Solch einen Film haben wir von Marvel- und "Jurassic World"-Star Scarlett Johansson noch nie gesehen: Trailer zu "Eleanor die Große"
Oliver Kube
Oliver Kube
-Freier Autor & Kritiker
Oliver Kubes bevorzugte Filmemacher*innen sind David Fincher, David Lynch, Martin Scorsese, Paul Thomas Anderson, Christopher Nolan, Stanley Kubrick, Quentin Tarantino, Joel Coen, Joachim Trier, Kathryn Bigelow sowie Steve McQueen.

Scarlett Johansson steht in der Regel vor der Kamera. Wie sich der Star dahinter macht, können wir hoffentlich bald auch hierzulande anhand von „Eleanor die Große“ sehen. Hier ist einstweilen schon mal der Trailer:

Bereits als Zwölfjährige äußerte Scarlett Johansson erstmals den Wunsch, später Regie zu führen. Inspiriert wurde dieser Gedanke durch Hollywood-Legende Robert Redford, den sie voller Faszination bei den Dreharbeiten zu einem ihrer ersten Filme – „Der Pferdeflüsterer“ – beobachtete. Nachdem sie vor der Kamera zum Superstar avanciert war, konnte die „Avengers“- und „Jurassic World: Die Wiedergeburt“-Heldin diesen Jugendtraum endlich wahrmachen.

Im September 2023 wurde bekannt, dass Johansson ihr Debüt als Filmemacherin mit dem von Drehbuchautorin Tory Kamen verfassten Charakterdrama „Eleanor The Great“ geben würde. Im Februar 2024 rollten bereits die Kameras in und um die Heimatstadt des Stars: New York City. Zwei Monate später waren die Aufnahmen im Kasten und die Neu-Regisseurin machte sich an die Nachbearbeitung. Am 20. Mai 2025 kam es zur Weltpremiere im Rahmen der Internationalen Filmfestspiele von Cannes.

Noch wurde nicht bekanntgegeben, wann wir „Eleanor die Große“ in Deutschland sehen können. Allerdings wird der Film bei uns wohl keinen regulären Leinwandstart erhalten. Denn Mitte Oktober prüfte die FSK den Titel und vergab ihr „Ab 12 Jahren“-Siegel lediglich für einen Heimkino-Release.

Eleanor die Große
Eleanor die Große
Starttermin 27. November 2025 | 1 Std. 38 Min.
Von Scarlett Johansson
Mit June Squibb, Erin Kellyman, Chiwetel Ejiofor

In der Titelrolle ist die für ihren Auftritt in „Nebraska“ oscarnominierte June Squibb zu sehen. Weitere wichtige Rollen bekleiden Erin Kellyman („The Falcon And The Winter Soldier“), Jessica Hecht („Friends“), Johanssons Marvel-Kollege Chiwetel Ejiofor („Doctor Strange“) und Rita Zohar aus „Der Mann, der Adolf Eichmann jagte“. Johansson selbst stand indes lediglich hinter der Kamera, nicht davor.

Wir haben „Eleanor die Große“ übrigens in Cannes bereits sehen können. Die offizielle FILMSTARTS-Kritik lest ihr HIER.

"Eleanor die Große": Das ist die Story

Seit 70 Jahren sind Eleanor (June Squibb) und Bessie (Rita Zohar) beste Freundinnen – die letzten elf davon teilen sie sich eine Wohnung in Florida. Als Bessie stirbt, zieht Eleanor zu ihrer Tochter nach Manhattan. Da ihre Mutter in New York niemanden kennt, schickt Lisa (Jessica Hecht) sie ins jüdische Gemeindezentrum, wo Eleanor vielleicht im Senior*innenchor mitsingen könnte.

Dort angekommen spaziert sie jedoch versehentlich in eine Selbsthilfegruppe für Holocaust-Überlebende hinein. Zunächst will sie schnell wieder raus, erzählt dem Kreis dann aber doch von ihren horrenden Erfahrungen unter der Nazi-Herrschaft und davon, wie ihr Bruder ermordet wurde. Allerdings hat Eleanor den Holocaust gar nicht erlebt – sie wurde in den USA geboren und konvertierte überhaupt erst 1953 zum jüdischen Glauben...

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Noch vor dem eingangs erwähnten „Der Pferdeflüsterer“ spielte die junge Scarlett Johansson ihre erste Filmrolle in einem mittlerweile nahezu vergessenen Film an der Seite von Bruce Willis und eines späteren „Der Herr der Ringe“-Helden. Mehr darüber erfahrt ihr im folgenden Artikel:

In diesem Bruce-Willis-Flop hatte Scarlett Johansson ihren ersten Auftritt – hättet ihr sie erkannt?

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