistung von Gabriele Mainetti liegt darin, dass ein Großteil des Story-Füllmaterials, das in anderen Filmen des Genres nur dazu da ist, um die Kampfszenen irgendwie zusammenzuhalten, in ‚Kung Fu In Rome‘ ebenfalls richtig gelungen ist.“
"Kung Fu In Rome": Das ist die Story
Als Mei (Yaxi Liu) erfährt, dass ihre Schwester Yun (Haijin Ye) in Rom wie vom Erdboden verschwunden ist, beschließt sie, sie zu suchen. Dafür lässt sie sich von Mädchenhändlern nach Europa verschleppen, weil das eben billiger ist, als auf ein für sie unerschwingliches Flugticket zu sparen. Kaum in der Ewigen Stadt angekommen, entwischt die Martial-Arts-Expertin den Verbrechern und fängt an, nach Yun zu fahnden.
Ohne ein Wort Italienisch zu sprechen, findet sie zunächst lediglich heraus, dass ihre Schwester offenbar mit einem wohlhabenden, älteren Mann durchgebrannt sei. So landet Mei im Restaurant von Marcello (Enrico Borello), der noch immer daran verzweifelt, dass sein Vater ihn und seine Mutter (Sabrina Ferilli) für eine chinesische Prostituierte sitzenließ.
Während Mei sich unbeirrt zu ihrer Schwester durchzuprügeln versucht, finden sie und Marcello im sommerlichen Rom auch ohne die Worte des/der anderen zu verstehen langsam zueinander. Allerdings lauert da noch ein tragisches Geheimnis, das ihnen beiden den Boden unter den Füßen wegzuziehen und ihre junge Liebe zu zerstören droht …
Wenn ihr „Kung Fu In Rome“ und andere wichtige Neustarts aller Genres – egal ob auf großer Leinwand, im Streaming oder fürs Heimkino – auf keinen Fall verpassen wollt, abonniert doch einfach unseren kostenlosen Newsletter, der jeden Donnerstag erscheint.
Aktuell ist ein anderer Film in den hiesigen Kinos gestartet, der Martial-Arts-Fans schon allein aufgrund des Hauptdarstellers aufhorchen lassen wird. Hier könnt ihr mehr über „The Prosecutor“ lesen und euch auch den Trailer anschauen:
Brettharte Crime-Action mit Martial-Arts-Superstar kommt doch ins Kino: Deutscher Trailer zu "The Prosecutor"