Regisseur James L. Brooks ist eigentlich eine Bank und ein Garant für gutes Fernsehen und Kino: Er wurde als Mitschöpfer und Produzent von Serien wie unter anderem „Die Simpsons“ bekannt. Von ihm inszenierte und produzierte Film-Klassiker wie „Besser geht's nicht“ oder „Jerry Maguire - Spiel des Lebens“ waren nicht nur Publikumsmagneten, sondern wurden auch von Kritikern gefeiert. Für „Zeit der Zärtlichkeit“ wurde er 1984 dreifach mit dem Oscar ausgezeichnet.
Klar, dass da die Erwartungen hoch sind, wenn ein neuer Film von ihm angekündigt wird. So auch bei „Ella McCay“. Im August 2025 gab es den ersten Trailer zu der Tragikomödie und es hieß, dass der starbesetzte Film seinen deutschen Kinostart am 8. Januar 2026 im Kino feiern soll – doch daraus wurde nichts. Stattdessen kann das Publikum direkt im eigenen Heim in das Familienleben der McCays eintauchen, denn: „Ella McCay“ kann in Deutschland seit dem 5. Februar 2026 bei Disney+ gestreamt werden.
Tragikomödie mit Starbesetzung: Darum geht es in "Ella McCay"
Ella McCay (Emma Mackey) steht plötzlich an der Spitze der Macht: Noch in jungen Jahren rückt sie von der Vize-Gouverneurin zur Gouverneurin auf, nachdem ihr bisheriger Vorgesetzter (Albert Brooks) nach Washington berufen wird.
Mit dem neuen Amt wächst jedoch nicht nur die Verantwortung, sondern auch der Druck von allen Seiten. Ein hartnäckiger Reporter setzt ihr zu und droht, ein gut gehütetes Geheimnis publik zu machen, ihr entfremdeter Vater (Woody Harrelson) drängt zurück in ihr Leben, und ihr Ehemann (Jack Lowden) fühlt sich übergangen, weil er bei ihrer Vereidigung unerwähnt bleibt – was schließlich ein perfides Intrigenspiel in Gang setzt.
Die Hauptdarstellerin Emma Mackey kennt man unter anderem aus dem Netflix-Hit „Sex Education“ und dem Kino-Hit „Barbie“. An ihrer Seite stehen neben Woody Harrelson („True Detective“) „Halloween“-Scream-Queen Jamie Lee Curtis, Marvel-Held Kumail Nanjiani („Eternals“), Rebecca Hall („Prestige“), Ayo Edebiri („After The Hunt“) und Albert Brooks („Drive“) vor der Kamera. James L. Brooks plus dieser Cast – eigentlich die perfekten Zutaten für einen weiteren Filmklassiker. Warum kam der Streifen in Deutschland trotzdem nicht ins Kino?
Dafür gibt es zwei Gründe: In einigen Teilen der Welt kam „Ella McCay“ bereits im vergangenen Dezember ins Kino. An den Kinokassen blieb der Film allerdings unter den Erwartungen – bei Produktionskosten von 35 Millionen Dollar konnte er nur 4,57 Millionen Dollar einspielen. Außerdem fielen die internationalen Kritiken sehr durchwachsen aus (23 Prozent bei Rotten Tomatoes, Metascore 39 von 100).
Ob der Film im Streaming nun aber womöglich sogar zum Hit avanciert, werden wir sehen. Für Fans von Jamie Lee Curtis gibt es noch einen weiteren aktuelleren Film, der auf Disney+ zu sehen ist. Welcher das ist, erfahrt ihr hier:
In 61 Ländern auf Platz 1: Diese Kultfilm-Fortsetzung bei Disney+ wollen gerade alle sehen*Bei diesem Link zu Disney+ handelt es sich um einen Affiliate-Link. Mit dem Abschluss eines Abos über diesen Link unterstützt ihr FILMSTARTS. Auf den Preis hat das keinerlei Auswirkung.