Als Turmspringer schaffte es Jason Statham einst sogar ins britische Nationalteam, er war Model und sogar Schwarzmarkthändler – bis er schließlich in den 90ern von Kult-Regisseur Guy Ritchie entdeckt wurde. Mit den Gangster-Komödien „Snatch - Schweine und Diamanten“ und „Bube Dame König grAS“ feierte der Engländer seinen großen Durchbruch, heute dürften ihn die meisten aber wohl vor allem als kantigen Draufgänger kennen, der seinen Widersachern ebenso gnadenlose Backpfeifen wie Oneliner um die Ohren haut. Und seine Karriere als Action-Kultmime hat der „Expendables“- und „Fast & Furious“-Star zu einem nicht unwesentlichen Teil auch „The Transporter“ zu verdanken.
Der von Luc Besson produzierte Action-Thriller um einen Fluchtwagenfahrer, der eines Tages eine seiner goldenen Regeln bricht und schließlich mit den Konsequenzen dieser Entscheidung leben muss, holte im Fahrwasser von „The Fast And The Furious“ viele Fans testosterongeschwängerter High-Speed-Action ab – und zog schon bald die erste sowie wenig später auch noch eine zweite Fortsetzung nach sich. Doch dann war Schluss:
Der Plan, „Transporter 4“ mit Jason Statham zu machen, scheiterte an den Gehaltsvorstellungen des Stars – der stolze elf Millionen Dollar verlangte. Zu viel, fand man bei Produktionsstudio EuropaCorp – und machte schließlich ohne Statham weiter. Wie gut das funktionierte? Genau davon könnt ihr euch heute Abend überzeugen: Vox zeigt „The Transporter Refueled“ am 6. November ab 22.55 Uhr. In dem euch Ed Skrein statt Jason Statham erwartet. Wer dafür nicht länger wach bleiben will, auf Werbeunterbrechungen verzichten kann oder den Actioner lieber im Original genießt, kann unter anderem auf Streaming ausweichen:
Der Film von Regisseur („Brick Mansions“) und Cutter („Transporter 3“, „Taken 2“, „Lockout“) Camille Delamarre spielte bei Produktionskosten von 22 Millionen Dollar durchaus respektable 72 Millionen Dollar ein und war damit wirtschaftlich gesehen absolut im Soll. Während „The Transporter Refueled“ bei der Kritik durchfiel, ließen aber vor allem viele Fans der Statham-Teile kaum ein gutes Haar an dem Reboot – weswegen das Franchise seitdem auch als tot gilt.
Vielleicht aber ist mittlerweile genügend Zeit vergangen, um dem Neustart der Reihe eine weitere, fairere Chance zu geben? Von einem Totalausfall kann man am Ende schließlich auch nicht sprechen, gab es doch immerhin 2,5 von 5 möglichen Sternen in der FILMSTARTS-Kritik. Am besten, ihr macht euch einfach selbst ein Bild!
Mit Ed Skrein statt Jason Statham: Das erwartet euch in "The Transporter Refueled"
Nachdem es ursprünglich hieß, der mittlerweile auch für Filme wie „Deadpool“, „Rebel Moon“ oder „Jurassic World: Die Wiedergeburt“ bekannte Skrein hätte für den Film einst sogar „Game Of Thrones“ verlassen, klärte der gebürtige Londoner später auf, dass sein Ausscheiden aus dem Fantasy-Serienhit von HBO andere Gründe hatte. So oder so: Sowohl mit seinen physischen Voraussetzungen als auch mit seiner Aura hebt er sich durchaus von Stathams Version der Figur ab – während er mit satter Action und einem flotten Ofen unterm Hintern natürlich dennoch in die Fußstapfen von Stathams Interpretation tritt.
Auch der von Skrein gespielte Frank Martin verdingt sich als Fahrer in der Unterwelt, der nach drei simplen Regeln arbeitet – bis er eines Tages auf Anna (Loan Chabanol) trifft. Die geheimnisvolle Femme fatale zwingt ihn dazu, seine Vorgehensweise zu ändern. Und ehe sich Frank versieht, muss er nicht nur um seinen alten Herrn (Ray Stevenson) bangen, sondern auch eine Bande skrupelloser Menschenhändler in Schach halten…
Jason Statham ist aktuell übrigens ganz schön fleißig und arbeitet regelmäßig an neuen Projekten. Gerade erst wurde bekannt, dass er einmal mehr gemeinsame Sache mit Guy Ritchie macht:
Jason Statham und Kult-Regisseur für neuen Action-Thriller wiedervereint: Der Action-Star tritt in die Fußstapfen von Daniel Craig*Bei dem Link zum Angebot von Amazon handelt es sich um einen sogenannten Affiliate-Link. Bei einem Kauf über diesen Link erhalten wir eine Provision.