Basierend auf einer wahren Geschichte: Trailer zum Survival-Thriller & Tierhorror "No Escape - Grizzly Night"
Oliver Kube
Oliver Kube
-Freier Autor & Kritiker
Oliver Kube steht auf sog. "Elevated Horror", also auf Filme wie "Hereditary", "Der Leuchtturm" oder "The Witch". Zwischendurch darf es aber gern mal ein geradliniger Slasher, ein tougher Home-Invasion-Thriller, eine spaßige Zombie-Komödie oder ein blutiger Hai-Schocker sein.

„No Escape - Grizzly Night“ ist ein in der Wildnis eines nordamerikanischen Nationalparks spielender Thriller mit Netflix-, „Star Trek“- und „Final Destination“-Stars. Schafft der Film es nach Ansicht des Trailers auf eure Watchlist?

Klar, „The Revenant“ ist als Ganzes fantastisch und die Szene um Leonardo DiCaprio mit dem Grizzlybären wurde brillant inszeniert. Aber es ist eben auch nur eine vergleichsweise kurze Sequenz. Der mit Abstand bisher beste Film mit einem der mächtigen braunbepelzten Kolosse im Zentrum des Interesses ist nach Ansicht des Verfassers dieser Zeilen deshalb noch immer das sensationelle Meisterwerk „Grizzly Man“ vom legendären Werner Herzog.

Ob der US-Reißer „No Escape - Grizzly Night“ von Regiedebütant Burke Doeren da mithalten kann, darf wohl schon ungesehen bezweifelt werden. Dennoch hat der Film zumindest einen interessanten Hintergrund zu bieten, wie wir gleich ein wenig näher ausführen werden. Hier kommen jetzt erst einmal die Daten und Fakten zur Veröffentlichung des auf realen Ereignissen basierenden Mixes aus Tierhorror und Survival-Thriller:

Hierzulande erscheint „No Escape - Grizzly Night“ am 29. Januar 2026 auf Blu-ray und DVD. Das ist ein Tag bevor der Film in den USA als Video-on-Demand auf den Markt kommt. Beide Discs mit FSK-12-Freigabe können bereits vorbestellt werden:

Der Film ist ein Indie-Projekt von vier ehemaligen Filmstudent*innen (zwei Ehepaare), die gemeinsam die Chapman University in Kalifornien besucht hatten. Zwölf Jahre nach seinem Abschluss kam das Quartett, bestehend aus Regisseur Doeren, dem Produzent*innen-Duo Kellie Doeren und Tyson Call sowie Schauspielerin und Co-Produzentin Lauren Call („Ein Autor zum Verlieben“), noch einmal zusammen, um ihren damaligen Traum von einem gemeinsamen Film zu realisieren.

Auslöser war ein Skript, das die allesamt primär auf dem Werbefilm-Sektor tätigen Freund*innen in die Hände bekamen und das sie unbedingt realisieren wollten. Das Autor*innen-Duo besteht aus Katrina Mathewson und Tanner Bean, die zuvor schon diverse Drehbücher für Hit-Serien wie „Dexter: Original Sin“, „Dexter: Wiedererwachen“ und Marvels „Hawkeye“ verfasst hatten.

Nachdem die Finanzierung unter Dach und Fach war, konnte ein Cast verpflichtet werden, der durchaus einige bekannte Gesichter bietet. So standen neben Lauren Call auch „Outer Banks“-Star Charles Esten, Brec Bassinger („Final Destination 6“), Joel Johnstone („The Marvelous Mrs. Maisel“), Matt Lintz („The Walking Dead“) sowie Oded Fehr aus der „Die Mumie“-Reihe und der kommenden Sci-Fi-Serie „Star Trek: Starfleet Academy“ vor der Kamera.

Das ist die Story von "No Escape: Grizzly Night"

Der Film basiert auf wahren Begebenheiten, die sich innerhalb einer Nacht im Jahr 1967 im Glacier-Nationalpark in Montana zugetragen haben. Seit seiner Gründung im Jahre 1910 hatte es nicht einen einzigen Angriff von Bären auf Menschen innerhalb des riesigen Schutzgebietes gegeben. Am 12. August ereigneten sich dann aber – nur wenige Meilen voneinander entfernt – gleich zwei tödliche Attacken von unterschiedlichen Bären auf Parkbesucher*innen.

Während Panik im ganzen Landstrich ausbricht, steht die noch unerfahrene Parkhüterin Joan Devereaux (Lauren Call) vor der schwierigsten Aufgabe ihres Lebens. Die Kommunikation mit den anrückenden Behörden und ihren Vorgesetzten bricht ab, als Joan allein eine verängstigte Gruppe von Tourist*innen durch die stockfinstere Wildnis führen muss – immer damit rechnend, dass hinter jedem Baum der sichere Tod auf sie und ihre Schützlinge warten könnte.

Wenn ihr „No Escape: Grizzly Night“ und andere wichtige Neustarts aller Genres – egal ob auf großer Leinwand, im Streaming oder fürs Heimkino – auf keinen Fall verpassen wollt, abonniert doch einfach unseren kostenlosen Newsletter, der jeden Donnerstag erscheint.

Einen ganz anderen Tierhorror stellen wir euch im folgenden Artikel vor:

Hai-Terror im Thermalbad: Blutiger Trailer zum durchgeknallten Tierhorror "Hot Spring Shark Attack"

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