Obwohl er mit „The Merciless“ und „Kingmaker“ bereits einige in seiner Heimat Südkorea erfolgreiche und auf internationalen Festivals beachtete Filme abgeliefert hatte, war es schließlich Netflix, das Byun Sung-hyun weltweite Aufmerksamkeit verschaffte. Mit seinem zwischen exzellent choreografierter, knallharter Action und bisweilen comichaft-absurdem Humor oszillierenden Auftragskillerinnen-Thriller „Kill Boksoon“ lieferte der Regisseur 2023 eine viel beachtete und allerorten kräftig gestreamte weibliche Antwort auf den US-Genre-Superhit „John Wick“ ab.
Da ergibt es durchaus Sinn, dass Byuns neues Werk wieder exklusiv beim Streaming-Riesen mit dem großen roten N im Logo erscheint. In Form von „Good News“ hat der Filmemacher sich einer realen Begebenheit aus dem Jahre 1970 angenommen. Damals hatten Mitglieder der japanischen Rote-Armee-Fraktion eine Boeing 727 der Japan Air Lines während eines Inlandflugs entführt und verlangt, dass diese nach Nordkorea umgeleitet würde. Dem Trailer nach zu urteilen, greift Byun Sung-hyun auch dieses Mal wieder auf jede Menge humoristische Einlagen zurück, um seinen Thriller-Plot anzureichern.
„Good News“ startet am 17. Oktober 2025 exklusiv beim Streaming-Service Netflix.
In den Hauptrollen sind einige auch hierzulande mittlerweile durchaus bekannte Stars des südkoreanischen als auch japanischen Kinos zu sehen. Bei ihnen handelt es sich unter anderem um Sul Kyung-gu aus dem Katastrophen-Actionhit „The Tower - Tödliches Inferno“, Hong Kyung („Lost In Starlight“), Ryoo Seung-bum („Moving“), Yamada Takayuki aus der bald zu Netflix kommenden Historien-Martial-Arts-Serie „Last Samurai Standing“ sowie Shiina Kippei aus dem Jared-Leto-Thriller „The Outsider“.
"Good News": Das ist die Story
1970: Kurz nach dem Abheben vom Tokioter Flughafen Haneda wird das Passagierflugzeug JL351 auf einem Inlandsflug nach Itazuke von Mitgliedern der japanischen Rote-Armee-Fraktion entführt. Die mit Gewehren und Schwertern bewaffneten Männer fordern zunächst, nach Havanna in Kuba geflogen zu werden. Als der Pilot ihnen klarmacht, dass der Treibstoff für einen solchen Trip nicht einmal ansatzweise ausreichen würde, wollen sie nach Pjöngjang in Nordkorea.
Da es zwischen Japan und dem kommunistisch regierten Land keine Flugverkehrsvereinbarungen gibt, ist auch dieser Plan der Hijacker mit einigen Schwierigkeiten verbunden. Im südkoreanischen Seoul alarmiert derweil Park Sang-hyeon (Ryoo Seung-bum), der Chef des nationalen Geheimdienstes, eine zwielichtige Gestalt, die nur unter dem geheimnisvollen Namen „Nobody“ (Sul Kyung-gu) bekannt ist.
Der zwielichtige Mann, von dem Park weiß, dass er in der Lage ist, alles zu organisieren, soll helfen, eine geheime Rettungsaktion durchzuziehen. Geheimdienst- und Militärteams aus Japan, Südkorea sowie den USA überlegen sich eine riskante Taktik: Sie wollen die Entführer glauben lassen, dass sie in Nordkorea ankommen, obwohl sie in Wirklichkeit in Südkorea landen, wo die Verbündeten planen, sie zu verhaften. Doch wie können sie den Piloten wissen lassen, dass er nach Seoul anstelle von Pjöngjang fliegen soll? Da kommt der ehrgeizige Luftwaffen-Leutnant Seo (Hong Kyung) ins Spiel…
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Hier haben wir noch einen zweiten, einige abweichende Szenenausschnitte bietenden Trailer für euch: