Die 3 besten Serien, die ihr dieses Wochenende auf Netflix schauen müsst – 31. Oktober bis 2. November 2025
Markus Trutt
Markus Trutt
-Redakteur
Vom Spurenverwischen mit Dexter bis zu Weltraum-Abenteuern mit Picard. Markus hat ein Herz für Serien aller Art – und schüttet es gern in Artikeln aus.

Damit ihr euch im Streaming-Dschungel besser zurechtfindet, möchten wir euch fortan regelmäßig Film- und Serien-Highlights bei Netflix empfehlen, die besonders gefeiert und/oder uns besonders am Herzen liegen.

Die großen Streamingdienste werden mittlerweile jeden Tag mit Neuheiten geflutet. Dabei verdrängt der Nachschub zwangsläufig Film- und Serienstoff aus der Aufmerksamkeit, der sich schon länger auf den Plattformen tummelt. Das wollen wir zum Anlass nehmen, um nach Schätzen zu fischen, die jeder und jede einmal gesehen haben sollte.

Und ein Wochenende wie das bevorstehende bietet sich natürlich ideal an, um mal in ein paar Titel reinzuschauen, die euch bislang womöglich verborgen waren oder die mittlerweile einfach nicht mehr groß beworben werden. Bei den folgenden Tipps aus dem Netflix-Portfolio sind wir übrigens bei Weitem nicht allein mit unserer Begeisterung, haben allesamt doch auch einen Top-Score auf der Kritiken-Sammelseite Rotten Tomatoes.

"Midnight Mass" (2021)

Mit „Spuk in Hill House“ hat „Life Of Chuck“-Macher Mike Flanagan ein echtes Serien-Meisterwerk geschaffen (das für den Autor dieser Zeilen zu seinen absoluten Lieblingsserien zählt). Doch die drei Jahre später erschienene Horror-Miniserie „Midnight Mass“ (87 Prozent positive Kritiken auf Rotten Tomatoes) steht der an die Nieren gehenden Geistergeschichte in kaum etwas nach.

In sieben Folgen entführt uns Flanagan hier in eine abgeschiedene kleine Inselgemeinschaft, in die Hauptfigur Riley Flynn (Zach Gilford) nach einer vierjährigen Gefängnisstrafe eines Tages zurückkehrt. Zur selben Zeit begrüßt das Städtchen den neuen Priester Paul Hill (Hamish Linklater), der ein finsteres Geheimnis hütet...

Mehr sollte man über das düstere und wendungsreiche Atmosphäre-Monster gar nicht wissen, in dem Flanagan einmal mehr emotionales Charakterdrama mit schaurigem Gänsehaut-Grusel meisterlich verwebt – und dem Ganzen dann noch eine clevere Reflektion über Religion(shörigkeit) beimengt.

"The End Of The F***ing World" (2017-2019)

Erst in diesem Jahr hatte der unter anderem auch aus „Star Wars: Andor“ bekannte Alex Lawther einen tragenden Part in der Sci-Fi-Horrorserie „Alien: Earth“. Seine erste Serien-Hauptrolle bekleidete er aber schon acht Jahre zuvor im Netflix-Kleinod „The End Of The F***ing World“ (94 Prozent positive Kritiken auf Rotten Tomatoes).

In den 16 rund 20-minütigen Folgen der Comic-Adaption spielt Lawther den 17-jährigen James, der drauf und dran, ein Psychopath zu werden. Davon ist der Teenager zumindest selbst fest überzeugt. Tatsächlich wächst in ihm der Drang, nach ein paar Tieren auch mal einen Menschen zu töten. Ein geeignetes Opfer scheint er in seiner ähnlich kaputten neuen Mitschülerin Alyssa (Jessica Barden) gefunden zu haben. Als die ihn aber dazu überredet, mit ihr Reißaus zu nehmen, entspinnt sich beim folgenden schrägen Road Trip eine ebenso sonderbare wie innige Beziehung – in die der nachfolgende Trailer einen Einblick liefert:

„The End Of The F***ing World“ ist eine turbulente und schonungslose Achterbahnfahrt der Gefühle voller britisch-schwarzem Humor, mal süß und urkomisch, mal brutal und verstörend, dabei aber immer herzerwärmend. Getragen wird dieser eigenwillige Stimmungsmix von der verspielt-lockeren Inszenierung und dem perfekt harmonierenden Hauptdarsteller-Duo.

"Dirk Gentlys holistische Detektei" (2016-2017)

Und apropos super Hauptdarsteller-Duo: Auch „Dirk Gentlys holistische Detektei” (85 Prozent positive Kritiken auf Rotten Tomatoes), das neun Jahre nach dem Start heute (zu Unrecht!) etwas in Vergessenheit geraten zu sein scheint, lebt von der Chemie der beiden Stars an der Cast-Spitze, namentlich der herrlich verschroben aufspielende Samuel Barnett („Penny Dreadful“) und „Herr der Ringe“-Hobbit Elijah Wood.

Als exzentrischer Detektiv, der sich mit besonders kuriosen Fällen befasst, und sein unfreiwilliger neuer Partner liefern sich die beiden einen wunderbaren Schlagabtausch nach dem anderen. Mindestens genauso viel Spaß bereitet aber die Welt der Serie an sich, die vollgestopft ist mit verrückten Ideen. Und das ist auch nicht weiter verwunderlich, basiert das Ganze doch auf einem Werk von „Per Anhalter durch die Galaxis“-Autor Douglas Adams.

Dessen ganz eigener durchgeknallter Humor blitzt hier in jeder Szene durch und dient als Bindeglied im wilden Genremix aus Krimi-Komödie, Mystery-Thriller und Science Fantasy. Falls ihre euch darunter jetzt nicht so viel vorstellen könnt, schaut am besten einfach mal in den Trailer rein:

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