Der Animationsfilm „Der Grinch“ läuft am heutigen 18. Dezember 2025 um 20.15 Uhr auf Vox. Alternativ könnt ihr den Film aktuell ohne Aufpreis im Rahmen der Flatrate-Abos von WOW* (ehemals Sky Ticket), MagentaTV und Amazon Prime Video* streamen.
Otto Waalkes statt Jim Carrey
Viele von euch werden die Romanvorlage des US-amerikanischen Kinderbuchautors Dr. Seuss kennen, noch mehr aber wahrscheinlich den Realfilm von 2000 mit Jim Carrey in der Titelrolle. 18 Jahre später brachte Illumination Entertainment, das Studio hinter den enorm erfolgreichen „Ich - Einfach unverbesserlich“-, „Minions“- und „Sing“-Reihen, den Animationsfilm „Der Grinch“ in die Kinos. Die Regie übernahmen Scott Mosier und Yarrow Cheney („Pets“). In der englischsprachigen Originalfassung spricht Marvel-Superheld Benedict Cumberbatch („Doctor Strange“) den Griesgram. Für die deutsche Synchro stand hingegen Starkomiker Otto Waalkes hinter dem Mikrofon und machte einen wunderbaren Job.
Der herrlich bunte Film ist ein regelrechtes Slapstick-Feuerwerk, zu dessen Gelingen der Ostfriese einen großen Teil beiträgt. Denn dank seiner langjährigen Sprechrolle als Faultier und absolutem Publikumsliebling Sid in den „Ice Age“-Filmen ist er mit Animations-Blockbustern bestens vertraut.Da macht es auch nichts, dass der zunächst noch deutlich ernstere Ton des Buches sich hier kaum widerspiegelt und das Ganze von Anfang an eher schelmisch und augenzwinkernd ausfällt. An den Kinokassen kam diese Entscheidung der Macher*innen bestens an. Bei einem Budget von 75 Millionen US-Dollar konnte „Der Grinch“ mehr als das Siebenfache einspielen und mutierte 2018 zu einem der größten Leinwand-Hits.
In unserer FILMSTARTS-Kritik ist unter anderem von einem „sympathischen, lustigen Weihnachtsfilm für die ganze Familie“ die Rede. Dabei wird speziell das visuelle Design von Whoville mit all seinem Weihnachtsschmuck sowie den im Dunkeln funkelnden Lichtern und nennt die Animation „schlichtweg atemberaubend“ gelobt. Auch die Figuren sind großartig gezeichnet – selbst wenn der titelgebende Antiheld sogar noch mit niedergeschlagener Miene immer ein klein wenig zu knuffig ausschaut. Letztlich passen Optik, Humor und die entschärfte Fiesheit der Titelfigur aber stimmig zusammen und machen „Der Grinch“ zu einem echten Wohlfühlfilm.
"Der Grinch": Das ist die Story
Im verschneiten Whoville freuen sich alle schon auf Weihnachten – nur einer nicht: der notorisch miesepetrige Grinch. Allein mit seinem Hund Max in einer einsamen Berghütte hausend, kann der grüne Sonderling es immer kaum erwarten, dass alles endlich vorbei ist. Doch dieses Mal ist ihm ein Fehler unterlaufen und er hat nicht genügend Vorräte eingekauft, um sich so lange fernzuhalten. Deshalb ist er kurz vor Heiligabend gezwungen, runter ins Städtchen zu laufen und Nachschub zu besorgen.
Genervt von dem Trubel beschließt der Grinch, Weihnachten für immer zu zerstören. Gemeinsam mit Max und einem renitenten Rentier will er alles klauen, was irgendwie mit dem Fest zu tun hat – vor allem die Geschenke. Dabei hat er die Rechnung allerdings ohne die kleine Cindy-Lou (Cameron Seely/Xara Eich) gemacht. Das clevere Mädchen will Santa persönlich treffen und hat zu diesem Zweck eine Falle aufgestellt, in der sich der zur Durchführung seines Plans als Weihnachtsmann verkleidete Grinch verfängt…
Zum Abschluss haben wir hier noch ein kurzes, aber sehr witziges Interview, das wir damals mit Otto zum Kinostart des Films geführt haben. Viel Spaß dabei!
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