"Die eine Rolle, die ich wirklich wollte": Dieser Marvel-Megastar sprach vergeblich für "Titanic" vor
Dobrila Kontic
Dobrila Kontic
-Freie Autorin
Zu Dobrilas Lieblingsfilmen gehört Düster-Melancholisches ("Donnie Darko") bis Dystopisches ("Children Of Men"), aber schwarzhumorigen Komödien und Satiren kann sie auch viel abgewinnen.

1997 katapultierte „Titanic“ die Karriere von Leonardo DiCaprio in frühe Star-Höhen – andere Schauspieler hatten das Nachsehen. Darunter ein Marvel-Star, für den die Hauptrolle in dem Blockbuster eine Familienangelegenheit war…

Wer James Camerons bis heute bombastischen Blockbuster „Titanic“ (1997) kennt und schätzt, wird sich kein besseres Duo als Kate Winslet und Leonardo DiCaprio für die Hauptrollen in dieser Katastrophenfilm-Romanze vorstellen können. Doch diverse Schauspieler rissen sich damals darum, in diesem früh als Durchbruchsgarant gehandelten Film mitzuwirken.

So waren für die Verkörperung von Rose DeWitt Bukater unter anderem Claire Danes, Reese Witherspoon und Gwyneth Paltrow im Gespräch. Für die Rolle des charmanten Vagabunden Jack Dawson sprachen unter andere Oscar-Preisträger Matthew McConaughey und Ethan Hawke vor – letzter trauerte dieser Chance, wie berichtet, lange nach. Auch ein dritter Schauspiel-Star bedauert, die Rolle an Leonardo DiCaprio verloren zu haben – wenn auch aus anderen Gründen…

"Die Rolle, die ich wirklich, wirklich wollte – für meinen Vater"

Becircte Julia (Claire Danes) noch vor Romeo: Paul Rudd als Dave Paris Twentieth Century Fox
Becircte Julia (Claire Danes) noch vor Romeo: Paul Rudd als Dave Paris

Die Rede ist von Paul Rudd, der 2015 als Marvels „Ant-Man“ dann doch noch Blockbuster-Erfahrung sammeln durfte und auch sonst auf eine gelungene Schauspiel-Karriere zurückblicken kann: 1995 spielte Rudd im Kult-Klassiker „Clueless“ mit, war in den späteren Staffeln von „Friends“ als Phoebes Lover zu sehen und bei Komödien wie „Anchorman“ und „Jungfrau (40), männlich, sucht…“ mit von der Partie. Den Durchbruch von Leonardo DiCaprio erlebte er sogar hautnah mit, als er in Baz LuhrmannsRomeo & Julia“-Version Dave Paris, Julias geschmähten Verlobten, gab…

Trotz dieser Karriere-Highlights wäre Paul Rudd sehr gern Jack Dawson in „Titanic“ geworden und dies laut eigener Aussage nicht einmal wegen den offensichtlichsten Gründen. Wie das Far Out-Magazin berichtet, war es vor allem eine Familienangelegenheit: Rudds Vater war ein passioniertes Mitglied der „Titanic Historical Society“, die bis heute ein historisches Archiv zu dem großen Schiffsunglück führt und jährliche Conventions austrägt. „Das war die eine Rolle, die ich wirklich, wirklich wollte – für meinen Vater“, wird Rudd von Far Out zitiert.

Rudd trägt es mit Humor

Ein bisschen „Titanic“-Luft konnte Paul Rudd dann zumindest 2016 bei einem Auftritt in James Cordens „The Late Show“ schnuppern, als er und Diane Lane die Szene am Schiffsbug nachstellten. Auch ansonsten scheint Rudd diese Niederlage mit Humor zu tragen. So antwortete Rudd auf Cordens Versicherung, dass er großartig in der „Titanic“-Hauptrolle gewesen wäre, nur lapidar: „Ich denke, der Typ, der sie bekommen hat, war ziemlich gut.“ Hier ein Blick in den Clip:

Übrigens ist nicht einmal Leonardo DiCaprio, dessen Karriere durch „Titanic“ entscheidenden Auftrieb gewann, gänzlich ohne Bedauern über seine Wahl – weshalb, erfahrt ihr hier:

"Mein größtes Bedauern": Leonardo DiCaprio hatte die Qual der Wahl zwischen "Titanic" und einem absoluten Kult-Meisterwerk
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