"Unfassbar gut. Ich bin neidisch": Meisterregisseur feiert Netflix-Hit "Monster: Die Geschichte von Ed Gein" mit Charlie Hunnam
Daniel Fabian
Daniel Fabian
-Senior-Redakteur
Horror ist in seiner DNA verankert – ob irre wie „Braindead“ und „Eraserhead“ oder packend wie „Halloween“ und „High Tension“. Hauptsache ungekürzt!

Mit „Monster“ ging eine der populärsten Netflix-Serien der vergangenen Jahre kürzlich in die dritte Runde. Und die Staffel um den von „Sons Of Anarchy“-Star Charlie Hunnam gespielten Ed Gein begeistert auch einen absoluten Meister aus Hollywood.

„Glee“, „Nip/Tuck“, „American Horror Story“: Ja, Ryan Murphy avancierte in den vergangenen Jahrzehnten zu einem der ultimativen Hit-Garanten der modernen Fernsehlandschaft. Einige seiner größten Erfolge feierte er in Zusammenarbeit mit Netflix – darunter auch seine auf wahren Begebenheiten basierende Anthologie-Serie „Monster“.

Die erste Staffel „Dahmer - Monster: Die Geschichte von Jeffrey Dahmer“ (2022) belegt mit 115,6 Millionen Views innerhalb der ersten 91 Tage nach Start immer noch Platz 4 der erfolgreichsten Netflix-Serien aller Zeiten. Mit „Die Geschichte von Lyle und Erik Menendez“ (2024) legte Murphy ebenfalls sehr erfolgreich nach – sodass eine weitere Staffel, in der es dann einmal mehr um einen neuen berühmten Mörder geht, nur noch Formsache war.

Am 3. Oktober startete „Monster: Die Geschichte von Ed Gein“ exklusiv bei Netflix – und damit wohl die Staffel mit dem bis dato prominentesten Protagonisten. Dass auch diese ein Erfolg sein würde, zeichnete sich dementsprechend ab und bestätigte sich längst, belegte sie nach kürzester Zeit doch bereits in 68 Ländern den ersten Platz der Serien-Charts auf Netflix. Doch nicht nur die Abonnentinnen und Abonnenten verhelfen der achtteiligen Nacherzählung mit „Sons Of Anarchy“-Star Charlie Hunnam in der Titelrolle zum Erfolg. Jetzt meldete sich auch ein Drehbuch- und Regiemeister zu Wort – kurz und prägnant sowie ziemlich begeistert.

Paul Schrader lobt "Monster: Die Geschichte von Ed Gein"

Paul Schrader lieferte unter anderem die Drehbücher zu den Martin-Scorsese-Klassikern „Taxi Driver“ und „Wie ein wilder Stier“ und verantwortete auch als Regisseur schon großes Kino – in der jüngeren Vergangenheit etwa in Form von „The Master Gardener“ oder „The Card Counter“. Parallel dazu macht der bis heute allerdings nie mit einem Oscar ausgezeichnete Filmemacher regelmäßig von sich reden, indem er sich mal positiv, mal negativ zu aktuell populären Filmen äußert. So nun auch im Falle des Netflix-Hits, in dem das sinistre Treiben von Ed Gein aufgegriffen wird.

„MONSTER: ED GEIN ist unfassbar gut. Ich bin neidisch“, so Paul Schrader jetzt in einem knackig-kurzen Statement auf Facebook – der damit wie so oft aber auch aneckt. In den Kommentaren unter dem Beitrag macht sich deshalb auch immer wieder Verwunderung breit. Einige Nutzer wollen bis dahin „nur Negatives“ darüber gehört haben, andere widersprechen gar entschieden – und bezeichnen die Staffel als „Sensationalismus“ mit Exploitation-Charakter.

Auf welcher Seite ihr steht, könnt ihr mit eurem Netflix-Abo selbst herausfinden. Gegen-den-Strom-Schwimmer Paul Schrader indes äußerte sich kürzlich auch schon kritisch zum möglicherweise besten Film des Jahres:

Meisterregisseur kritisiert "One Battle After Another": Ist der vielleicht beste Film des Jahres doch nicht so gut, wie alle sagen?

Und was Ed Gein angeht: Wusstet ihr eigentlich, dass der sogenannte „Plainfield Ghoul“ aus Wisconsin über die Jahrzehnte bereits seine Spuren in Hollywood hinterließ – und einige der ikonischsten Killer der Horrorfilm-Geschichte inspirierte? Wen von ihnen es ohne Gein wohl nicht gegeben hätte, haben wir euch bereits an anderer Stelle verraten:

Nicht nur "Monster: Die Geschichte von Ed Gein": Der Killer diente als Vorlage für 3 der berühmtesten Mörder der Filmgeschichte

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