„H Is For Hawk“ ist ein Biopic über eine Frau, von der bisher sicher noch nicht allzu viele von euch gehört haben dürften: die englische Autorin, Universitätsdozentin und Naturforscherin Helen Macdonald. Trotzdem (oder gerade deshalb?) scheint der Film von „Die Misswahl - Der Beginn einer Revolution“-Regisseurin Philippa Lowthorpe nicht nur visuell, sondern auch inhaltlich sehr lohnenswert zu sein.
Infolge seiner vom Publikum gefeierten Weltpremiere im Rahmen des renommierten Telluride Film Festivals in Colorado und Aufführungen bei folgenden Events erschienen reihenweise Kritiken, die den Film euphorisch lobten. Speziell die zahlreichen Naturaufnahmen sowie die emotionalen Szenen zwischen Claire Foy (spielte die junge Queen Elizabeth II. in „The Crown“) und dem den Vater ihrer Figur spielenden Brendan Gleeson („Brügge sehen… und sterben?“) sorgten für Begeisterung.
Das Werk startet am 23. Januar 2026 landesweit in den britischen Kinos. Über einen wie auch immer gearteten deutschen Erscheinungstermin von „H Is For Hawk“ gibt es aktuell noch keine Informationen.
Neben Claire Foy und Brendan Gleeson stehen außerdem noch diese bekannten Namen auf der Besetzungsliste: Sam Spruell aus der kommenden „Game Of Thrones: A Knight of the Seven Kingdoms“-Serie, Josh Dylan („The End Of The F***ing World“), Denise Gough aus „Star Wars: Andor“, Lindsay Duncan („Alles eine Frage der Zeit“) und Arty Froushan („Daredevil: Born Again“).
Das Drehbuch der für „Room“ oscarnominierten Emma Donoghue basiert auf dem autobiografischen Roman „H wie Habicht“ von Helen Macdonald.
Darum geht's bei "H Is For Hawk"
Helen Macdonald (Claire Foy) arbeitet als Professorin an der Eliteuniversität von Cambridge. Sie führt ein erfülltes Leben, das von ihrer besten Freundin Christina (Denise Gough) und ihrem Bruder James (Josh Dylan) angereichert wird. Ein ganz besonders inniges Verhältnis hat sie allerdings zu ihrem Vater Alisdair (Brendan Gleeson). Als ihr Dad unerwartet stirbt, bricht Helens Welt schlagartig zusammen und sie zieht sich komplett von allen und allem zurück.
Um irgendwie wieder auf die Beine zu kommen, entscheidet sich Helen für eine Aufgabe: Sie will einen Habicht zähmen und trainieren – eines der notorisch eigenwilligsten Raubtiere der Natur. Als sie den Vogel nach Hause bringt und ihn Mabel nennt, wird die Arbeit mit dem Tier schnell zu weit mehr als einem Hobby. Es handelt sich dabei vielmehr um Helens radikalen Versuch, ihr inneres Chaos zu bewältigen, indem sie sich der Wildheit der Welt frontal stellt.
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Ebenfalls typisch britisch und doch ganz anders ist „Fackham Hall“. Im Rahmen des folgenden Artikels könnt ihr mehr über den starbesetzten Film erfahren und euch den Trailer anschauen:
"Downton Abbey" in schräg und verrückt?! Trailer zum großartig besetzten Historien-Spaß "Fackham Hall"*Bei dem Link zum Angebot von Amazon handelt es sich um einen sogenannten Affiliate-Link. Bei einem Kauf über diesen Link erhalten wir eine Provision. Auf den Preis hat das keinerlei Auswirkung.