Jonathan Majors stand mal kurz davor, einer der größten Hollywood-Stars überhaupt zu werden, doch nach seinem kometenhaften Aufstieg mit Filmen wie „The Last Black Man In San Francisco“ und „Da 5 Bloods“ oder der HBO-Serie „Lovecraft Country“ sowie seiner Rolle als designierter neuer Oberbösewicht Kang im MCU folgte ein ebenso schneller Absturz:
Majors wurde vor Gericht wegen Körperverletzung und häuslicher Gewalt gegen seine Ex-Freundin in zwei von vier Anklagepunkten schuldig gesprochen und anschließend nicht nur von Marvel, sondern auch von (fast) allen anderen Studios, Filmschaffenden und Talentagenturen fallengelassen. Zu den betroffenen Projekten gehörte auch das geplante Biopic „48 Hours In Vegas“ über Basketball-Superstar Dennis Rodman. Nun wurde jedoch ein Ersatz für Jonathan Majors gefunden.
LaKeith Stanfield übernimmt Hauptrolle in "48 Hours In Vegas"
Wie der bestens vernetzte Hollywood-Insider Jeff Sneider in seinem Newsletter The InSneider berichtet, wird LaKeith Stanfield in „48 Hours In Vegas“ in die Rolle als Dennis Rodman schlüpfen. Damit wird der ohne Frage äußerst talentierte Jonathan Majors durch einen nicht minder begabten Schauspielkollegen ersetzt, der unter anderem in „Atlanta“, im ersten „Knives Out“ und in „Get Out“ zu sehen war – einem der besten Horrorfilme der letzten Jahre.
Universal
Wie Jeff Sneider weiterhin berichtet, wurde zudem auch ein Regisseur für „48 Hours In Vegas“ gefunden: Rick Famuyiwa wird den Film inszenieren und auch das Drehbuch noch einmal überarbeiten. Famuyiwa feierte 2015 mit dem Sundance-Hit „Dope“ seinen endgültigen Durchbruch, hat in den letzten Jahren jedoch hauptsächlich Episoden von Serien inszeniert – darunter „The Mandalorian“ und „Ahsoka“. Für ihn ist es das erste größere Filmprojekt seit einigen Jahren.
„48 Hours In Vegas“ handelt wie gesagt von NBA-Superstar Dennis Rodman, allerdings steht hier nicht unbedingt Basketball im Fokus: Vielmehr handelt der Film von einer berühmt-berüchtigten Episode aus dem Leben des Basketball-Enfant-Terrible, das reich an solchen Episoden ist.
Während der NBA Finals im Jahr 1998 verschwand Rodman einfach spurlos, um stattdessen gemeinsam mit einem Assistenztrainer der Chicago Bulls, für die Rodman damals spielte, einen wilden Trip nach Las Vegas einzulegen. Der Film soll sich um die Freundschaft zwischen dem Starspieler und dem Assistenztrainer drehen.
Wann „48 Hours In Vegas“ veröffentlicht wird, ist noch nicht bekannt. Wir tippen jedoch auf 2027. Ein weiteres kommendes Projekt mit LaKeith Stanfield ist übrigens der Action-Thriller „F.A.S.T.“ von „Yellowstone“-Macher Taylor Sheridan. Mehr darüber erfahrt ihr in diesem Artikel:
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