Keiner seiner Fans hat geglaubt, dass es je passieren würde. Am 22. Juli 2025 geschah es dann aber doch: Ozzy Osbourne ist gestorben – nur zweieinhalb Wochen nach seinem Abschiedskonzert vor 40.000 Fans im Birminghamer Fußballstadion Villa Park, das parallel von bis zu sechs Millionen Menschen auf der ganzen Welt gestreamt wurde. Dass der Mann 76 Jahre alt wurde, grenzt an ein Wunder, wenn man bedenkt, was er sich und seinem Körper im Laufe seines Lebens in Bezug auf Alkohol und Drogen zugemutet hat.
Der frühere Sänger von Black Sabbath und jahrelange Reality-TV-Superstar („The Osbournes“) war ein Unikum. Seine Live-Shows mit Black Sabbath oder solo sind ebenso legendär wie sein oft verrückt anmutendes Verhalten jenseits der Bühne. Wenige Monate nach Osbournes Tod an einem Herzinfarkt infolge seiner Parkinson-Krankheit kommt nun dieser schon im Trailer berührende Film – inszeniert von der britischen TV-Produzentin Tania Alexander („Gogglebox“), die hier ihr Regiedebüt gibt.
„Ozzy: No Escape From Now“ startet am 7. Oktober 2025 weltweit und exklusiv beim Streaming-Service Paramount+.
Das ist "Ozzy: No Escape From Now"
Der Film entstand während der letzten Jahre von Ozzy Osbourne. In exklusiven Interviews sinniert der Brite über sein Leben, sein Werk, seine Krankheit und den Wunsch, noch ein letztes Mal an den Ort zurückzukehren, der immer das Zentrum seiner Welt war: die Bühne. Wie im oben eingebundenen Trailer zu sehen und zu hören ist, hat der „Mad Man“ trotz seiner gesundheitlichen Situation dabei nie seinen schrägen Sinn für Humor verloren.
Neben Osbourne selbst kommen auch seine Frau und jahrzehntelange Managerin Sharon Osbourne sowie ihre erwachsenen Kinder Jack, Kelly und Aimee ausführlich zu Wort. Zudem gibt es zahlreiche Interviews und Statements von Wegbegleitern, Kollegen und Bewunderern aus der Musikszene wie Tony Iommi (Black Sabbath), Duff McKagan (Guns N’ Roses), Billy Corgan (Smashing Pumpkins), Billy Idol, Robert Trujillo und James Hetfield (Metallica), Maynard James Keenan (Tool), Chad Smith (Red Hot Chili Peppers) und Tom Morello (Rage Against The Machine).
In einem offiziellen Statement sagt Sharon Osbourne dies zu der Dokumentation: „Dieser Film ist ein ehrlicher Bericht darüber, was Ozzy in den letzten Jahren widerfahren ist. Er zeigt, wie schwer es für ihn war und welchen Mut er bewiesen hat, während er mit einer Reihe schwerwiegender Gesundheitsprobleme, darunter Parkinson, zu kämpfen hatte. […] Wir haben mit einem Produktionsteam zusammengearbeitet, dem wir vertrauten, und ihm die Freiheit gegeben, seine Geschichte offen zu erzählen. Wir hoffen, dass diese Menschen inspirieren wird, die mit ähnlichen Problemen wie Ozzy konfrontiert sind.“
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Um eine andere Legende geht es im neuen Film von Richard Linklater namens „Nouvelle Vague“. Im folgenden Artikel könnt ihr mehr erfahren und euch auch den Trailer anschauen:
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