Ganz besonderer Gastauftritt in "Stranger Things": Ohne sie hätte es den Netflix-Hit wohl gar nicht erst gegeben!
Markus Trutt
Markus Trutt
-Redakteur
Vom Spurenverwischen mit Dexter bis zu Weltraum-Abenteuern mit Picard. Markus hat ein Herz für Serien aller Art – und schüttet es gern in Artikeln aus.

Dass „Stranger Things“ für die Serien-Macher Matt und Ross Duffer ein ganz persönliches Unterfangen ist, ist hinlänglich bekannt. Ein spezieller Auftritt in Staffel 5 macht das nun aber ganz besonders deutlich.

Abseits des Fantasy-Überbaus haben die Zwillingsbrüder Matt und Ross Duffer in „Stranger Things“ viel von ihren persönlichen Erfahrungen und Vorlieben als Kinder der späten 80er und frühen 90er Jahre verarbeitet. Nicht ohne Grund ist der Netflix-Hit eine einzige nostalgische Hommage an die 80s. Doch nicht nur Filme, Looks und sonstige Eigenheiten des neongetränkten Jahrzehnts sind zuhauf in die Mystery-Serie eingeflossen, die Duffers verleihen ihr mitunter auch auf andere Weise ihre ganz persönliche Note – und in Staffel 5 gibt es dafür jetzt ein besonders rührendes Beispiel.

Dort tritt mit der Lehrerin Miss Harris nämlich eine neue Figur auf, die die von der Armee ausgesonderten Schüler und Schülerinnen der Hawkins Elementary School auf die Militär-Basis begleitet (und schon vorher mit angesehen hat, wie Holly Wheeler auf dem Schulhof mit ihrem „imaginären Freund“ Mr. Wasdenn aka Henry aka Vecna redet). Gespielt wird diese von Hope Hynes Love, die bislang allerdings keinen einzigen Credit in einschlägigen Filmdatenbanken wie der IMDb vorzuweisen hat – und das aus einem einfachen Grund. Love ist nämlich keine Film- und Serien-Schauspielerin, sondern tatsächlich Lehrerin, und zwar nicht irgendeine, wie Ross Duffer nun in einem emotionalen Post auf Instagram verrieten:

„Miss Harris wird von Hope Hynes Love gespielt. Sie war unsere Theaterlehrerin an der High School“, schrieb Duffer auf der Social-Media-Plattform. „Die High-School-Zeit war für meinen Bruder und mich ziemlich hart. Aber Hope hat etwas in uns gesehen, das wir selbst nicht erkannt haben – und sie hat uns das Selbstvertrauen gegeben, nicht nur diese vier Jahre durchzustehen, sondern auch nach L.A. zu ziehen und unsere Träume zu verfolgen. Ein großes Dankeschön an alle Lehrkräfte da draußen, die einen Unterschied machen. Und bitte ... lasst uns die Künste in den Schulen stärker fördern.“

Die „Stranger Things“-Macher zollen mit dem Auftritt also einer Frau Tribut, die sie nachhaltig geprägt und ihnen überhaupt den Schubs in die richtige Richtung gegeben hat. Gut denkbar, dass ohne ihren Einsatz „Stranger Things“ gar nicht erst das Licht der Welt erblickt hätte. Mit ihrem Auftauchen in der Serie selbst wissen die vielen Fans nun, wem sie dafür danken können, dass es glücklicherweise doch so gekommen ist.

Und falls ihr wissen wollt, was die Duffer-Brüder noch so zum großen Finale und der Zukunft ihres Netflix-Phänomens zu sagen haben, empfehlen wir euch noch unser ausführliches Interview mit dem Duo:

Die "Stranger Things"-Macher bestätigen Spin-off – und verraten, wie es zum Comeback des Regisseurs des "besten Films aller Zeiten" kam

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