Nur einen Tag (!) nach der Premiere: Netflix verlängert neue Action-Serie des "John Wick"-Machers um eine weitere Staffel
Daniel Fabian
Daniel Fabian
-Senior-Redakteur
Berührt und fasziniert zu werden, aber auch etwas über sich selbst lernen – das bedeutete Kino schon immer für Daniel. Darum machte der einstige Sozialarbeiter am Ende seine Leidenschaft auch zum Beruf.

Nicht selten wird zumindest einige Wochen abgewartet, bevor Serien fortgesetzt oder eingestampft werden. Nicht so im Falle von „Splinter Cell: Deathwatch“. Gerade einmal einen Tag nach Start hat Netflix nun auch schon die Verlängerung verkündet.

In unserer schnelllebigen Zeit wird oft schon wenige Wochen nach Start über das Schicksal von TV- und Streaming-Formaten entschieden. Stimmen die Quoten, wird gerne mal im Eiltempo grünes Licht erteilt, um Nachschub auf den Weg zu bringen, solange das Publikum noch mehr davon will. Tritt der gewünschte Erfolg nicht ein, wird dafür umso schneller der Stecker gezogen. Während in manchen Fällen aber sogar noch vor der Premiere eine Verlängerung ausgesprochen wird, ließ man sich in einem aktuellen Fall aber zumindest einen Tag Zeit:

Seit dem 14. Oktober könnt ihr „Splinter Cell: Deathwatch“ exklusiv bei Netflix streamen. Am gestrigen 15. Oktober folgte nun auch schon die Bestätigung: Staffel 2 wird kommen!

Basierend auf der legendären Videospiel-Reihe aus dem Hause Ubisoft, gelang es „John Wick“-Autor Derek Kolstad also tatsächlich, der Marke mit seiner animierten Serie neues Leben einzuhauchen. So scheint es jedenfalls. Denn auch wenn es hierzulande sowie laut Flixpatrol auch im internationalen Vergleich (noch) nicht für einen der vorderen Ränge in den Netflix-Charts reicht, konnte sich die Animationsserie in den USA am Starttag bereits in den Top 10 platzieren. Offenbar scheinen die Zahlen aber zumindest überzeugend genug, dass die Verantwortlichen auch an eine zweite Staffel glauben. Ubisoft hat die frohe Botschaft selbst in den Sozialen Medien verkündet:

Das ist "Splinter Cell: Deathwatch"

Nachdem bereits eine Verfilmung von „Edge Of Tomorrow“-Macher Doug Liman und mit „Mad Max: Fury Road“-Star Tom Hardy geplant, anschließend jedoch verworfen und erst 2024 für tot erklärt wurde, wurde Derek Kolstad nun mit einem neuen Anlauf beauftragt – der gut anzukommen scheint. Und das ist auch kein Wunder. Schließlich bringt dieser mit Sam Fisher nicht nur das Gesicht der Reihe nach geschlagenen zwölf Jahren zurück, sondern in der deutschen Synchronfassung auch dessen Sprecher aus den Videospielen: Martin Keßler (auch bekannt als deutsche Stimme von Vin Diesel und Nicolas Cage). In der englischen Version wurde Originalsprecher Michael Ironside durch Liev Schreiber ersetzt.

In „Splinter Cell: Deathwatch“ ist Fisher mittlerweile zwar ein wenig in die Jahre gekommen. Doch als die junge Agentin Zinnia McKenna bei ihm auf der Matte steht, bleibt ihm dennoch nichts anderes übrig, als sich doch noch einmal ins Gefecht zu stürzen. Denn McKenna hat hochbrisante Daten bei sich, die sie nicht nur zur Zielscheibe einer weitreichenden Verschwörung machen – sondern auch die Welt, wie wir sie kennen, für immer verändern könnte…

Eine andere neue Netflix-Serie mischt hingegen nicht nur seit zwei Wochen in den Netflix-Charts ganz oben mit, sondern konnte auch Kult-Autor und -Regisseur Paul Schrader überzeugen:

"Unfassbar gut. Ich bin neidisch": Meisterregisseur feiert Netflix-Hit "Monster: Die Geschichte von Ed Gein" mit Charlie Hunnam
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