Kommt "Creed 4" noch? Michael B. Jordan beruhigt die Fans von Sylvester Stallones Boxer-Saga – mit einem Haken
Markus Trutt
Markus Trutt
-Redakteur
Filme, Serien, Videospiele. Markus brennt schon seit Kindertagen für so ziemlich alles, was über Bildschirme und Leinwände flimmert.

„Blood & Sinners“-Star und Marvel-Bösewicht Michael B. Jordan gehört zu den aktuell gefragtesten Schauspielern Hollywoods. Findet er da überhaupt noch Zeit für den schon vor einer Weile angekündigten „Creed 4“?

Metro-Goldwyn-Mayer Pictures Inc. and Warner Bros. Entertainment Inc.

Nach sechs „Rocky“-Filmen hat Action-Ikone Sylvester Stallone mit „Creed - Rocky’s Legacy“ das einst von ihm selbst ins Leben gerufene Boxer-Franchise in neue Hände übergeben. In den ersten zwei „Creed“-Teilen tauchte sein Rocky Balboa zwar noch als Mentor auf, der Fokus lag aber ganz klar auf dem von Michael B. Jordan verkörperten Adonis Creed. „Creed“ mauserte sich schnell zu einer eigenen Erfolgsreihe. Mit dem von Jordan selbst inszenierten und erstmals ohne Stallone ausgekommenen „Creed III“ stellte man 2023 das Einspiel der beiden Vorgänger (und fast aller „Rocky“-Filme mit Ausnahme von „Rocky IV“) noch einmal in den Schatten.

Kein Wunder, dass schnell auch „Creed IV“ angekündigt wurde. Doch seit der Meldung aus dem Jahr 2023 wurde es erstaunlich ruhig um die geplante Fortsetzung. Das dürfte nicht zuletzt am vollen Terminkalender von Michael B. Jordan liegen, der erst in diesem Jahr das von „Creed“-Macher Ryan Coogler realisierte Horror-Highlight „Blood & Sinners“ anführte und in nächster Zeit zahlreiche weitere Großprojekte geplant hat, darunter „Rainbow Six“, Danny Boyles „Methuselah“, die Sci-Fi-Fortsetzung „I Am Legend 2“ sowie Neuauflagen von „Miami Vice“ und „Die Thomas Crown Affäre“ (bei letzterer übernimmt er erneut die Regie).

"Creed IV" kommt... irgendwann

Doch für alle, die daher befürchtet haben, dass aus „Creed IV“ womöglich doch nichts mehr werden könnte, gab Jordan Entwarnung. Auf die Nachfrage des Branchenblatts Variety, ob der Film noch komme, antwortete der 38-Jährige: „Irgendwann, auf jeden Fall. Es ist ein Franchise, das für mich in vielerlei Hinsicht wirklich gut war. [...] Ich denke, da lässt sich noch ein bisschen mehr Geschichte herausholen. Will ich die nächsten 15 Jahre im Ring stehen und boxen? Nicht wirklich. Aber ich glaube, es gibt clevere Wege und interessante Figuren, die wir etabliert haben und bei denen wir sehen möchten, wohin sie sich entwickeln – zusammen mit ein paar neuen, die ich im Kopf habe. Vielleicht kann ich dem Franchise noch ein paar wirklich gute Schwünge mitgeben.“

Das sind einerseits beruhigende Aussagen für „Creed“-Fans. Auf der anderen Seite legen das Wörtchen „irgendwann“ und die vielen Projekte von Michael B. Jordan nahe, dass es noch eine Weile dauern dürfte, bis wir „Creed IV“ dann tatsächlich zu Gesicht bekommen, zumal Jordan hier auch nicht nur die Hauptrolle bekleiden, sondern erneut auch auf dem Regiestuhl Platz nehmen soll). Mit Verweis auf die kommende Amazon-Serie über Adonis‘ Tochter Amara erklärte Jordan gegenüber Variety aber weiter, dass das Franchise auch in der Zwischenzeit ausgebaut wird: „Solche kleinen IPs werden das Universum am Leben halten, ohne dass alles völlig davon abhängt, dass ich es jedes Mal als Boxer über die Ziellinie bringe. Ich werde eher am Rande präsent sein.“

Kurz gesagt: Ja, „Creed IV“ wird kommen, jedoch werden bis dahin wohl noch so einige Jahre ins Land ziehen. Wie es stattdessen um den erwähnten „Miami Vice“-Reboot bestellt ist und welcher Superstar neben Jordan darin die zweite Hauptrolle bekleiden soll, erfahrt ihr im folgenden Artikel:

Neuer "Miami Vice"-Film im Kino: Diese beiden Superstars sollen die Hauptrollen übernehmen

facebook Tweet
Ähnliche Nachrichten
Das könnte dich auch interessieren