„100 Nights Of Hero“, „Für immer ein Teil von dir“ und das „Die Hand an der Wiege“-Remake: Seit ihrem großen Durchbruch an der Seite von Nicolas Cage in „Longlegs“ drängen derzeit jede Menge neue Projekte mit Maika Monroe („It Follows“) auf die Leinwände beziehungsweise ins Programm der Streaming-Services. Der vielleicht interessanteste aktuelle Film der Kalifornierin könnte allerdings „In Cold Light“ sein, der im oben eingebundenen Trailer wahrlich Eindruck macht.
Das Verhalten und die Hintergrundstory der von Monroe verkörperten Protagonistin scheinen diese zu allem anderen als einer idealisierten Heldin zu machen. Laut erster Kritiken gelingt es der Schauspielerin mit ihrem Auftritt dennoch, das Publikum auf ihre Seite zu ziehen und ihr im weiteren Verlauf der düsteren Handlung die Daumen zu drücken.
„In Cold Light“ feierte seine Weltpremiere im Rahmen des diesjährigen Tribeca Festivals in New York City – das war bereits im Juni 2025. In Nordamerika startet die kanadische Produktion flächendeckend am 23. Januar 2026. Wann und auf welchem Weg wir den Film hierzulande sehen können, wurde bisher allerdings noch nicht bekanntgegeben.
Neben Maika Monroe standen noch die Oscargewinner*innen Helen Hunt („Besser geht’s nicht“) und Troy Kotsur aus „CODA“ vor der Kamera. Zudem waren auch Jesse Irving („Second Chance“) und Allan Hawco („Jack Ryan“) dabei.
Für die Inszenierung war Maxime Giroux verantwortlich, der erstmals bei einem englischsprachigen Titel die Regie übernahm. Zuvor hatte der Mann aus Montreal unter anderem den vielfach preisgekrönten Festivalfavoriten „Felix And Meira“ realisiert. Idee und Drehbuch zu „In Cold Light“ stammen von Patrick Whistler. Es ist Whistlers Langfilmdebüt, nachdem er zahlreiche Episoden der Krimiserie „Cardinal“ geschrieben und die Show auch mitproduziert hatte.
"In Cold Light": Das ist die Story
Nachdem Ava (Maika Monroe) wegen Drogenhandels einige Jahre im Gefängnis gesessen hat, kehrt sie zu ihrem gehörlosen Vater (Troy Kotsur) und ihrem Zwillingsbruder Tom (Jesse Irving) zurück. Die junge Frau plant fortan, ein ehrliches Leben zu führen, doch ihr Bruder ist weiterhin im Drogenmilieu verstrickt, und Ava muss realisieren, dass auch sie diesem nicht entkommen kann.
Als die Geschwister auf dem Weg zu einem Deal von der Polizei angehalten werden, gerät die Situation im Handumdrehen außer Kontrolle. Wenig später befindet sich Ava auf der Flucht – nicht nur vor der Polizei, sondern auch vor einer ganzen Bande skrupelloser und brutaler Krimineller. Als sie sich dann auch plötzlich noch um Toms Baby kümmern muss, ist sie innerhalb dieser Extremsituation gezwungen, eine mütterliche Seite in sich selbst zu entdecken.
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Habt ihr schon den Trailer zu dem eingangs erwähnten, von subversiven Tönen durchzogenen „100 Nights Of Hero“ mit Maika Monroe gesehen? Falls nicht, könnt ihr das hier nachholen: