„Hunting Season“ ist ein neuer Indie-Actioner mit dem zweifachen Oscar-Gewinner Mel Gibson („Braveheart“). Während der einstige Superstar nach seinen rassistischen, antisemitischen und misogynen Ausfällen lange Zeit eine Persona non grata in Hollywood war, fängt er – hoffentlich geläutert! – so langsam an, wieder Fuß zu fassen. Mit dem nicht sensationellen, aber doch recht unterhaltsamen „Flight Risk“ lieferte der in Australien aufgewachsene Amerikaner Anfang des Jahres seine erste Regiearbeit seit „Hacksaw Ridge“ von 2017 ab und schraubt aktuell an den Großprojekten „Lethal Weapon 5“ und „Die Passion Christi 2“.
Bis er damit loslegen kann, muss aber auch ein Mel Gibson Rechnungen zahlen. Das tut er, indem er immer häufiger in B-Actionern und Indie-Produktionen mitspielt. Nach Titeln wie „Hot Seat“, „Desperation Road“ oder zuletzt „Monster Summer“ kommt nun der im Trailer ganz schön deftig und gewalttätig wirkende „Hunting Season“ auf den Markt. Dessen Inszenierung übernahm RJ Collins („Crescent City“), während das Drehbuch vom Trash-Schreiber und -Darsteller Adam Hampton („The Jurassic Games“) stammt.
Der Film erscheint in den USA am 5. Dezember 2025 in ausgewählten Kinos und als Video-on-Demand. Wann und auf welchem Weg „Hunting Season“ nach Deutschland kommt, ist bisher noch unklar.
An Mel Gibsons Seite standen unter anderem „Teen Wolf“-Star Shelley Hennig, Sofia Hublitz („Ozark“), A.J. Buckley („SEAL Team“), James DuMont („Candy Cane Lane“), Rocky Myers („Tyler Perry's Madea's Destination Wedding“) und Jordi Mollà aus „Bad Boys II“ vor der Kamera.
"Hunting Season": Das ist die Story
Der Überlebenskünstler Browdie (Mel Gibson) und seine Tochter Tag (Sofia Hublitz) hausen zurückgezogen von der Zivilisation in einer Hütte mitten in der nordamerikanischen Wildnis. Bei ihren Streifzügen durch den Wald retten die zwei eines Tages die schwer verwundete January (Shelley Hennig) aus einem Fluss. Indem Browdie und Tag die junge Frau bei sich aufnehmen und sie gesundpflegen, geraten sie ungeahnt in ein tödliches Netz aus Gewalt und Rache.
So müssen sie sich einem brutalen Verbrecher und skrupellosen Drogenbaron (Jordi Mollà) stellen, um zu überleben. Denn er und seine Häscher schrecken vor nichts zurück, um den Job zu Ende zu bringen und January dieses Mal wirklich zu töten. Um aus der Sache herauszukommen, sieht Browdie nur einen Weg: Anstatt zu flüchten, dreht er den Spieß um und macht selbst Jagd auf die Bösewichte.
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Aktuell nimmt Gibson offenbar jede Rolle an, die ihm angeboten wird. Das war nicht immer so, wie ihr im folgenden Artikel lest:
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