Die „After“-Reihe mit „Bad Boy“ Hero Fiennes Tiffin und „Good Girl“ Josephine Langford überall auf der Welt, aber speziell in Deutschland erfolgreich. Es ist nicht allzu verwegen zu behaupten, dass diese Filme dazu beigetragen haben, dass Lovestorys nach Jahren der fast völligen Abwesenheit im Kino wieder gefragt sind.
Natürlich wurden daraufhin von findigen Autoren, Regisseuren und Studios sofort weitere Filme mit ähnlicher Konstellation und Ausrichtung ins Rennen geschickt. Einer davon ist „Perfect Addiction“, der allerdings nicht einfach nur eine Kopie ist, sondern durch die Hinzunahme eines Sport- bzw. Mixed-Martial-Arts-Elements einen eigenen Dreh gefunden hat. Zur Primetime wird der Titel erstmals im deutschen Free-TV gezeigt.
„Perfect Addiction“ läuft am heutigen 13. September 2025 um 20.15 Uhr auf VOX. Solltet ihr den Termin verpassen, könnt ihr den Film aktuell ohne Aufpreis im Rahmen eures Flatrate-Abos bei RTL+* streamen. Alternativ ist er als Blu-ray, DVD und kostenpflichtiges Video-on-Demand zu haben:
Große Nähe zu den "After"-Vorbildern
Als „After Passion“ 2019 seinen Siegeszug durch die Kinos antrat, war das für viele Experten eine faustdicke Überraschung. Diese Herrschaften wussten offenbar nicht, dass das Protagonist*innen-Pärchen bereits vor diesem ersten Film eine riesige weltweite Fanschar hinter sich hatte. Schließlich erfreuten sich die als Vorlage dienenden Romane der damals gerade einmal 24-jährigen Autorin Anna Todd bereits enormer Popularität – allerdings nicht in klassischer Buchform, sondern auf der Fan-Fiction-Website Wattpad, wo sie sagenhafte eine Milliarde Mal aufgerufen worden waren.
Auch Claudia Tan veröffentlichte einen Roman auf Wattpad – einen prickelnden Mix aus einer erotischen Dreiecksbeziehung und der Schilderung deftiger Mixed-Martial-Arts-Fights. Ihr „Perfect Addiction“ mutierte auf diese Weise ebenfalls schnell zu einem großen Hit bei den Leser*innen. Kein Wunder also, dass sich schon bald Produktionsfirmen und Filmemacher*innen bei ihr meldeten, die ihre Geschichte auf die Leinwand bringen wollten.
Den Zuschlag erhielt Castille Landon, die nach „After Love“ und „After Forever“ auch bei „Perfect Addiction“ die Regie übernahm. Und natürlich machte ihre Arbeit die Parallelen zur „After“-Reihe noch augenscheinlicher – vor allem visuell. Der Film wurde im Gegensatz zu seinen Vorbildern zwar in Polen und nicht in Bulgarien gedreht. Trotzdem sind sowohl die Atmosphäre als auch der Look doch sehr ähnlich. Denn große Teile der Stammcrew ihrer „After“-Werke standen auch hier wieder neben Landon hinter der Kamera.
Wie in unserer 2,5-Sterne-Kritik zum Film ausgeführt wird, hatten Landon und ihre Crew aber wohl leider kaum Interesse an der Kampfsport-Komponente der Geschichte. So lassen die Fight-Szenen selten eine durchdachte Choreografie erkennen und funktionieren offenbar lediglich als Erweiterung der Konflikte außerhalb des Rings. Schade. Aus den genannten Gründen dürfte der Film für Fans der „After“-Reihe aber trotzdem von verstärktem Interesse sein.
Falls ihr nach dem Anschauen Lust auf mehr aus dieser Welt haben solltet, könnt ihr zu den Büchern von Claudia Tan greifen, die es mittlerweile auch in deutscher Übersetzung gibt:
"Perfect Addiction": Das ist die Story
Sienna (Kiana Madeira) ist eine talentierte Mixed-Martial-Arts-Trainerin. Der regionale Champion Jax Deneris (Matthew Noszka) wird nicht nur von ihr gecoacht, er ist auch ihr Freund. Die junge Frau glaubt, dass ihr Leben kaum besser laufen könnte. Doch dann erwischt sie Jax mit ihrer jüngeren Schwester Beth (Bree Winslow) beim Sex in der gemeinsamen Wohnung.
Eine Welt bricht zusammen – auf einen Schlag hat sie ihre große Liebe sowie das letzte Stück Familie verloren. Sienna zieht umgehend aus und beschließt, sich an ihrem Ex zu rächen – und zwar auf eine Weise, die ihn besonders schmerzen wird: Sienna beginnt, den einzigen Kämpfer zu trainieren, der eine Chance gegen Jax hat: seinen Erzfeind Kayden Williams (Ross Butler)...
Eine andere Martial-Arts-Lovestory ist gerade in unseren Kinos angelaufen. Im folgenden Artikel erfahrt ihr mehr über „Kung Fu In Rome“ und könnt euch dabei auch den Trailer anschauen:
Vergesst den bescheuerten Filmtitel und genießt den deutschen Trailer zu einem der coolsten Martial-Arts-Actioner des Jahres!*Bei diesen Links handelt es sich um sogenannte Affiliate-Links. Bei einem Kauf über diese Links oder beim Abschluss eines Abos erhalten wir eine Provision. Auf den Preis hat das keinerlei Auswirkung.